Wir freuen uns über den Bericht vom 17.05.2012. in der Saarbrücker Zeitung. In die Nummer des Bürgertelefons beim Luftwaffenamt hat sich allerdings eine falsche Ziffer eingeschlichen. Die korrekte Nummer lautet 0800/8620730.
US Air Base Spangdahlem wie irre
Die Lärmbelastung des halben Mais 2012 erreicht fast die Höhe des
kompletten Mais 2011. Betrachtet man nur den Kampfjetlärm, ist die
Belastung sogar höher. Durch unermüdlichen
Einsatz hat vor allem die US
Air Force aus Spangdahlem alles gegeben, diesen Monat zu etwas ganz
Besonderem zu machen. Wenn unsere US-amerikanischen
Freunde Gäste Quälgeister jetzt nicht
schnell mal wieder irgendeinen Staat „humanitär“ überfallen, so dass
ihre Mordmaschinen woanders herumdröhnen, wird der
Rekord nicht zu verhindern sein.
Heute auch als Kinderschreck
Ab 8.20 Uhr fällt die US Air Force aus Spangdahlem ins Saarland ein. Kurz darauf ist auch die Westpfalz dran. Was wir brauchen, sind Politiker, die sich für das Ende der Kampfjetübungen über unserer dicht besiedelten Heimat stark machen. Es kann nicht sein, dass ein paar Hände voll Militärpiloten aus Bequemlichkeit zigtausenden Menschen das Leben werktäglich zur Hölle machen. Im Saarland ist diese Erkenntnis zumindest in abgeschwächter Form in den Koalitionsvertrag gewandert. Das freut uns und lässt hoffen.
Im saarländischen Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD findet sich zum Thema des militärischen Fluglärms auf Seite 40:
Lärm ist für viele Menschen zu einem Belastungsfaktor geworden. Wir werden deshalb die Kommunen dabei unterstützen, die EU-Umgebungslärm-Richtlinie umzusetzen und Lärmkarten und Lärmaktionspläne zu erstellen. Für die vom militärischen Fluglärm betroffene Bevölkerung werden wir darauf hinwirken, dass Sperrzeiten auch tatsächlich eingehalten werden. Dies gilt insbesondere für die Nachtruhe sowie an Sonn- und Feiertagen. Beim Bundesverteidigungsministerium und den US-Streitkräften wird sich die Landesregierung dafür einsetzen, dass der militärische Fluglärm über dem Saarland reduziert wird.
Heute Abend sucht die Bundesluftwaffe – vermutlich aus Büchel – wieder die Saarpfalz und die Westpfalz heim. Ab 19.50 Uhr dröhnen dort Luft und Boden. Das nördliche Saarland wird ausnahmsweise geschont.
Von einem Landstuhler Bürger mit Frau (Name und Anschrift der Redaktion bekannt)
Heute um die Mittagszeit machten meine Frau und ich einen Spaziergang in Landstuhl von der Atzel zum REHA-Zentrum und zurück. Auf dem Rückweg machte ich vor dem US-Sportplatz die vier beigefügten Fotos. Den schlanken Aldi-Fotoapparat führte ich übrigens nicht absichtsvoll mit mir, sondern eher aus Gewohnheit, und die Idee zum Fotografieren ergab sich spontan aus der nachstehend geschilderten Situation.
Die Charmeoffensive der ungeliebten US-Gäste geht weiter. Ab 8.40 Uhr beginnt ihr Kampfjetlärm im Saarland. Rheinland-Pfalz gibt, das Saarland nimmt. Jedenfalls rheinland-pfälzischen Lärm und Dreck.
Nicht einmal am Abend lassen sie uns unsere Ruhe. Ab 20 Uhr geht das Gedröhne im nördlichen Saarland und der Westpfalz wieder los. Dieses Militär ist die Pest.
Wie zu erwarten (aber nicht zu tolerieren) geht das Kampfjetgetöse schon kurz nach 8 Uhr los. Die US Air Force versaut uns die Tage wie sonst keiner. Vogelgezwitscher und Kampfjetlärm (Video) passen nicht zusammen – und es sind nicht die Vögel, die stören.
Mail anlässlich der ganztägigen Verlärmung durch die US Air Force
Name des Absenders ist der Redaktion bekannt
Datum: Fri, 11 May 2012
An: Annegret Kramp-Karrenbauer,
Saarländisches Innenministerium,
Rheinland-Pfälzisches Innenministerium,
Bundesverteidigungsministerium
Sehr geehrte Damen und Herren,
was Sie uns gestern bezüglich militärischem Kampffluglärm
über dem nördlichen Saarland zugemutet haben, ist eine
Schande. Die ganztägige extreme Attacke mit militärischem
Kampfjetlärm hat Formen angenommen, die jenseits aller
Akzeptanz liegen. Sie haben damit jeglichen Anstand und
jegliche Rücksichtnahme auf die Bewohner unserer Region
verloren. Es gab gleichzeitig Übungen in mehreren Ebenen:
ganz oben Kampfjets, eine Ebene tiefer Übungsflüge von
Trainingsmaschinen, dazwischen Kampfjets im Tiefstflug über
unser Gebiet. Den verantwortlichen Entscheidungsträgern
gegenüber kann ich nur meine tiefste Verachtung ausdrücken.
Mögliche Aufstockung der Kampfjets?
Laut dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz gebe es Überlegungen, die Zahl der Flugzeuge in Spangdahlem aufzustocken. Am wahrscheinlichsten sind zusätzliche Frachtflugzeuge. Es gibt aber auch Gerüchte über eine mögliche Verlegung einer F-16 Staffel von Aviano (Italien) nach Spangdahlem.
Explore the Eifel – eine Initiative von Kriegsgewinnlern
Bernkastel-Kues liegt am Rand der TRA LAUTER und kriegt den täglichen Höllenlärm der US Air Force daher nicht ab. Auch Vertreter aus Luxemburg (kein Kampfjetlärm) und Belgien (schicken ihre F-16 immer wieder zu uns) sind nach Spangdahlem gekommen. Als Nichtopfer des Lärmterrors buhlt es sich gut um ein paar Dollars, da ist man froh für die Landplage US Air Force – auf Kosten unserer Gesundheit und unseres Tourismus.
Pressemitteilung DIE LINKE Kreisverband Kaiserslautern Stadt
Am 08.05.2012 schreibt die Rheinpfalz im Artikel „Es ist leiser geworden“:
„Wir haben damals alles reingepackt, um auf der sicheren Seite zu sein“ beschreibt Müller, wie die Prognose zustandekam. [...] Die in der Genehmigung von 2003 festgelegten Entschädigungsgebiete verringern sich deutlich.
Nicht drängeln, hier darf jeder herumlärmen! Uniform und Kampfjet sind mitzubringen.
Da sind sie wieder, unsere belgischen Freunde. Als Karwochenverlärmer vor Ostern sind sie berüchtigt. Warum nicht auch zwischendurch mal asozial beim Nachbarn herumheizen? Zu fünft sind sie gegen 11.35 Uhr über uns hergefallen. Beschwerden kann man an berlin@diplobel.fed.be schicken. Ob die Tiefflüge in St. Wendel auch auf ihr Konto gehen, oder ob sich der Fliegerhorst Büchel elegant dazwischengemogelt hat, ist noch nicht klar. Auch während der Mittagruhe ist keine Ruhe. Um 12.55 Uhr dröhnt es über Nonnweiler.
Wieder ein Horrortag mit der US Air Force aus Spangdahlem
Unsere Roger Lewentz’¹ geschätzte Gäste aus den USA verlärmen auch
heute wieder mit ihren Kampfjets von Spangdahlem aus unsere
Mittagsruhe. Sogar über dem normalerweise verschonten
Saarbrücken hört
man es dröhnen – wenn auch vergleichsweise verhalten. Der Flughafen
Ensheim ist ein bisher wirksamer Schutz, um dort nur wenig
militärischen Lärmterror
abzubekommen.
Am Nachmittag fallen sie zu dritt über die Westpfalz und das nördliche Saarland her. Tiefflüge sind offensichtlich noch nicht verboten, auch wenn der eine oder andere Offizielle dies gegenüber Zeitungen behauptet. Selbst durchs Telefon ist der Lärm noch angsteinflößend.
Ab 18.30 Uhr fliegen A-10 über der Westpfalz, ab 19.05 Uhr F-16 über dem nördlichen Saarland. Lärmquelle ist wie die ganze Woche schon die US Air Base Spangdahlem. Jeder, der sich für die Existenz dieses Unruheherdes einsetzt, ist Gegner von Lebensqualität und Gesundheit in der Region.
Die Bettelreise des rheinland-pfälzischen Innenministers in die USA scheint glücklicherweise nicht viel bewirkt zu haben: Der SWR berichtet, dass die US-Militärbasis in Baumholder eine Logistikeinheit bekommen soll – wir vermuten infolge der Verlagerung von einem anderen Standort in Deutschland. Das war schon vorher bekannt und bedeutet nichts Langfristiges. Tatsache ist in jedem Fall die Auflösung der 170. US-Kampfbrigade.
Ein Vögelchen hat uns gezwitschert, dass unsere lieben US-Freunde in Spangdahlem ihre Kameraden von der US Air Base Aviano in Italien eingeladen haben. Ist ja nicht so, dass die Spangdahlemer uns nicht schon das Leben zur Hölle machen. „Viel Lärmterror = viel gut“ denken sie sich wohl.
US-Soldaten flüchten wegen befürchteter Anschläge
Der Eigentümer der Siedlungen, Helmut Schwert, ist Duisburger und muss sich von dem Lärm der US-Kampfjets nicht belästigen lassen. Ihm das Geld und uns den Krach, so lief das prima. Nun suchen US-Soldaten Sicherheit, indem sie sich unter die hiesige Bevölkerung mischen. Dann fordern befürchtete Terroranschläge nicht so viele US-Opfer als wenn viele US-Soldaten auf einem Fleck wohnen. Ein Drittel der Wohnungen steht bereits leer. Bisher haben nur wenige Deutsche Interesse daran, zu stolzen Mietpreisen anstelle der US-Soldaten potenzielles Anschlagsziel zu sein und in „einer exklusiven Nachbarschaft unter Mitgliedern des US-Militärs und ihren Familien“ zu leben.
Mail von unserem Vorstandsmitglied Patrick Fey an Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer
An: MP Annegret Kramp-Karrenbauer Datum: 9. Mai 2012 Betreff: Immer mehr Kampfjetlärm Sehr geehrte Frau Kramp-Karrenbauer, das Militär gebärdet sich in den letzten Tagen trotz der unbestrittenen Bemühungen der saarländischen Landesregierung um eine Reduzierung des Kampfjetlärms, als hätte es den letzten Rest Verstand verloren. Gestern hat sich in unserer Region dieses abgespielt:
Die US Air Force beginnt ihre Kampfjetübungen über dem Saarland immer früher. Aus Losheim am See erreichen uns Beschwerden, dass Feriengäste vom Kriegslärm geweckt werden. Premium-Wanderwege im Saarland wurden bekannterweise wegen fehlender Ruhe abgewertet, während die rheinland-pfälzische Landesregierung eine Bettelreise nach der anderen in die USA macht, um das US-Militär zum Hierbleiben zu ermuntern. Wie sehr darf sich das strukturschwache Saarland das zarte Pflänzchen des sanften Erholungstourismus kaputtmachen lassen, nur damit ausländisches Militär hier bequem Krieg spielen kann?
Wie gestern beginnt die US Air Force aus Spangdahlem ihren Lärmterror wieder früh. Kurz nach 8 Uhr sind ihre F-16 unterwegs. Die provokativen Starts gegen 12 Uhr und die folgende Verlärmung der Mittagsruhe dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Um 19 Uhr fängt das Kampfjettheater wieder an. Lärmquelle ist mal wieder Spangdahlem. Jeder Gastwirt kann randalierende Gäste rauswerfen, nur wir werden die US-Rambos einfach nicht los.
Von unserem Vorstandsmitglied Patrick Fey
Die Spezialität der US-Piloten ist die Verseuchung von Ruhe- und Erholungszeiten. Gestern, am 07.05.2012, haben sie dies einmal mehr bewiesen: Zuerst eine Stunde Kampfjetlärm ab 08.00 Uhr. Damit ist der Start in den Arbeitstag schon mal ordentlich versaut und die Basis dafür gelegt, sich aus Angst vor weiterer Zwangsbeschallung nicht mehr richtig auf berufliche Aufgaben konzentrieren zu können. Der nächste Überfall mit asozialem US-Kriegslärm beginnt um 13.04 Uhr, endet um 14.45 Uhr und straft das Wort MittagsRUHE ordentlich Lügen. Ich hätte in dieser Zeit noch nicht einmal den Rasenmäher anmachen dürfen, aber Kampfjetlärm ist selbstverständlich erlaubt. Nachdem von 16.30 bis 17.30 Uhr belgische F-16-Piloten die Region vollgedröhnt haben, sind ab 18.00 bis 18.45 Uhr nochmal die US-Lärmerzeuger an der Reihe und sorgen für einen dröhnenden Start in den Feierabend.
Unsere lieben US-amerikanischen Freunde können es gar nicht erwarten, uns auch heute wieder mit ihrem Kampfjetlärm zu nerven. Schon vor 8 Uhr – also vor der Betriebszeit des Übungsluftraumes TRA LAUTER – steigen in Spangdahlem F-16 auf und fallen über die Westpfalz und das Saarland her. Um keine flugbetrieblichen Bestimmungen zu verletzen, müssen sie bloß unter der TRA fliegen, d.h. unter 3000 Metern. Mit diesem Taschenspielertrick lässt sich auch die 20 Uhr-Grenze im wahrsten Sinne des Wortes unterlaufen. Unsere Politiker sind derzeit nicht willens, den Lärm der militärischen Übungsflüge wirksam zu begrenzen – nicht einmal den von Ausländern, die zu Hause genug Einöden zum Üben haben.
Während die US Air Force aus Spangdahlem die Frühschicht ab kurz nach 8 Uhr übernimmt, übernehmen belgische Kampfpiloten die Nachmittagsschicht. Besonders interessant: Die belgischen Übungen finden in großer Höhe statt, bei ca. 8000 Metern. Trotzdem dröhnt es am Boden noch dumpf und Schallschutzfenster durchdringend. Man muss eben nur genug Schub geben. Warum unsere Regierung „Hurra! Kommt her!“ schreit anstatt „Fliegt diese Übungen über der Nordsee!“ wollte uns auch noch niemand erklären. Für den konzentrierten Kampfjetterror über unseren Köpfen gibt es ganz offensichtlich keine guten Gründe.
Für das folgende Generve der US Air Force aus Spangdahlem nach 18 Uhr verleihen wir einen Abendarsch. Was müssen wir uns von militärverrückten Politikern eigentlich noch alles bieten lassen?
Der Kampfjetlärm bewegt sich auf hohem Niveau. Der Anteil ausländischer Militärmaschinen ist groß. Die Piloten der US Air Base Spangdahlem wüteten wie Besatzer, aber auch die italienischen Gäste zeigten wenig Hemmungen.
Das Saarland darf nun auch den Lärm von Übungsflügen mit C-130 Transportern der US Air Base Ramstein aufnehmen – teils mit eingeflogenen Reservisten aus den USA besetzt. Wieso diese Übungen hier stattfinden und nicht in den Einöden der USA, wollte uns noch niemand erklären.
Betriebsüberwachung der US-Freunde hochoffiziell nicht gewünscht
Es war zu erwarten, dass das Verteidigungsministerium offiziell weder von Entführungen noch von Angriffskriegsvorbereitungen auf der US Air Base Ramstein wissen will – weder jetzt noch in Zukunft. Wolfgang Jung hat daher am 23.04. Klage vor dem Verwaltungsgericht Köln erhoben.
Ungeklärte Fälle von Sauerstoffmangel
Der sporadisch auftretende Sauerstoffmangel hat schon zu einem Absturz geführt. Ob der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz ihnen während seiner USA-Reise anbietet, die Übungsflüge in der guten pfälzischen und saarländischen Luft durchzuführen? Sein Vorgänger Karl Peter Bruch war jedenfalls für jegliches zusätzliche Kriegsgerät mehr als offen, auch für Drohnen.
Keine Subventionen für Privatfliegerei
Der Kreistag Bitburg-Prüm hat beschlossen:
Unklar ist, ob und in welchem Maße in der Vergangenheit die Privatfliegerei, das laute Hobby einiger weniger, mit öffentlichen Gelden subventioniert wurde.
Ein Leser teilt uns mit, dass sich die US ARMY in Landstuhl von Mai bis August Hubschrauberübungen bis 2 Uhr nachts genehmigt – und der Verteidigungsminister findet es in Ordnung. Schließlich haben die armen US-Gäste zu Hause keinen Platz zum Üben. Wenn die Landstuhler Glück haben, wird ein Teil des Geknatters über dem Bombodrom Baumholder stattfinden.
Im nördlichen Saarland geht das Kampfjetgedröhne um 19.55 Uhr wieder los. Zu mehreren und mit Nachbrenner. In der Westpfalz über Otterberg und Dansenberg war ebenfalls die Hölle los. Von 21 bis 22 Uhr belästigte die US Air Base Ramstein die Menschen der Westpfalz mit Hercules C130-Übungsrunden.
Soldaten am Bürgertelefon der Luftwaffe dürfen uns wieder sagen, wer gerade fliegt
Das Bundesministerium der Verteidigung teilt uns nach unserer Anfrage und dem folgenden Schriftwechsel mit:
… Selbstverständlich werden die Mitarbeiter des Bürgertelefons nicht nur Beschwerden aufnehmen, sondern, soweit es ihnen ohne zusätzlichen Rechercheaufwand möglich ist, auch Fragen zum Flugbetrieb beantworten …
Wir freuen uns, dass der alte Zustand wiederhergestellt ist.
Am US-Militärflugplatz Erbenheim werden dieses Jahr 17.000 Flugbewegungen erwartet. Dabei handelt es sich nicht nur um Passagier- und Transportflüge sondern auch um endlose Übungsrunden, stundenlanges Hubschraubergeknatter und Scheinangriffe. Die Beschwerdesituation ist ähnlich wie hier: Die meisten Lärmopfer beschweren sich gar nicht oder nur ein einziges Mal, weil sie glauben, es bringe nichts. Diejenigen, die sich bei jedem Lärmereignis beschweren (so wie man jeden Überfall zur Anzeige bringt), werden von offiziellen Stellen in einer Art erwähnt, die zwischen den Zeilen Querulantentum unterstellt.
Die hessische Landesregierung hat die Bevölkerung belogen und betrogen. Sie mutet ihnen krank machenden Dauerlärm zu, klagte gegen ein Nachtflugverbot und sieht zu, wie Fraport regelmäßig nach 23 Uhr landen und sogar starten lässt. Diese Landesregierung bezahlt einen Fluglärm-Beauftragten: Patrick Kirsch, Jurist und Pilot. Anstatt dafür zu sorgen, dass die Grenzwerte der krank machenden Realität angepasst werden, beklagt er sich darüber, dass Lärmopfer Flughöhen nicht richtig einschätzen. Ein professioneller Abwiegler, wie wir sie auch aus dem Umfeld des militärischen Fluglärms kennen: Alles genehmigt, alles erlaubt, alles in Ordnung – jedenfalls für die Lärmverursacher. Betroffenen können wir nur den Rat geben, sich nicht auf Nebenschauplätze einzulassen. Wer Fluglärm nicht hinnehmen will, sollte sich über den Lärm beschweren – nicht über Flughöhen.
Bei der Forderung nach einem bundeseinheitlichen Nachtflugverbot bauen sie die Hintertür gleich mit ein: Wenn vorwiegend Fracht geflogen wird, sollen Ausnahmen möglich sein. Das wird noch mehr Frachtverkehr von der Schiene in die Luft verlagern, und zwar zu Dumpingpreisen, weil Flughäfen sich auf diese Weise eine Nachtflugerlaubnis verschaffen können.
Hat sich das Bundesverwaltungsgericht undeutlich ausgedrückt? Oder hat es absichtlich Hintertüren offengelassen? Der Bericht eines Betroffenen legt nahe, dass Fraport auch nach 23 Uhr einen faktischen Regelbetrieb aufrechterhält.
Ab heute bis 30.09. gilt für den Übungsluftraum TRA LAUTER der Sommerlärmplan. Statt bis 23.30 Uhr geht die Regelbetriebszeit¹ „nur noch“ bis 21.00 Uhr. Wir hoffen, dass wir auf dem Weg zum Schutz der Menschen vor militärischem Fluglärm weitere Verbesserungen aushandeln können. Wir werden weiterhin Zeit und Geld aufwenden, um die Lebensqualität in unserer Heimat zu erhöhen und unsere Leser darüber zu informieren², welcher Politiker uns dabei hilft, sich wegduckt, oder sogar seinen Anwalt auf uns hetzt.
Heute war die US Air Force nicht nur den ganzen Tag mit A-10, F-16 und Hercules C-130 aktiv. Sie nahm auch noch den Abend dazu. Bis kurz vor 19 Uhr terrorisierte sie die Westpfalz.
Gestern ist ein Kleinflugzeug abgestürzt, nachdem es von Lausanne-Blécherette nach Ecuvillens einen Umweg über Tatroz geflogen ist und dort zwei Runden gedreht hat. Die Passagiere wollten damit „Freunde grüßen“, und der Pilot hat den Unsinn mitgemacht. Danach ist das Flugzeug abgestürzt. Die Unfallursache ist unklar. Erste Vermutungen gehen dahin, dass der Pilot vom Wind überrascht wurde. Hätte er sich darauf konzentriert, von Lausanne-Blécherette auf geradem Weg zum Ziel Ecuvillens zu fliegen, wäre er vielleicht nicht überrascht worden. Das sind aber nur Vermutungen. Der ganze Flug war offensichtlich eh nicht mehr als eine Ausflugstour. Die beiden Orte sind nur 50 km voneinander entfernt.
Statt zur Fluglärmquelle soll das Gelände zur Energiequelle werden und Gewerbebetrieben Platz bieten. Ob die Sportfliegerei dort auf Dauer bleiben wird, ist nicht sicher. Wir meinen: Die Welt ist laut genug. Sportfliegerei mag ein schönes Hobby sein. Der Spaß für wenige ist aber im dicht besiedelten Deutschland nur unter Belästigung vieler möglich. Gerade in unserer Region mit werktäglichem Kampfjetlärm ist Privatfliegerlärm am Wochenende etwas, wovor wir gerne verschont werden würden.
Im Vergleich zum Vorjahr transportiert der Hahn 26,2 % weniger Fracht und 23,6 Prozent weniger Passagiere – obwohl die Zahl der Passagiere auf deutschen Flughäfen im Schnitt um 8,6 % gewachsen ist. Außerdem verliert der Hahn die isländische Icelandexpress an Köln, und in Luxemburg entsteht mit Easyjet ab dem 29.10.2012 eine Konkurrenzverbindung (4 Mal pro Woche) nach London.
Zuschrift eines lärmgeplagten Einwohners
Guten Tag,
ich beobachte bzw. muss belauschen, dass auch in meiner Region
Südpfalz der Terror am Himmel zunimmt. Kaum freut man sich auf einen der
wenigen sonnigen Tage, kann man mit Gewissheit darauf warten, dass es
nicht lange dauert, bis die Terrordüsen einfallen. Vor etwa 4 Jahren,
als wir hier her zogen, war von diesen geistigen Tieffliegern noch
nichts zu vernehmen. Aus Schilderungen meiner Frau, die schon immer in
dieser Region lebt, erfuhr ich, dass es vor Jahrzehnten kaum auszuhalten
war, Kinder krochen panisch unter die Tische mit vor Schreck aufgerissen
Augen, ein Leben draußen bei schönem Wetter war kaum machbar. Dies hätte
sich dann gebessert, die Tiefflüge wurden reduziert und in größere Höhen
verlagert. Die Entwicklung scheint sich meines Erachtens wieder
umzukehren.
Ist ja nicht so, dass die Air Base nicht genug unnötigen Lärm erzeugt. Zwischen 12 und 14 Uhr spielen unsere Gäste Bombenleger.
Lufthansa will 1500 Stellen abbauen
Nachdem recherchiert wurde, dass durch die neue Startbahn in Frankfurt statt 100.000 überhaupt keine neuen Jobs geschaffen wurden, geht es in die nächste Runde. Das Mehr an Lärm soll mit noch weniger Leuten produziert werden. Die Lufthansa plant den Abbau von 1500 Stellen in Frankfurt.
Jörg Schumacher, der Sprecher der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, konnte noch keine ehemaligen Frankfurter Nachtflüge zum Hahn holen. Er arbeitet aber daran. Was derzeit dort los ist, reicht ihm nicht: vier bis fünf Flugbewegungen zwischen 0.00 und 6.00 Uhr, dazu eine variierende Anzahl nächtlicher Tankstopps und ab Juni zusätzlich zwei Passagierflüge pro Woche. Und das ist nur ein Teil der Nacht. Ob und wie mit Ausnahmen getrickst wird wie in Frankfurt ist uns nicht bekannt. Schumacher rechnet selbstsicher mit dem Ausbleiben großen Protests, wenn die Zahl zunimmt. Bürgermeister Andreas Hackethal möchte eher keine zusätzlichen Nachtflüge: „Um den Rückhalt in der Bevölkerung zu erhalten, dürfe sich aber ein Nachtflugverbot in Ballungszentren nicht zu Lasten des Hunsrücks auswirken.“
Das Militär verlärmt den heutigen Tag gegen Lärm genauso wie jeden anderen Tag, vielleicht sogar noch ein bisschen mehr: in allen Höhen und mit allen möglichen Flugzeugtypen. Immer drauf auf die Menschen der Region.
Nach dem gestrigen Ganztagsterror mit Kampfjets (bis ca. 86 dB in Otterberg) konnte sich das Militär nicht verkneifen, die Westpfalz am 24.04.2012 auch noch von 19.45 Uhr bis 22.10 Uhr mit Kampfjetlärm zu beschallen. Ob es sich um Folgeschäden der Präsenz italienischer Tornados in Lagerlechfeld und Spangdahlem handelt, war noch nicht in Erfahrung zu bringen.
Von unserem Vorstandsmitglied Doris Emrich
Kaiserslautern ist nun wirklich keine Stadt mit außergewöhnlichen Attraktionen. Sollte jemand den besonderen Kick suchen, sei ihm ein Besuch des Wochenmarktes empfohlen. Während die Vielfalt an Gemüse, Blumen usw. das Auge des Besuchers erfreut, wird er zeitgleich von oben mit Fluglärm zugedröhnt. Das Angebot reicht von überlauten Transportmaschinen in Richtung Air Base Ramstein bis zu übenden Hercules C 130. Gleichzeitg verlärmen mehrere hintereinander fliegende US-Kampfhubschrauber den Wochenmarkt – sicher in „humanitärer Mission“ unterwegs.
Auf der Website der Stadt Baumholder bittet er dagegen um Verzicht auf eine kostenpflichtige Abmahnung
Am 23.04.2012 erreichte uns ein Fax, in dem uns die Anwaltskanzlei Roth, Conrad, Pees & Partner im Auftrag von Peter Lang kostenpflichtig abmahnt, weil wir ein Bild von ihm von der Titelseite der Homepage von Baumholder sichtbar verlinkt hatten. Gleichzeitig bittet er im Impressum der Homepage von Baumholder¹ im Falle der Verletzung von Rechten Dritter „um eine angemessene, ausreichend erläuternde und schnelle Nachricht ohne Kostennote”. Er erklärt dort weiterhin: „Die Einschaltung eines Anwaltes, zur für den Diensteanbieter kostenpflichtigen Abmahnung, entspricht nicht dessen wirklichen oder mutmaßlichen Willen und würde damit einen Verstoß gegen § 13 Abs. 5 UWG, wegen der Verfolgung sachfremder Ziele als beherrschendes Motiv der Verfahrenseinleitung, insbesondere einer Kostenerzielungsabsicht als eigentliche Triebfeder, sowie einen Verstoß gegen die Schadensminderungspflicht darstellen.“
Von unserem Mitglied Werner Ludwig
Eine kurze Zeit nach dem Nachtflugurteil in Frankfurt fanden weniger Nachtflüge in Zweibrücken statt. Nun rollt die Reisewelle wieder an, und TUIfly bietet verstärkt Nachtflüge an. Als Passagier haben Sie die Möglichkeit, diese nächtlichen Ruhestörungen zu unterbinden. Verzichten Sie auf Nachtflüge. Respektieren Sie die Nachtruhe der Anwohner. Meiden Sie Nachtfluggesellschaften. Oder Sind Sie selbst nicht betroffen und muten diese Belästigung Ihren Mitmenschen zu?
| Datum | Zeit | Flug | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Montag, 23.04.2012 | 1:52 | X3 | aus Las Palmas |
| Montag, 23.04.2012 | 4:17 | X3 | nach Fuerteventura |
Italienischer Kampfjetlärm aus Lagerlechfeld und Spangdahlem
Nicht nur in Lagerlechfeld sind wieder italienische Kampfjetpiloten mit ihren Maschinen zu Gast. Auch aus der Eifel wird uns berichtet, dass dort wieder Italiener zu Besuch sind. Nach Einschätzung unseres Lesers treiben es die Italiener in der Umgebung der Air Base Spangdahlem noch rücksichtsloser als die US-Amerikaner, und das will was heißen. Mit Italienern aus Bayern und der Eifel lässt sich der Extremlärm am Donnerstag in allen vier Quadranten der TRA LAUTER erklären, auch wenn die Lagerlechfelder Italiener sich in den beiden östlichen Quadranten aufgehalten haben.
Italienische Gäste fliegen die Radarstationen von Lagerlechfeld aus an
Vom 16.–27.04.2012 sind Italiener mit ihren Tornados zu Gast in Lagerlechfeld. Laut Informationen von Stefan Scheibl fliegen diese zusammen mit den Lechfeldern sowohl in Bayern als auch bei uns. Elektronische Kampfführung üben sie im Umfeld der POLYGONE, und zwar in der östlichen Hälfte der TRA LAUTER. Die anderen Übungen fliegen sie in Bayern.
Am 13.04. wollten wir vom Presseoffizier des Nörvenicher Geschwaders wissen, warum dessen Piloten immer und immer wieder im Luftraum über dem Saarland und der Westpfalz üben, obwohl diese Region alleine schon von der US-Jets aus Spangdahlem extrem belastet ist. Der Presseoffizier hat uns auf die Mailadresse des Geschwaders verwiesen. Dort haben wir folgende Anfrage platziert:
Die US Air Force in Ramstein hat Geschmack am Saarland gefunden. Heute sind wieder mehrere, wie an einer Perlenschnur aufgereihte Hercules C-130 Transporter laut und tief bis kurz vor 21 Uhr in der Saarpfalz herumgegurkt. Diese Übungsflüge haben in Deutschland nichts verloren – nicht am Tag und erst recht nicht am Abend.
Gibt es in Nonnweiler einen Miliärflughafen? Nein. Gibt es einen im Saarland? Nein. Was muss man sich anhören, wenn man um 8.44 Uhr aus dem Hallenbad kommt, weil man etwas für seine Gesundheit getan hat? Gleich mehrere Kriegsmaschinen von der US Air Base in Spangdahlem (Rheinland-Pfalz) beglücken die Kurgäste mit Lärm und Dreck.
Den Nachmittag verlärmt die Bundesluftwaffe zusammen mit US-Amerikanern aus Spangdahlem – auch mal über eine Stunde am Stück.
Möchten Sie andere mal so richtig nerven? Gerade dort, wo es landschaftlich am schönsten ist? Mieten Sie einen Hubschrauberrundflug! 25 Minuten effektive Nerverei gibt es ab 652 €. Für 1620 € können Sie ihren Mitmenschen sogar über eine Stunde lang auf den Wecker gehen. Ganz legal auch während der Mittagsruhe. Da kommt kein Laubbläser mit.
Für die einen ist diese Einschränkung ein Zeichen guten Willens, für die anderen ein Schlag ins Gesicht. Wenn schon Fraport nachts während der Flugverbotszeit unbehelligt 18 Maschinen starten lassen kann, ist die Einschränkung in Köln/Bonn nicht mehr als ein Zückerchen, um den Aufstand der Bürger zu dämpfen:
Über die drei Landungen während des Nachtflugverbots kann man sich unterhalten. Allerdings sollte Fraport diese einzeln erklären und Maßnahmen erarbeiten, um solche Starts zukünftig auszuschließen. Die 18 Starts nach 23 Uhr sind in jedem Fall eine Provokation und signalisieren erhebliche kriminelle Energie beim Unterlaufen des Nachtflugverbots.
Der Kampfjetlärm beginnt im St. Wendeler Land um 08.53 Uhr, in der Westpfalz um 9.25 Uhr und kommt aus Triebwerken von F-16 Kampfjets der US Air Force in Spangdahlem.
Die US Air Force fliegt ihre Reservisten nach Ramstein ein, damit diese mit schweren Hercules C-130 Transportern stundenlang im Tiefflug über die Häuser der Region donnern, um ihr Flugstundenkonto aufzufüllen. Weil aber um Ramstein immer mehr Gegenwind aufkommt, exportieren unsere Gäste jetzt auch Teile des Transporterlärms ins Saarland. Ab 22.17 Uhr überfliegen sie mit mehreren Maschinen tief und laut die Saarpfalz. Für diesen sinnlosen, dreisten und asozialen Lärm verleihen wir einen Abendarsch.
Die Sprache des Militärs – Kalkuliertes Missverständnis
Das Militär hat seine eigene Sprache mit eigenen Bedeutungen. Das Gefährliche daran: Sie sieht aus wie unsere Alltagssprache und wird deshalb 1:1 von Politikern und Zeitungen übernommen. Beim Militär ist ein grundsätzliches Verbot kein absolutes. Im Gegenteil: „Grundsätzlich“ ist eine Abschwächung und heißt, dass das Verbot jederzeit und beliebig oft aufgehoben werden kann. Ähnlich irreführend gebraucht das Militär den Begriff „Regelbetrieb“ im Zusammenhang mit „Ausnahmen“. Wer die Sprachtricks des Militärs nicht kennt, erwartet alle regelmäßigen und häufigen Abläufe im „Regelbetrieb“, während unter „Ausnahmen“ seltene Ereignisse verstanden werden. Und genau das ist nicht der Fall.
Und wieder bescheren uns die Helden der Lüfte einen Überschallknall über dicht besiedeltem Gebiet: heute über Nohfelden-Eiweiler um 14.31 Uhr, wie uns ein Leser meldet. Kurz vorher weist eine extreme Lärmspitze auf der US Air Base Spangdahlem auf Starts von F-16 à la „gesengte Sau“ hin. Passt.
Das Bombodrom in Siegenburg wird nur noch von der Bundesluftwaffe genutzt. Sie versucht aber immer wieder den Eindruck zu erwecken, dass die US Air Force als offizieller Betreiber das Bombodrom braucht, und verschleppt die Schließung. Die dortige „Bürgerinitiative gegen Fluglärm“ will nun den Druck auf das Verteidigungsministerium mit einer Protestaktion am 30.04.2012 erhöhen.
Ab 14.30 Uhr fallen US-Militärpiloten gleich mit sieben Kampfjets auf einmal ins Saarland ein. Solche Kulturbereicherungen im Rudel kommen üblicherweise von der US Air Base Spangdahlem oder aus Belgien. Im heutigen Fall passen Lärmspitzen von startenden F-16 in Spangdahlem zeitlich und räumlich perfekt.
Die Saar-Piraten haben den Antrag „PA-001 – Fluglärm durch militärische Übungsflüge“ auf ihrem Landesparteitag am 15.04.2012 nicht angenommen:
15.04.2012 18:53:03 [@PIRATEN_Saar] PA-001 – Fluglärm durch militärische Übungsflüge wurde abgelehnt #lptsl
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Stefan Scheibl empfängt Italiener zum gemeinsamen Herumlärmen
Kurz vor Schluss lässt er es noch mal ordentlich krachen: Stefan Scheibl hat mit seinen Mannen aus seiner Sicht die Lebensqualität der Bürger noch nicht genug beeinträchtigt. Vom 16.–27.04.2012 lädt er italienische Piloten ein.
Wo sie von Bayern aus zum Üben hinfliegen, ist noch nicht bekannt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie zu uns kommen und hier stundenlang herumlärmen, z.B. bei Anflügen auf die POLYGONE-Radarstationen in Bann und Zweibrücken. Dann ist auch im St. Wendeler Land und in der Saarpfalz Krieg. Es wäre nicht der erste Lärmexport der Bayern auf Kosten unserer Lebensqualität.
Der „Verein für Flörsheim“ hat Feinstaubmessungen durchgeführt: Wenn die Flugzeuge des Frankfurter Flughafens über Flörsheim landen, wird der gesetzlich zulässige Feinstaubwert überschritten. Die Flugverkehrslobby kann den Dreck allerdings passend heruntermitteln.
Wie ein trotziges kleines Kind verlärmt das Militär jeden Ferientag mit lauten Kampfjetübungen. Heute heizen am Vormittag Eurofighter (mutmaßlich aus Nörvenich) über unseren Köpfen herum. Auch während der Mittagsruhe geht es ordentlich zur Sache – eine Spezialität der US Air Force aus Spangdahlem. Muss wirklich erst ein Kampfjet in ein Wohnhaus der Region donnern, bis Politik und Militär zu Verstand kommen?
Mit dem baldigen Abzug der 170. US-Infanterie-Kampfbrigade wird weniger Krieg von deutschem Boden ausgehen. Die Zusammenfassung der Einsätze, für die US-Truppen in Baumholder geübt haben, liest sich wie ein Gruselkabinett völkerrechtswidriger Angriffskriege. Die Stadt Baumholder und ihr Bürgermeister Peter Lang können stolz darauf sein, einen Teil der Unruhestifter loszuwerden.
Ob der Abzug weniger Drohnen- und Kampfjetübungen über dem Bombodrom mit sich bringt, wird sich zeigen.
Angesichts der gescheiterten Flugplatzpläne sagt Johannes Roß-Klein (Grüne Stadt):
Demonstrationen in ganz Deutschland gegen Fluglärm, und wir holen uns den Lärm freiwillig nach Bitburg? Das versteht doch keiner. Der einstige Flugbereich hat nur als Energiepark einen Nutzen für die Region.
Übernahme des Flugplatzes durch luxemburgischen Flughafenplaner wegen fehlenden Startkapitals geplatzt
Aus dem Verkauf des Geländes an Frank Lamparski und einer weitgehenden Verlärmung der Umwelt wird nichts. Bitburg-Prüms Landrat Joachim Streit hält die Flugplatzfantasien für endgültig gescheitert. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin möchte dort regenerative Energien nutzen. Warum nicht gleich so? Noch mehr Flugplätze sind nicht zu verantworten. Wer soll den Lärm denn freiwillig schlucken?
Es gibt kaum etwas Unnötigeres als ein Übungsflug mit Überschallgeschwindigkeit über dicht besiedeltem Gebiet. Ungeachtet dessen sorgt ein uniformierter Bürgerschreck um 16.24 Uhr über Namborn für einen extrem starken Überschallknall. Dieses Jahr plustert sich das Militär ungewöhnlich früh mit den „Hoppla, hier komme ich!”-Knallen auf. 2010 fingen sie im Juni an, 2011 erst im September. Dieses Jahr gab es bereits im Januar zwei, im Februar einen und im April bisher einen dieser gefährlichen Eingriffe in das alltägliche Leben und auch in den Straßenverkehr. Die Frage stellt sich immer deutlicher, ob man deutsche Soldaten unbeaufsichtigt mit solchen Maschinen spielen lässt, und ob man ähnliche Kapriolen von Ausländern wirklich hinnehmen muss.
Man sollte denken, dass sie sich an den Zeiten der jeweils überfallenen Länder orientiert. Die US Air Force in Spangdahlem tut das nicht. Sie überfällt ab 11.50 Uhr das St. Wendeler Land und die Westpfalz mit F-16 Kampfjets.
Keine Gnade in den Osterferien: Der Terror der Kar-Woche wird fortgesetzt. Kurz nach 9 Uhr randaliert die Bundesluftwaffe in Westpfalz und Saarland mit Kampfjets. Um 11 Uhr übernimmt die US Air Force aus Spangdahlem und lärmt wie so oft bis in die Mittagsruhe hinein. Von 17.30 bis 18 Uhr gibt’s Nachschlag, mutmaßlich von der Bundesluftwaffe. Fast hätten wir einen Abendarsch verleihen können.
Von unserem Vorstandsmitglied Horst Emrich
Traditionsgemäß hat der Ostermarsch auch in diesem Jahr stattgefunden. Viele Friedensbewegte und Unterstützer wie der Deutsche Gewerkschaftsbund Region Westpfalz, die pfälzische Friedensgruppe „Frauen wagen Frieden“, die Bürgerinitiative gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung und die Friedensinitiative Westpfalz nahmen an der Veranstaltung teil.
Es wäre optimal, wenn das Nachtflugverbot in Frankfurt nicht zu einer übermäßigen zusätzlichen Lärmbelastung am Hahn führen wird.
Das sind die Worte Daniel Köblers, des Fraktionschefs der rheinland-pfälzischen Grünen. Worte wie ein Donnerschlag. Worte, die zeigen, dass die Grünen Umwelt und Menschen schützen. Dass Gesundheit für die Grünen kein Abwägungsgut ist. Dass Nachtflüge am Hahn mit ihnen nicht dauerhaft zu ma… Entschuldigung. Der Autor hat geträumt.
Auch deutsche Politik und Militär wollen aus Abstürzen nichts lernen
In Virginia Beach ist ein US-Kampfjet bei einem Übungsflug in Wohnhäuser gestürzt. Drei Häuser wurden zerstört, zwei schwer beschädigt. Die Zahl der Verletzen liegt im einstelligen Bereich. Noch. Denn wie giftig der Rauch war, und wie schnell und gründlich die Grundstücke entseucht werden, wird sich erst zeigen, wenn die Öffentlichkeit den Unfall vergessen hat.
Von unserem Vorstandsmitglied Horst Emrich in Zusammenarbeit mit Werner Zirker (IG Heliport Landstuhl)
Keine Frage: Fluglärm, gleich ob ziviler oder militärischer, macht krank. Das gilt insbesondere für die Nachtstunden, für die Tagrandzeiten aber auch und für die Verlärmung des ganzen Tages. Fluglärm hat eine besondere Dimension. Militärische Übungsflüge in der Westpfalz/Saarland mit Hercules C 130, mit Kampfjets in der TRA Lauter und mit Hubschraubern sind in dieser dichtbesiedelten Region zum Schutz der Menschen nicht mehr durchzuführen. Die luftrechtliche Genehmigung zum Betrieb der Air Base Ramstein hat an Hand der Dezibelwerte Schutzmaßnahmen festgelegt. Auf Ausnahmen sollte der Betreiber besonders in den Abend- und Nachstunden sowie an Sonn- und Feiertagen gänzlich verzichten.
Ist der Ruf erst ruiniert …
Rücksichtsloser Kampfjetlärm in den Ferien hat Tradition. Die Bundesluftwaffe randalierte gestern Abend bis 21.25 Uhr. Dafür beginnt der Lärm der US Air Force aus Spangdahlem heute schon um 8.15 Uhr.
Der Hunsrück wacht auf, aber die Landes-SPD bringt sich gegen die Provinzbürger in Stellung
Der Geschäftsführer des hochverschuldeten Flughafens Hahn, Jörg Schumacher, möchte Nachtflüge von Frankfurt übernehmen. Er hofft vermutlich, die Menschen im Hunsrück merken nicht rechtzeitig, wie er ihr Leben kaputtmachen will. Da hat er sich getäuscht. Die Lufthansa will zwar noch nicht so richtig, aber die Gemeinde Morbach bereitet sich schon mal auf eine Klage vor. Die Vizechefin der SPD im Landtag, Ulla Brede-Hoffmann, will den Bürgern in den Rücken fallen und wiegelt die Lärmbelastung ab. Fluglärm gibt es nur da, wo es viele Wähler gibt.
Und wieder die Bundesluftwaffe
Der verlärmte Tag in Westpfalz und Saarland reicht nicht. Von 20.47 bis 21.25 Uhr drehen Kampfjetpiloten der Bundesluftwaffe noch am Abend auf.
Das ging ja schnell. Hessens Wirtschaftsminister Posch betont:
Das Bundesverwaltungsgericht schließt Expressfracht in dieser Zeit nicht aus. Ich gehe aber davon aus, dass der Schutz der Bevölkerung Vorrang hat.
Wird er bald mit Unschuldsmiene verkünden, dass er gegen die nächtlichen Frachtflüge leider, leider nichts tun kann? Und wenn man keine Frachtmaschine vollbekommt, kann man ja eine Passagiermaschine nehmen und ein paar Passagiere hineinsetzen, nicht? Aus Umweltschutzgründen.
Die „Hessenschau kompakt“ vom 02.04.2012 berichtet ab Position 3:05 über den kommenden US-Hubschrauberlärm.
Das Bundesverwaltungsgericht hat Starts und Landungen am Frankfurter Flughafen zwischen 23 und 5 Uhr verboten. Als Nachtflugverbot sollte man diese Einschränkung aber nicht bezeichnen, dazu müsste sie von 22 bis 6 Uhr gelten. Unklar ist, welche Sanktionen Fraport drohen, wenn trotzdem aus irgendwelchen verwieselten Gründen Maschinen nach 23 Uhr oder vor 5 Uhr landen, und wie transparent dies für die Betroffenen sein wird. Wenn etwas generell verboten ist, heißt das noch lange nicht, dass es nicht regelmäßig stattfindet. Das haben wir beim Abwurf von Chaff gelernt.
Denkt man das von Peter Feldmann geforderte Nachtflugverbot für Frankfurt und die Verlagerung eines Teils des Fluglärms zu Ende, kommen zwangsläufig Nachtflüge für den Hahn heraus. Wir können die Hunsrücker und Nordsaarländer nur warnen. Dass Fraport derzeit keine Lust hat, wieder Anteile am hochverschuldeten Hahn zu kaufen, muss nicht so bleiben. Ob Rheinland-Pfalz den Hahn direkt oder über den Umweg Fraport subventioniert, dürfte für das Land nicht entscheidend sein. In Mainz stört es niemanden, wenn am Hahn nachts alte, laute Maschinen starten und landen.
Von unserem Vorstandsmitglied Patrick Fey
Wie immer in der Karwoche hat man den Eindruck, dass die Kampfjetpiloten aus Spangdahlem komplett den Verstand verloren haben. Sie haben das Saarland und die Westpfalz von 8.30 Uhr morgens bis deutlich nach 18.00 Uhr abends mit dem asozialem Kriegslärm ihrer F-16 und A-10 zwangsbeschallt, gerade so, als würde unsere Region in den Ferien leerstehen. Die Lebensqualität von uns Eingeborenen oder eventueller Feriengäste spielt keine Rolle, wir sind für dieses Militär nur Staffage, die man notfalls mit Geld gefügig macht oder einfach ignoriert.
Bundesluftwaffe komplettiert die Hölle wieder einmal
Nach einem komplett verlärmten Tag mit Kampfjets der US Air Force aus Spangdahlem setzt die Bundesluftwaffe mit extrem lauten Übungsflügen von 21 bis 21.45 Uhr in der Westpfalz wieder einmal einen drauf.
Im Rhein-Main-Gebiet geht die evangelische Kirche gegen den zivilen Fluglärm des Frankfurter Flughafens auf die Barrikaden. Gegen den Kriegslärm der US Air Base Ramstein und der US Air Base Spangdahlem sagen die hiesigen Kirchen nichts.
Wenn die Bundesluftwaffe gestern bis nach 22 Uhr über die Dörfer geheizt ist, kann sie ja schon um 9 Uhr am Morgen weitermachen. Über zehn Stunden ohne Kampfjetlärm müssen reichen. Ab 11 Uhr bis in die Mittagsruhe hinein übernimmt die US Air Base Spangdahlem. Wenigstens neigt sich diese Horrorwoche dem Ende zu. Wir können dann zwei ganze Tage ohne Kampfjetterror leben und hoffen, dass nicht allzuviele Privatflieger das Wochenende mit Fluglärm füllen.
Übungsflüge mit Nachbrenner
Die Bundesluftwaffe lässt es im nördlichen Saarland ab 21.30 Uhr noch einmal richtig krachen. Die Piloten wissen natürlich, wie uns die US-Amerikaner heute zugesetzt haben. Es ist ihnen bloß scheißegal – wie gestern auch. Noch bis weit nach 22.00 Uhr sind sie unterwegs.
US-amerikanische A-10 nerven wieder nach 18 Uhr
Nachdem uns die F-16 aus Spangdahlem mürbe gemacht haben, kommen die A-10 passend zum Abendessen und kreisen immer wieder über die Ortskerne.
Kampfjetterror auch am Abend – keine Gnade für Zivilisten am Boden
Nachdem die US Air Force den ganzen gestrigen Tag verlärmt hat, gibt die Bundesluftwaffe den Menschen in der Westpfalz ab 21 Uhr den Rest.
US-Piloten dauerhaft außer Rand und Band – Riskante Manöver über Tankstelle
Auch heute fällt die US Air Force mit F-16 Kampfjets kurz nach 9 Uhr ins Saarland und die Westpfalz ein. Zu dritt spielen sie am Nachmittag sowohl in der Westpfalz als auch über dem Saarland fangen. Wenn man nicht taub ist, kann man sich nach kurzer Gartenarbeit nur entnervt ins Haus zurückziehen.
Wenn demnächst einer der Jets auf eine Tankstelle fällt, braucht kein rheinland-pfälzischer oder saarländischer Politiker überrascht zu tun. Wir haben oft genug vor der realen Gefahr gewarnt, die von den Übungsflügen über unseren Köpfen ausgeht:
Von unserem Vorstandsmitglied Patrick Fey
Date: Wed, 28 Mar 2012 22:20:41 +0200 To: a.kramp-karrenbauer@staatskanzlei.saarland.de Subject: Unerträglicher Kampfjetlärm durch Spangdahlem Airbase Sehr geehrte Frau Kramp-Karrenbauer, heute herrschte in meinem Erlebensbereich wieder einmal ganztägiger Lärmterror durch Kampfjets der US-Airbase Spangdahlem. In den letzten Jahren ging gerade in den Osterferien von dort immer wieder besonders viel Kampfjetlärm aus. Bitte sorgen Sie dafür, dass diese Menschen uns das in diesem Jahr nicht mehr antun können. Mit freundlichem Gruß Patrick Fey Im Vorstand der Bürgerinitiative gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung e.V.
Lärm ohne Grenzen – US-Piloten außer Rand und Band
Der rheinland-pfälzische Innenminister Lewentz will den Fluglärm seiner US-amerikanischen Militärfreunde nicht zur Chefsache machen. Das hält ihn aber nicht davon ab, wie sein Vorgänger Bruch persönlich in die USA zu fliegen, um dort um die Stationierung möglichst vieler US-Soldaten zu betteln¹. Die Folgen der „Verteidigungspolitik des Landes Rheinland-Pfalz“ müssen wir werktäglich ertragen: Die Piloten der Air Base Spangdahlem sind in Höchstform, was das Terrorisieren der Region mit Kampfjets angeht. Kurz nach 9 Uhr fällt die in Rheinland-Pfalz liebevoll „fliegende Scheiße“ genannte Plage ins Saarland und die Westpfalz ein und verlärmt wieder einmal den kompletten Tag.
US-amerikanische A-10 nerven nach 18 Uhr
Die Staffel des menschlichen Versagens ist jetzt abends regelmäßig unterwegs. Heute im Raum Bexbach.
Barbarischen Lärm gibt es nicht nur in Einflugschneisen
Otterberg liegt idyllisch in der Westpfalz und wäre ein Paradies, gäbe es nicht den militärischen Fluglärm. Die Dauerbeschallung am 26.03.2012 um 70 dB durch Übungsflüge mit A-10 Kampfjets und Hercules C-130 Transportern wird kurz vor 17 Uhr von F-16 Kampfjets der US Air Base Spangdahlem mit fast 90 dB auf die Spitze getrieben. Den Lesern, die glauben, dass es diesen Lärm nur in Einflugschneisen von Flughäfen gäbe, sei gesagt, dass die Air Base Spangdahlem etwa 110 km entfernt in der Eifel liegt. Die Militärpiloten kommen mit ihren Jets von überall her, auch aus dem Ausland, um in der Region Westpfalz/Saarland herumzulärmen.
Ergebnisse der länderübergreifende Arbeitsgruppe zur Verminderung des militärischen Fluglärms liegen vor – keine weiteren Erleichterungen beschlossen
Das Innenministerium teilt uns mit, dass wir das Protokoll der Sitzung „AG Fluglärm“ vom 24.01.2012 nicht einsehen dürfen. Festgestellt wurde, dass taktische Übungsflüge und Flüge über Zielgebiet (unter 3000 Meter) auf ein „zwingendes Maß“ begrenzt worden seien. Unsere Vorschläge seien eingebracht worden. Das Verteidigungsministerium habe zugesagt, die Vorschläge bis zur nächsten Sitzung, die voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte stattfinden werde, zu prüfen.
Wir begrüßen es natürlich, dass unsere Vorschläge überhaupt den Weg in die „AG Fluglärm“ gefunden haben. Da die Arbeitsgruppe so selten tagt (2011 überhaupt nicht), hätten wir uns natürlich gewünscht, dass die Vorschläge vorab übermittelt worden wären, so dass es am 24.01. zu Beschlüssen hätte kommen können. Wir fragen uns, wie oft Übungsflüge auf ein „zwingendes Maß“ begrenzt werden müssen, und wieso angesichts der immensen Belastungen Übungsflüge aus nicht-zwingenden Gründen hier immer noch stattfinden. Aus unserer Sicht gibt es überhaupt keine zwingenden Gründe, Übungsflüge hier über dicht besiedeltem Gebiet durchzuführen und zu konzentrieren.
US-amerikanische A-10 nerven nach 18 Uhr
Die Staffel des menschlichen Versagens ist wieder unterwegs. Dieses Mal nerven die Lieblinge des rheinland-pfälzischen Innenministers¹ gleich zu dritt über dem nördlichen Saarland – noch weit nach 18 Uhr.
Vorgestern haben echte Kerle geraucht und andere rücksichtslos zugequalmt. Gestern haben sie Fluglärm erzeugt oder ihn verharmlost. Heute gewinnt man einen Wahlkampf mit der Positionierung gegen Fluglärm.
US Air Base Ramstein wird völkerrechts- und verfassungswidrig genutzt
Die US Air Base Ramstein ist das Kriegsnest der US Air Force außerhalb der USA. Von dort aus erfolgen regelmäßig Kriegsverbrechen, die Deutschland laut Grundgesetz nicht dulden darf. In der LUFTPOST 070/12 vom 26.03.2012 erklärt Wolfgang Jung die Hintergründe der beabsichtigten Klage gegen das Bundesverteidigungsministerium.
Notwendigkeit zur Verringerung des militärischen Fluglärms erkannt, aber klares Ja zur US-Militärpräsenz
Erfreulicherweise beginnt nun auch die Landesregierung in Mainz, mit uns zu reden. Auf Dauer ist es eben nicht glaubwürdig, sich über den hessischen Fraport-Lärm öffentlich und werbewirksam aufzuregen, den im Land selbst erzeugten militärischen Lärm aber totzuschweigen. Anders als im reinen Opferland Saarland, wo der Lärm Chefsache der Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauers ist, ist er im kombinierten Täter-/Opferland Rheinland-Pfalz mit den Lärmnestern Spangdahlem, Ramstein und Büchel zwei Ebenen tiefer angesiedelt: bei Heike Raab (SPD), Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur.
Was ist mit Anwohnern im Umfeld der POLYGONE-Radarstationen?
Für Soldaten und Zivilbeschäftigte, die von Radarstrahlung krank gemacht worden sind, soll es eine Stiftung geben. Selbst Bundeswehr und Bundestag streiten nicht ab, dass die Strahlung gefährlich ist. Vielleicht sollten die Befürworter der POLYGONE-Radarstationen in Bann, Oberauerbach und Pirmasens noch mal überlegen, ob sie dem Militär weiterhin ihre Gesundheit schenken wollen.
Politik in den Zweibrücker Suburbs: Selbstbewusstsein statt Wissen, Polemik statt Verantwortung
In der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land ist am 25.03.2012 Bürgermeisterwahl. SPD-Kandidat Jürgen Gundacker will die genehmigten nächtlichen fünf Starts und fünf Landungen „erst einmal ausreizen“, bevor er sich überlegt, was dieser Lärm anrichtet. CDU-Kandidat Paul Sefrin will den Flugbetrieb „noch ausbauen“, aber es solle nicht mehr Nachtflüge geben als bisher. Beide sprechen sich deutlich für Nachtfluglärm aus, obwohl die Lärmwirkungsforschung ihn als krank machend identifiziert hat. „Als Christ müsse man beten, wenn man in Ensheim landet“ spottet Sefrin über die kürzere Landebahn am Konkurrenzflughafen Saarbrücken, an dem unseres Wissens keine Nachtflüge stattfinden. Den Menschen im Umfeld des Zweibrücker Flughafens hilft beten nichts, wenn sie aus dem Schlaf gerissen werden. Sie werden sich Gesundheit und Nachtruhe erkämpfen müssen.
Übungsrunden mit C-130 der US Air Force werden ausgeweitet
Von unserem Vorstandsmitglied Patrick Fey
Seit Anfang März kommt es im auch im Saarland vermehrt zu Trainingsflügen mit Maschinen vom Typ C-130 „Hercules“ von der Ramstein Airbase. Dabei kreisen meist 2–3 Maschinen in geringer bis mittlerer Höhe über den Gemeinden, was zu einem beträchtlichen und dauerhaften Lärmpegel führt. Zuweilen kommt es dabei auch zu Angrifssimulationen, bei denen einzelne Häuser gezielt und tief überflogen werden. Dies ergibt durchaus einen Sinn. Die C-130 ist nämlich grundsätzlich auch in der Lage, Bomben abzuwerfen, und hat dies in einigen Einsätzen auch schon getan.
Pressekonferenz in Mainz
Die deutsche IALANA (Juristen gegen Atomwaffen) lädt ein zu einer Pressekonferenz am Freitag, 23. März, 12.00 Uhr, in 55116 Mainz, Tagungszentrum Erbacher Hof, Grebenstraße 24-26, Edith-Stein-Zimmer. Vorgestellt wird die Klage von Wolfgang Jung gegen die Bundesregierung wegen der völkerrechts- und verfassungswidrigen Nutzung der Air Base Ramstein für die Kriegführung in Afghanistan im Rahmen der Operation Enduring Freedom (OEF), aber auch im Rahmen von ISAF. Für diese Kriegführung ist die Air Base Ramstein unentbehrlich. Dennoch haben die Aktivitäten nur auf den ersten Blick eine abgesicherte rechtliche Basis: Deutschland darf nach Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts völkerrechtswidrige Kriegführung von seinem Boden aus nicht dulden. Über die Beteiligung an der Kriegsfühung, rechtliche Grundlagen und die Klage gegen die Bundesregierung informieren:
Demonstration am Montag, 19. März 2012, im Terminal 1 des Flughafens Frankfurt am Main
Redebeitrag von unserem Vorstandsmitglied Doris Emrich
Wir von der Bürgerinitiative gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung in Kaiserslautern zeigen uns solidarisch mit den durch Fluglärm geplagten Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Main-Gebiet.
Ergebnisse der länderübergreifende Arbeitsgruppe zur Verminderung des militärischen Fluglärms liegen noch nicht vor
Das Thema des unerträglichen Übungslärms mit Kampfjets ist aktueller denn je: Sowohl die US Air Force als auch die Bundesluftwaffe haben es in den letzten Wochen mehr als übertrieben – besonders abends. Wir fordern das Ende der Kampfjetübungen über unseren Köpfen. Es gibt geeignete Übungsgebiete. Das Saarland und die Westpfalz sind keine.
Verhindert sich die Katastrophe von ganz alleine?
Das geplante Lärmnest liegt aus Sicht des nördlichen Saarlandes genauso gefährlich nah wie der Flugplatz Hahn, dessen Urlaubsbomber sonntags in aller Herrgottsfrühe nerven, wenn sie sich langsam hochquälen. Den Hauptspaß am Flugplatz werden die Anrainer haben. Mit endlosen Platzrunden ist zu rechnen, weil sich an kleinen Flugplätzen besonders gerne Flugschulen ansiedeln. Auch das Gleitschirmfliegen ist beliebt, und dazu braucht man Propellermaschinen, die das ganze Wochenende lang Gleitschirmflieger in die Höhe tragen. In jedem Fall wäre ein Solarstromfeld deutlich sinnvoller, leiser und sauberer.
Oder versucht sie, ihre Opfer einzuschüchtern?
Die Bundesluftwaffe terrorisiert die Menschen der Region seit Jahrzehnten mit Kampfjetlärm und sieht beim Lärm ausländischer Kameraden weg. Beschwert man sich, führt sie einen erst einmal an der Nase herum und flüchtet in Allgemeinheiten (Piloten müssen üben) und Schutzbehauptungen (die berühmte „militärische Notwendigkeit“). Konkrete und nachvollziehbare Gründe, warum sie den Lärm hier konzentriert und immer noch über dicht besiedeltem Gebiet bis in den späten Abend herumheizt, nennt sie nicht. Da ist es nur allzu verständlich, wenn das Luftwaffenamt in Beschwerdebriefen an den Emotionen ihrer Opfer teilhaben darf. Sich von Zivilisten den Marsch blasen lassen oder gar für etwas in die Verantwortung genommen werden – das geht für einen Soldaten ja gar nicht. Also blafft man den Menschen arrogant an, den man mit seinem Übungslärm nachweislich (mit Attest) krank gemacht hat. Er hat uns die Antwort zur Verfügung gestellt:
Immer schön weg mit dem Lärm aus Nordrhein-Westfalen
Es ist ja nicht so, dass es in Nordrhein-Westfalen keinen militärischen Übungsluftraum gäbe. Es ist auch nicht so, dass es zum Üben von Nörvenich aus zu weit zur Nordsee wäre. Aber solange Andreas Hoppe keine Ansage von der saarländischen und der rheinland-pfälzischen Landesregierung bekommt, wird er weiter den für ihn bequemsten – nicht den besten und auch nicht den kostengünstigsten – Weg gehen und den Lärm seiner Eurofighter im Saarland und in der Westpfalz abladen. Heute beglücken uns seine Piloten schon ab kurz nach acht Uhr morgens.
Fluglärm machen immer nur die anderen
Roger Lewentz sucht sein Heil darin, andere aufzufordern, vor ihrer Haustür zu kehren. Dabei gäbe es in Rheinland-Pfalz gerade beim Thema Fluglärm genug zu tun. Würde er nur einen Bruchteil der Entrüstung über den hessischen Fluglärm bei seinem eigenen Fluglärm zeigen, dann würden wir das mit Freuden honorieren. Aber beim militärischen Fluglärm, den die US Air Base Spangdahlem und der Fliegerhorst Büchel über die Westpfalz und das Saarland bringen, warten wir bis heute vergeblich. Dieser Lärm darf einfach kein Thema sein. Das geben die Fußstapfen seines Vorgängers Karl Peter Bruch vor.
Mehr Entlastung für Gegenden ohne militärischen Lärmterror, mehr Belastung für uns
Der Fluglärm wird noch mehr konzentriert. Auch heute wird der Luftraum nicht mehr für zivile Flugzeuge gesperrt, wenn er militärisch genutzt wird. Ab 9.45 Uhr toben Kampfjets im unteren Luftraum, während zivile Maschinen im oberen fliegen (Germanwings von London nach Stuttgart, Brussels Airlines von Brüssel nach Mailand, Delta Airlines von Atlanta nach Tel Aviv).
1,8 Millionen Euro fürs Wandern in der Südeifel
Davon können wir nur träumen: Ruhe auf Wanderwegen. Der Naturpark Südeifel liegt nordwestlich des militärischen Lärmghettos TRA LAUTER. Wo nicht mehr¹ werktäglich Kampfjets toben, kann man gut auf sanften Erholungstourismus setzen und kriegt wegen der Erfolgsaussichten Fördergelder. Unsere Wanderwege wurden wegen fehlender Stille abgewertet.
BINGO! BINGO! BINGO! BINGO! Montags bis Donnerstags haben sich die Helden der Lüfte hier über unserer Heimat Abendterror genehmigt. In der letzten Woche nutzte die Bundesluftwaffe das „nur“ drei Mal aus. Diese Woche macht sie die vier voll. Heute bis 21.15 Uhr. Diese Flüge sind genau hier so wichtig, lebenswichtig, ja gerade alternativlos, und sie können auch gar nicht über die Nordsee verlagert werden, weil … ja … weil … na gut, bisher konnte die Bundeswehr uns das nicht erklären. Aber die Wehrbereichsverwaltung West kann auch keinerlei Planungsunterlagen für den ermauschelten Luft-Bolzplatz vorlegen, in denen eine Abschätzung und Abwägung der Lärmbelastung vorgenommen wurde. Dann passt’s ja wieder, nicht?
Früher war es üblich, dass wir entweder zivilen oder militärischen Fluglärm in der Region hatten. Dazu wurde der Übungsluftraum komplett für zivile Flugzeuge gesperrt, oder es flogen keine Kampfjets. Da die zivilen Flugzeuge deshalb Umwege fliegen mussten, war diese Verfahrensweise aus Sicht der Lärmverursacher nicht optimal. Deshalb gehen sie immer öfter dazu über, im oberen Luftraum zivile Flugzeuge fliegen zu lassen, während weiter unten wie heute die Kampfjets toben. Praktisch, nicht?
Auch am dritten Abend der Woche fällt die Bundeswehr mit Kampfjets bei uns ein. Der Abendlärm beginnt kurz nach 18 Uhr.
Früher war die Freundschaft noch so groß, dass deutsche Politiker ihren US-amerikanischen Militärfreunden jedes Märchen geglaubt haben. Mit der drastisch schrumpfenden wirtschaftlichen Bedeutung der US-Streitkräfte kommen sowohl Hör- als auch Denkvermögen zurück – je nach Politiker unterschiedlich schnell. Während Oberbürgermeister Weichel in Kaiserslautern noch glauben will, dass die endlosen Übungsrunden der US Air Force mit C-130 Transportern hier notwendig seien, weiß Bürgermeister Grumer bereits, dass militärische Übungsflüge über dicht besiedeltem Gebiet weder notwendig noch zu dulden sind.
Wenn es gegen die Interessen der Bürger geht, laufen mancher Politiker der großen Volksparteien zu kreativer Höchstform auf: Koch und Bouffier sollen die Nachtflüge herbeigemauschelt haben. Wenn jetzt einer an die klammheimliche Einrichtung der militärischen Übungslufträume TRA LAUTER und POLYGONE denken muss, können wir das bestens nachvollziehen.
Es hat tagsüber mal wieder nicht gereicht. Am zweiten von vier möglichen¹ Abenden in dieser Woche spielen Bundeswehrpiloten Krieg über unseren Köpfen. Um 18.40 Uhr geht es im Saarland und der Westpfalz mit Vollgas los. Um Ramstein kommen noch Übungsrunden mit Hercules C-130 dazu. Im Saarland lassen die Piloten gegen 21 Uhr von uns ab, in der Westpfalz gegen 21.30 Uhr.
Danach Lärmterror der Bundesluftwaffe
Die Staffel des menschlichen
Versagens
heizt wieder über unseren Köpfen herum. Gegen 10.30 Uhr
fliegen A-10 aus Spangdahlem über Losheim, ab 13.30 Uhr sehr tief
und in extremer Seitenlage über Nonnweiler. Was kann den
US-amerikanischen Piloten schon passieren? Wenn die
Maschinen abstürzen, verseuchen sie unsere
Heimat, nicht die der Piloten.
Die gute Nachricht: Diese
Staffel wird aufgelöst.
Leider erst 2013.
Der Schutz vor militärischem Fluglärm ist im Programm der saarländischen Piraten nicht zu finden.
Woanders in Deutschland freut man sich über blauen Himmel. Wir wissen, dass uns dann mit Sicherheit Kampfjetpiloten heimsuchen und unsere Heimat mit Lärm und Dreck verseuchen. Ab 14 Uhr beginnt der Lärm im Saarland, und ab 14.30 Uhr geht es extrem laut zur Sache. Dieses Mal sind es mutmaßlich Andreas Hoppes Eurofighter-Rambos aus Nörvenich. Obwohl sie in Nordrhein-Westfalen einen Übungsluftraum haben (ED-202), lassen sie ihn immer wieder brachliegen und kippen den Lärm bei uns ab. Sehr clever, Herr Hoppe, sehr clever. Aber asozial. Wenn Ministerpräsidentin Kraft Ihren Standort so toll erhaltenswert findet, soll sie auch dessen Lärm schlucken.
Abends pöbelte die Bundesluftwaffe bis etwa 20 Uhr herum, mutmaßlich der Fliegerhorst Büchel. Ob sie diese Woche die 100% angeht? Immerhin darf sie uns von Montag bis Donnerstag bis spät abends den Nerv rauben.
Wir sind dabei! Welche Mitstreiter noch?
Der Schutz vor militärischem Fluglärm ist im Programm der saarländischen FDP nicht zu finden.
Der Schutz vor militärischem Fluglärm ist im Programm der saarländischen Linken nicht zu finden.
Der Schutz vor militärischem Fluglärm ist im Programm der saarländischen Grünen auf Seite 72 ab Zeile 3079 zu finden:
Der Schutz vor militärischem Fluglärm ist im Programm der saarländischen CDU nicht zu finden.
Der Schutz vor militärischem Fluglärm ist im Programm der saarländischen SPD nicht zu finden.
FWG: „Die sollen mit ihren Hubschraubern hingehen, wo sie wollen“ – Bürgermeister Grumer will den Lärm nach Baumholder schieben
Nachdem die US-Truppen eine Reduzierung des Hubschrauberlärms und ein Übungsende vor 21 Uhr zugesagt hatten, ließ prompt einer ihrer Hubschrauber bis 23 Uhr Landstuhler Fensterscheiben klirren. Das ist schon fünf Tage her, aber Bürger und Politiker regen sich nicht mehr ab. Das Fass ist übergelaufen. Aus der „Veräppelung“ durch das US-Militär ist bereits „Verarsche“ geworden. Die gefeierten 60 Jahre US-Militärpräsenz erzählen ein Märchen von Friede, Freude, Eierkuchen. Wer allerdings unmittelbar mit dem US-Truppen zu tun hat, fühlt sich wie im Irak oder in Afghanistan. Dass mit irgendwann einmal kommenden Antennen die Schwebeflüge auf die Hälfte reduziert werden, will derzeit keiner glauben. Der Heliport der US-ARMY ist bei den Landstuhlern so beliebt wie ein eitriger Pickel.
Aus ungeklärten Gründen ist diese Woche in Spangdahlem kaum Flugbetrieb. Da springt die Bundesluftwaffe doch gerne ein und terrorisiert uns an drei von vier möglichen Abenden mit Kampfjetlärm. Auf Twitter liest man (Uhrzeiten fallen durch periodische Abholung zusammen):
Was die Grünen auf Kreisebene fordern, fordern die Linken auf
Landesebene: US-Truppenabzug, damit Wegfall der Lärmbelastung. Kein
Steuergeld für Militaristenquatsch wie ein
Jubel- Doku-Zentrum.
Die Kaiserslauterner Grünen sind in ihren Aussagen so deutlich wie der Kontrast zu den Landesgrünen, deren Wahlkampfthemen und Ziele im Koalitionsvertrag mit der SPD leider vergessen wurden. Die Olivgrünen in Berlin werden die Welt nicht mehr verstehen, wenn sie erfahren, was der Kreisverband Kaiserslautern-Land fordert. Bisher war Konversion doch nur etwas, was man tun musste, wenn das US-Militär sich nicht erweichen ließ, einen Standort zu halten.
Die Bundesluftwaffe verlärmte die Westpfalz gestern von 19.30 bis 21.30 Uhr, und zwar mit Vollgas. Teilweise war in geschlossenen Räumen keine Unterhaltung möglich.
Gestern gab es für uns nicht nur den ganzen Tag über sondern auch noch am Abend den Klang der Freiheit. Mutmaßlich die Bundesluftwaffe führte von 21 bis 21.35 Uhr extrem laute Übungsflüge in der Westpfalz durch. Spangdahlem scheidet dieses Mal wegen fehlender abendlicher Starts aus. Derzeit deutet alles auf den Fliegerhorst Büchel hin, dessen Spezialität es ist, der Region auch noch am Abend Lärm zu bringen.
Bedauern des rheinland-pfälzischen Innenministers Lewentz über die beschlossene Auflösung der Staffel
Kaum ein Jahr dauerte es, um herauszufinden, dass die Gemeinde Laufeld in der Eifel wegen eines Pilotenfehlers knapp einer offensichtlichen Katastrophe entgangen ist. Die weniger offensichtliche Katastrophe war die Verseuchung (mindestens) der Absturzstelle. Ob alles Gift beseitigt ist? Immerhin musste die Gemeinde in Vorleistung gehen. Da haben Saarland und Westpfalz wieder einmal Glück gehabt. Warum genau wir dieses Risiko jeden Werktag eingehen müssen, damit Ausländer hier bequem Krieg spielen können, konnte und wollte uns noch keiner genau erklären. Mehr als Worthülsen wie „militärisch notwendig“ gibt’s nicht. Wäre ja noch schöner, wenn das Militär sich gegenüber Zivilisten erklären müsste.
Wir vermuten, dass die rheinland-pfälzische Landesregierung die Studie der Mainzer Universität für die Air Base Ramstein nicht gelten lässt. Denn für den dortigen Lärm trägt sie selber die Verantwortung.
Anwaltskanzlei wirft Gutachtern „Wissenschaftsbetrug“ vor
Im Fraport-Gutachten sollen „plumpe Rechenfehler“ die Belastungen durch Stickoxide ordentlich gedrückt haben. Krebsrisiken wurden abgewiegelt. Das Zusammenwirken verschiedener Giftstoffe wurde erst gar nicht betrachtet.
Samstag, 7. April 2012, 12.00 Uhr, Parkplatz westliche Zufahrt zur Air Base Ramstein – Für eine Welt ohne Krieg und militärische Gewalt
Von unserem Vorstandsmitglied Horst Emrich
Der Krieg in Afghanistan ist verloren, dem Land droht ein neues Chaos. 2800 Soldaten der Koalition, darunter 53 deutsche, sind umsonst umgekommen, 36 Mrd. deutsche € wurden sinnlos verpulvert. Was jedermann hätte wissen können, ist erneut bewiesen: Mit militärischer Gewalt schafft man keinen Frieden.
Die Wiesbadener BI gegen Fluglärm und Gefahren durch US-Flugzeuge (BILGUS) wurde im Februar 2012 gegründet und wehrt sich gegen den militärischen Fluglärm des US-Flugplatzes Erbenheim.
Bürger fühlen sich veräppelt – Bürgermeister Klaus Grumer ist „sehr verärgert und enttäuscht“ – Krach soll nach Baumholder
Nicht dass sich bei den US-Truppen etwas Wesentliches geändert hätte: Sie beteuern in einer Endlosschleife, Rücksicht auf die Gastgeber zu nehmen und so viel Lärm zu vermeiden wie möglich. Und dann tun sie das Gegenteil davon. Derzeitiger Höhepunkt der Verarschung ist ihr Hubschraubergeknatter bis 23 Uhr, obwohl sie den deutschen Gastgebern kurz vorher umfangreiche Lärmminderungen und Einschränkungen der Nachtübungen zugesagt haben.
Den Kosten für gesundheitlichen Schäden durch Fluglärm wurden quantifiziert: Alleine die Nachtflüge des Frankfurter Flughafens richten in 10 Jahren einen Schaden von 200 Mio. € im Gesundheitssystem an. Was an indirekten Kosten entsteht, dürfte nicht einmal grob abzuschätzen sein. Die Kosten der Abend- und Frühflüge wurden offenbar nicht berechnet, da diese derzeit nicht zur Diskussion stehen. Der hessische Verwaltungsgerichtshof hat nur Flüge von 23 bis 5 Uhr untersagt. Selbst wenn jemand nach dem letzten Überflug innerhalb einer Sekunde in Tiefschlaf fallen würde, blieben nur 6 Stunden Schlaf übrig. In der Realität dürften es kaum mehr als 5 Stunden sein. Zu wenig für Erwachsene und viel zu wenig für Kinder.
Bezüglich Fluglärm stellt es sich immer wieder als falsch heraus, stumm abzuwarten und zu hoffen, dass es schon nicht so schlimm werde. Die um 50 % erhöhte Anzahl an geplanten Bombenabwürfen in Baumholder ist bereits beschlossene Sache. Ob dazu auch noch US-Hubschrauberlärm bis in die Nacht kommt, liegt zum Teil an den Bürgern.
Die Gründung einer Bürgerinitiative ist immer eine gute Idee, und wir helfen gerne. Allerdings entsteht durch eine Bürgerinitiative Verwaltungsaufwand – erst recht, wenn man als eingetragener oder gar gemeinnütziger Verein auftreten will. Schutz der Bürger vor Flug- und Bodenlärm ist unser Anliegen. Daher sind alle, die sich gegen diesen Lärm wehren, auch in unserer Bürgerinitiative richtig – zumal Bombenabwürfe und Kampfjetübungen wegen des militärisch genutzen Luftraums der Region zusammenhängen.
Wir predigen es seit Jahren, Mediziner haben endlich den Mut es auszusprechen: Dauernde Beschallung mit Fluglärm ist Körperverletzung. Jeder Politiker, der Fluglärm abwiegelt oder sonstwie protegiert, wirkt bei Körperverletzung mit. Das ist strafbar, meine sehr geehrten Damen und Herren.
Die Herkunft des unerträglich lauten Dröhnens und Fauchens ab 12.10 Uhr ist geklärt: F-16 Kampfjets von der US Air Base Spangdahlem.
Mehr Lärm statt weniger: Die US Air Base Spangdahlem zeigt sich dauerhaft von ihrer hässlichsten Seite. Doppelt so viel Lärm wie im Vergleichsmonat 2011 haben die in der Eifel offiziell hochwillkommenen Gäste mit ihren Kampfjets ins Saarland getragen. In den besonders schützenswerten Abendstunden zwischen 18 und 22 Uhr mussten wir eine Lärmsteigerung um 36 % gegenüber dem Vormonat ertragen.
Wann dürfen uns die Soldaten beim Bürgertelefon (0800/8620730) wieder sagen, wer gerade fliegt?
Wir halten den Maulkorberlass beim Luftwaffenamt für ungerechtfertigt und peinlich. Es ist ein Eingeständnis, dass die konzentrierten Übungsflüge in der Region am Rande der Legalität und jenseits der Zumutbarkeitsgrenze stattfinden und deshalb verschleiert werden. Wir haben einen Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellt und die erste Antwort bekommen. Leider bezieht sich die Antwort nicht auf den Antrag, wie wir ihn verstehen (Wiederherstellung des Zustands vor dem Maulkorberlass), so dass wir noch einmal nachgehakt und unsere Anfrage präzisiert haben.
War ja klar: Kaum ist ein schöner Tag, nervt Spangdahlem wieder. Zu dritt spielen sie Fangen über unseren Köpfen, eine Runde nach der anderen. Zugegeben, ganz so laut wie die F-16 sind sie nicht. Aber hier genauso unnötig. Wir freuen uns, dass die A-10-Staffel nach Jahrzehnten des Lärmterrors wegkommt (hoffentlich schon vor 2013) und warten täglich auf den Abzug aller Kampfjets von der Air Base Spangdahlem.
Von Zugriffszahlen und Landesregierungen
Liebe Leser, die Zugriffszahlen auf unsere Seiten sind hoch wie nie zuvor. Wir begrüßen es, dass sich immer mehr Menschen dafür interessieren, wo der Fluglärm über ihren Köpfen herkommt, und wo ihre Steuergelder versickern. In der Region Eifel/Westpfalz/Saarland erzeugt das Militär den überwiegenden Teil des Fluglärms, und den vor allem durch Übungsflüge. Diese können über geeignetes Gebiet verlagert werden. Aus Bequemlichkeitsgründen¹ weigert sich das Militär heftig dagegen. Nachdem ein Kampfjetpilot Hunderttausenden Menschen Lärm gebracht hat, möchte er schnell zu Hause bei seinen Lieben sein. Wir halten diese Art von Minderheitenschutz für grotesk. Die immer wieder ins Spiel gebrachten ach so vielen Arbeitsplätze beruhen allzu oft auf veralteten Zahlen und suggerieren wahre Jobmaschinen. Zahlungen aus dem deutschen Steuertopf und Lärm dagegen werden abgewiegelt, so gut es geht. Man deutet zu erwartende deutsche Zahlungen nur an und „vergisst“ regelmäßig Flüge, z.B. die endlosen lauten und tiefen Übungsrunden mit Hercules-Transportern, die von der Air Base Ramstein ausgehen.
Welche Kosten werden wieder am deutschen Steuerzahler hängen bleiben?
US-Bauvorhaben kosten Geld. Nicht nur US-Geld sondern auch deutsches Steuergeld. Jeder weiß das, aber man macht nur Andeutungen. Die Bürger sollten ruhig den schlimmsten Fall annehmen. Die Erfahrung zeigt, dass jedes Bauvorhaben teurer wird als geplant. Auch wenn die Realisierung des Neubaus noch lange nicht so sicher ist, wie uns Politker glauben machen wollen, lohnt sich das Lesen der Analyse von Wolfgang Jung. Schließlich fallen Planungskosten schon vor dem ersten Spatenstich an. Das Gemauschel bei der Umweltverträglichkeitsprüfung wegen eines Wasserschutzgebiets sollte jeden interessieren. Unser Grundwasser ist kein Lösungsmittel für Militärabfälle.
Pressemitteilung des Linken-Kreisverbandes Birkenfeld
Rainer Böß von den Linken sieht die Gefahr zusätzlichen unnötigen Militärlärms sehr deutlich. Niemand soll nachher sagen, er habe es nicht gewusst. Für diejenigen, die jetzt abwinken („Ach, das wird schon nicht so schlimm werden“) und zu bequem zum Protest sind, wird es ein böses Erwachen (im wahrsten Sinne des Wortes) geben. Die meisten Leidtragenden der neuen Startbahn am Frankfurter Flughafen haben vor der Katastrophe auch nicht wahrhaben wollen, was sie an zusätzlichem Lärm erwartet.
US-Hubschrauberlärm aus Landstuhl droht
Für Landstuhls Bürgermeister Klaus Grumer ist die Verlagerung des US-Hubschraubergeknatters nach Baumholder „eine Option“. Für den Kommandanten des Truppenübungsplatzes Baumholder, Ingo Osbahr, ist sie „im Prinzip kein Problem“. Was ist sie für Baumholders Bürgermeister Peter Lang?
Antwort der LINKEN eingetroffen
Am 17.02. haben wir erstmals die Fraktionen im saarländischen Landtag per eMail zu ihren Plänen für eine Reduzierung des militärischen Fluglärms befragt. In Absprache mit Dagmar Ensch-Engel, der umweltpolitischen Sprecherin, schickt uns Christian Mohrmann die Darlegungen der LINKEN zur Reduzierung des militärischen Fluglärms über dem Saarland:
Heute ist es wieder unerträglich. Die Bundesluftwaffe nervt uns am frühen Morgen, danach sind unsere US-amerikanischen Freunde von der Air Base Spangdahlem stundenlang unterwegs. Wer uns von 19.25 bis 20.20 Uhr beschallt, ist noch nicht klar.
Es bleibt das Rätsel, warum der US-Hubschrauberlärm erst weg muss, wenn das Landstuhler Hospital verlagert wird
Kaiserslauterns Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel ist sicher, dass das NATO-Kommando des Raketenabwehrschirms, das nebenan auf der Air Base Ramstein installiert wird, keine Gefahr für die Sicherheit der Bürger mit sich bringt. Das ist nur konsequent. Schließlich sieht er in den schweren US-Transportmaschinen, die Tag und Nacht über seine Stadt donnern, auch keine Gefahr. Auch nicht in den werktäglichen Kampfjetübungen über den Köpfen seiner Bürger. Landrat Paul Junker könnte sich derweil überlegen, wieso die US-Hubschraubereinheit erst mit der Verlagerung des Hospitals aus Landstuhl verschwinden muss. Schließlich haben laut US-ARMY der Heliport und das Krankenhaus nichts miteinander zu tun. Macht der Hubschrauberlärm die Menschen weniger krank, solange das Militärhospital danebensteht?
Erinnerung an die Mahnwache am 02.03.2012 in Ramstein
Wenn Ihr in der Umgebung wohnt, dann lest bitte die Ankündigung.
Antwort der SPD eingetroffen
Am 17.02. haben wir erstmals die Fraktionen im saarländischen Landtag per eMail zu ihren Plänen für eine Reduzierung des militärischen Fluglärms befragt. Die Antwort der SPD erhielten wir per eMail von Elke Eder-Hippler.
Politikern ist die Bedeutung des St. Florians-Prinzips unklar
Leider muss man den Streitkräften immer wieder auf die Füße treten um sie dazu zu bewegen, wenigstens den unnötigsten Lärm zu reduzieren. Im Fall der US-Streitkräfte beginnen die ersten Politiker dies zu wagen – eine positive Entwicklung: mal von eigener Betroffenheit und mal von der hohen Anzahl der Bürgerbeschwerden getrieben. Natürlich sind alle Übungsflüge hier vollkommen fehl am Platz, egal ob „nur“ bis 22 Uhr oder gar „nur“ bis 21 Uhr. Und irreführende Erwähnungen von Halbwahrheiten wie „Betriebszeiten“ der US Air Base Ramstein, die trotz dieser „Betriebszeiten“ rund um die Uhr mit Flug- und Bodenlärm nervt, sollten die Rheinpfalz-Journalisten in Zukunft weglassen oder erklären.
Informationen von Werner Ludwig
| Datum | Zeit | Flug | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Samstag, 25.02.2012 | 3:35 | X3 2212 | nach Teneriffa |
| Sonntag, 26.02.2012 | 0:40 | X3 2213 | aus Teneriffa |
| Sonntag, 26.02.2012 | 3:50 | X3 2208 | nach Las Palmas |
Es ist kaum zu glauben: Flughäfenbetreiber müssen gezwungen werden, unnötigen Lärm zu vermeiden. Obwohl in Leipzig ein schallgedämmter Triebwerksprobelaufstand vorhanden ist, und obwohl im Planfeststellungsbeschluss die Nutzung des Stands vorgeschrieben ist, haben die Betreiber sogar nachts Testläufe unter freiem Himmel durchgeführt. Wir Bürger lernen immer wieder: Flughafenbetreibern muss man auf die Finger schauen und klopfen.
Schelte für Kurt Beck wegen stundenlanger Tiefflüge um die Air Base Ramstein bis in den späten Abend
Ministerpräsident Kurt Beck wie auch die ganze Landesregierung in Rheinland-Pfalz kennen zwei Sorten Fluglärm: Den zivilen, weswegen ihnen gerade der Arsch auf Grundeis geht und sie Bürgernähe simulieren lässt, und den militärischen, den sie wie ein Schizophrener gleichzeitig vom US-Militär erbetteln, für den sie gegenüber den Bürgern aber nicht verantwortlich sein wollen. Eigentlich gibt es diesen Lärm gar nicht. Also nicht so richtig. Mit uns darüber reden wollen sie im Gegensatz zur saarländischen Landesregierung erst recht nicht. Den Rheinland-Pfälzern platzt langsam den Kragen:
Verlagert sie damit auch Fluglärm spürbar?
Mit ein bisschen Glück wird die US Air Force Kampfjets aus Spangdahlem (F-16 Kampfjets) und Ramstein (C-130 Transporter) offiziell nicht-dauerhaft nach Polen verlegen. Eine offiziell dauerhafte Verlegung würde außenpolitische Verwicklungen mit Russland nach sich ziehen. Die Maschinen sollen das ganze Jahr über immer ein bis zwei Wochen weg sein. Ob wir eine Lärmentlastung bemerken, wird sich zeigen. Um uns zu terrorisieren reicht leider schon ein einziger Kampfjet. Aber jede Entwicklung in Richtung schrumpfenden Flugzeugbestands ist eine gute Entwicklung.
Antwort der CDU eingetroffen
Am 17.02. haben wir erstmals die Fraktionen im saarländischen Landtag per eMail zu ihren Plänen für eine Reduzierung des militärischen Fluglärms befragt. Die Antwort der CDU erhielten wir per eMail von Günter Heinrich:
Antwort von Bündnis 90/DIE GRÜNEN eingetroffen
Am 17.02. haben wir erstmals die Fraktionen im saarländischen Landtag per eMail zu ihren Plänen für eine Reduzierung des militärischen Fluglärms befragt. Die Antwort von Bündnis 90/DIE GRÜNEN erhielten wir per eMail von Claudia Beck, Fraktionsgeschäftsführerin und Pressesprecherin:
Eingangsbestätigung der LINKEN eingetroffen
Am 17.02. haben wir erstmals die Fraktionen im saarländischen Landtag per eMail zu ihren Plänen für eine Reduzierung des militärischen Fluglärms befragt. Die erste Reaktion auf die Anfrage kam heute morgen telefonisch von der Fraktion der LINKEN:
Bundesluftwaffe gibt uns am Abend den Rest
Heute gab es wieder die übliche Arbeitsteilung: Den ganzen Tag hat die US Air Force unsere Heimat zum Verlärmen belegt. Die Bundeswehr muss dann draußen bleiben wie die süßen Hündchen auf dem Schild an der Metzgereitür. Und dann lauern sie. Und lauern. Werden die US-Helden auch abends das Beinchen heben? Nein? Hurra! Und schon fallen die Bundeswehrpiloten um 19.55 Uhr über uns her. Seit dem Maulkorberlass spekulieren sie darauf, dass wir sie für US-Piloten halten.
Nichts ist vorbei. Ab 8.35 Uhr beschallen Kampfjets von der US Air Base Spangdahlem die Westpfalz und das St. Wendeler Land stundenlang. Am Vormittag. Am Nachmittag. 6000 Liter Treibstoff pro Jet und Stunde, eine Menge Lärm, servile deutsche Politiker und hilflose „Local Nationals“ unten am Boden, da fühlt man sich im Cockpit unglaublich wichtig und mächtig.
Hört der Terror erst wieder auf, wenn sie den Iran überfallen?
Fluglärmlobby hat erkannt, dass sie in Brüssel ansetzen muss
EU-Kommission soll beliebige Lärmmengen erlauben und nationale Nachtflugverbote kippen können, wenn Fluggesellschaften wegen der Kosten jammern.
Ab 18.45 Uhr in der Westpfalz und ab 19 Uhr im Saarland heizen Kampfjets durch die Nacht. Den Messwerten nach ist es dieses Mal nicht Spangdahlem. Die Westpfalz musste den Terror bis 21.38 Uhr ertragen. Extrem laut mit Nachbrenner.
Verteidigungsministerium macht aus einer Stahlplatte ein Sitzkissen
Am 12.01.2012 hat ein US-Militärhubschrauber Ladung verloren (u.a. eine Stahlplatte), glücklicherweise am Ortsrand von Untereichenbach, nicht über dem Ortskern. Die US-Piloten fliegen regelmäßig mit angehängten Lasten auch über Wohngebiete. Laut der Bürgerinitiative Etz langt’s tut Staatssekretär Christian Schmidt (wie wir es von deutschen Bediensteten gewöhnt sind) alles, um den Vorgang zu verharmlosen und herunterzuspielen. Dazu muss er nicht einmal lügen. Ein Sitzkissen mit Metallplatte ist genauso Sitzkissen wie Metallplatte.
Ferienzeit, Kampfjetzeit!
Seit etwa 8.30 Uhr treiben wieder Kampfjetpiloten aus Spangdahlem ihr Unwesen. Wir warten täglich darauf, dass sich die Meldung des SR1 endlich bestätigt und die von rheinland-pfälzischen Politikern gehegte US Air Base Spangdahlem geschlossen wird. Zumindest den Abzug aller Kampfjets sehnen wir nach Jahrzehnten des US-Lärmterrors herbei.
Belgier?
Gegen 14.15 Uhr dröhnte im nördlichen Saarland die Luft von Kampfjetlärm. Wie Maschinen der Bundesluftwaffe sahen sie bei ihren tiefen und lauten Überflügen nicht aus, und in Spangdahlem war zu dieser Zeit kein Start. Vermutlich haben sich mal wieder andere Ausländer bei uns ausgetobt. Die Belgier haben es hier zu einer gewissen Berühmtheit gebracht. Alleine 2011 überfielen sie uns mehrfach: 1 2 3 4 5 6 7
Verluste und schattige Finanzierung
Die Schuldenlast ist mit 4,9 Millionen € nicht so hoch wie die des Flugplatzes Hahn, aber die Finanzierung riecht etwas streng. Das Geld muss laut Landesrechnungshof aus dem Landeshaushalt kommen und nicht aus einem ominösen „Liquiditätspool“ – auch wenn das Land in jedem Fall bluten muss. Und das vermutlich noch lange. Die Prüfer zweifeln, dass ergebnisverbessernde Maßnahmen umgesetzt werden können.
Informationen von Werner Ludwig
| Datum | Zeit | Flug | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Sonntag, 19.02.2012 | 0:19 | X3 2213 | aus Teneriffa |
| Sonntag, 19.02.2012 | 3:45 | X3 2208 | nach Las Palmas |
Man könnte jetzt die Passagiere in die Pflicht nehmen, denen es egal ist, wenn Tausende wegen ihres Urlaubsflugs im Schlaf gestört werden. Aber in den meisten Fällen dürfte den Reisenden bei der Urlaubsbuchung gar nicht bekannt sein, dass sie sich an einem Nachtflug beteiligen. Hier sind Reiseveranstalter und natürlich der Flughafen gefordert. Kein Mensch braucht Urlaubs-Nachtflüge.
Gastbeitrag von Werner Ludwig
Am Samstag, dem 18.02.2012, hat in Zweibrücken wieder der Nachtflug in die Feriengebiete begonnen. Ohne Rücksicht auf die Anwohner startete um 3.23 Uhr der Flug X3 2212 nach Teneriffa (siehe SWR RP Videotext Seite 585). Es war der einzige Flug an diesem Tag. Warum Ferienflieger überhaupt rücksichtslos und zum Leidwesen der Anwohner nachts starten müssen, ist nicht nachvollziehbar.
Die Südbahn ist ein Geschenk von Bund und Land Rheinland-Pfalz an die US-Truppen, damit der militärisch genutzte Teil des Frankfurter Flughafens frei wurde und Fraport ihn nutzen kann. Das musste schnell gehen, und dann baut man eben auch schon mal eine Landebahn mitten ins Moor. Echte Profis sorgen durch großflächige Abholzungen noch dafür, dass das Moor so feucht bleibt wie möglich. Neben ständigem Wassereinbruch (oder besser: ständigem Wohnsitz des Wassers in den Kabelschächten) sind die immer wieder auftretenden Risse ein Problem, die durch das Aufsetzen der schweren Transportmaschinen auf der quasi schwimmenden Bahn entstehen. Dann sind „kleinere Reparaturarbeiten“ für zweistellige Millionenbeträge nötig. Wer die bezahlt, da haben wir so eine Ahnung …
Aus Beckingen und Wadern melden uns Leser einen Überschallknall am 16.02.2012 gegen 13.15 Uhr.
Kriegslüsterne US-Militärs veranstalten Gefechts-Schießübungen auf der Vogelweh in Kaiserslautern
Von unserem Vorstandsmitglied Doris Emrich
Es reicht anscheinend unseren US-amerikanischen Zwangsfreunden nicht, dass sie in immer größerem Ausmaß unsere Gesundheit und Lebensqualität durch Fluglärm zerstören, nein – es werden jetzt auch noch täglich Schießübungen mit Automatikwaffen abgehalten.
Gesendet: Freitag, 17. Februar 2012 08:33
An: CDU Fraktion Landtag Saar,
FDP Fraktion Landtag Saar,
GRÜNE Fraktion Landtag Saar,
LINKE Fraktion Landtag Saar,
SPD Fraktion Landtag Saar
Betreff: Militärischer Fluglärm
Sehr geehrte Damen und Herren,
angesichts der anstehenden Landtagswahlen bitten wir Sie um
die Darlegung der von Ihnen für die kommende
Legislaturperiode vorhandenen Pläne zur Reduzierung des
militärischen Fluglärms im Saarland.
Vielen Dank.
Mit freundlichem Gruß
Patrick Fey
Im Vorstand der Bürgerinitiative gegen Fluglärm, Bodenlärm
und Umweltverschmutzung e.V.
SR1-Hörfunknachrichten sorgen für Verwirrung
Der Jubel bei Opfern des Eifeler Lärmnests währte nur kurz: In den heutigen Hörfunknachrichten des SR1 um 06.00 Uhr wurde die Schließung der Air Base Spangdahlem angekündigt. Die Schließung würde den grundlosen Abzug der Kanadier erklären. Im Hörfunk wird um 07.00 Uhr aber nur noch über den Abzug der A-10-Kampfjets berichtet. Da war wohl eine Entscheidung des US-Militärs noch nicht spruchreif. Im Web findet man um 7.50 Uhr immerhin noch die Auflösung des gesamten Geschwaders.
Was wir am 02.02.2012 bereits angekündigt hatten, bestätigt sich: Die US Air Force zieht alle A-10 Kampfjets aus Spangdahlem ab. Damit haben Scheinangriffe mit diesen Maschinen auf Krankenhäuser und Ortskerne ein Ende. In den heutigen Hörfunknachrichten im SR1 um 07.00 Uhr erfahren wir, dass das für den rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz „eine schlechte Nachricht“ sei.
Ein Pressesprecher der Air Base zeigte sich überrascht: „Wir haben davon nichts gewusst.“ Bei regelmäßiger Lektüre von „Aktuelles“ wäre das nicht passiert.
Wer hätte das gedacht? Nachdem sie uns die Mittagsruhe stundenlang zugedröhnt haben, setzen unsere lieben US-amerikanischen „Gäste“ einen drauf und kommen auch heute Abend wieder aus ihren Löchern in Spangdahlem. Kurz nach 19 Uhr geht der sinnlose Krach verhaltensauffälliger Militärpiloten los. Liebe deutsche Politiker: Renkt Euch bloß nicht den Hals beim Wegsehen aus! Damit ein paar Hände voll Ausländer hier ihren Kriegsspaß haben, muss man schon einige Kollateralschäden hinnehmen, nicht?
Offener Brief ans US-Militär
Wenn das US-Hospital in Landstuhl wegkommt, dann will Bürgermeister Klaus Grumer auch kein US-Hubschraubergeknatter mehr. Immerhin ist er selbst vom Lärm unmittelbar betroffen und sieht seiner Pensionierung entgegen – danach könnte er kaum mehr etwas gegen den Lärm ausrichten. Er weiß, wie militärhörig alle anderen Politiker der „großen Volksparteien“ sind. Hört man auch nur die leiseste Kritik am US-Fluglärm von Kaiserslauterns Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel? Obwohl Kaiserslautern von startenden schweren Transportmaschinen rund um die Uhr überflogen wird, Betankungsübungen dort stattfinden und Kampfjets stundenlang über die Stadt heizen? Oder von Ramsteins Bürgermeister Klaus Layes? Eben.
Er muss die Zeit nutzen. Seinen Brief an den Commander der ARMY-Garnison hat er sogar öffentlich gemacht. Einige der Fragen und Forderungen hätte er schon vor vielen Jahren stellen müssen, um seine Bürger zu schützen. Aber wir wollen mal nicht kleinlich sein.
Zum Abendlärm auch den Mittagslärm
Die regelmäßige Verlärmung unserer Abende ist nicht die einzige Bereicherung, die die „Gäste“ von der US Air Base Spangdahlem in unser Leben bringen. Auch die regelmäßige Verlärmung unserer Mittagsruhe haben wir ihnen zu verdanken. Wer am Abend seine Kinder mit Kriegsgetöse ins Bett bringt, soll auch mit Kriegsgetöse zu Mittag essen.
Wir danken allen Bürgermeistern, Innenministern und Bundesverdienstkreuzträgern dafür, dass sie nicht aufgeben, bis wir endlich die US-Militärplage als Kulturbereichung annehmen.
Der Flughafen Köln/Bonn will die kanadischen Nachtflüge gar nicht haben. Allerdings scheint Flughafen-Chef Garvens nicht wirklich Herr im eigenen Haus (bzw. im militärischen Teil) zu sein, denn er will an die kanadischen Streitkräfte und das Verteidigungsministerium appellieren, ihre Pläne zu ändern. Ablehnen klingt anders.
Mit der Begründung, dass es sich nur um wenige Flüge handelt, wird das Verteidigungsministerium den Sturm im Wasserglas schnell beenden.
Das kanadische Militär wird die US Air Base Spangdahlem verlassen. Dort hatte es ein Logistik-Drehkreuz z.B. für den Afghanistankrieg. Diese Flüge werden bald über den Flughafen Köln-Bonn gehen. Interessant ist der einzige genannte Grund: In Köln-Bonn seien Nachtflüge möglich. Das ist richtig. Aber in Spangdahlem auch. Das lässt Spekulationen über die (Nicht-) Zukunft der Air Base zu.
Wie gestern steigen gegen 19 Uhr in Spangdahlem wieder F-16 auf und nerven dann stundenlang in der Westpfalz und im Saarland herum. Das wird jetzt offenbar zur Gewohnheit unserer US-amerikanischen „Gäste“.
Unterstützt die Friedensinitiative Westpfalz und die Bürgerinitiative gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung e.V durch Eure Teilnahme an der Mahnwache am Freitag, dem 2. März 2012 ab 18.00 Uhr in Ramstein, Haus des Bürgers, Am Neuen Markt 4!
Das europäische Hauptquartier der US-ARMY zieht von Heidelberg nach Wiesbaden um. Auf dem Militärflugplatz Erbenheim wird daher erheblich mehr Lärm erwartet. Die Pressesprecherin Valerie Henderson wiegelte 2011 noch mit einer Aussage zum bekannterweise besonders nervigen Übungsbetrieb ab:
Laut Fraport soll der Ausbau des Frankfurter Flughafens 100.000 neue Arbeitsplätze bringen. Die Sendung Report Mainz findet heraus: Alles gelogen. Eine Null ist zu viel, und es handelt sich nicht um neue sondern um verlagerte Arbeitsplätze.
Kurz vor 19 Uhr starten auf der US Air Base Spangdahlem noch F-16-Kampfjets. Damit setzen unsere ausländischen Gäste ihren Lärmterror von heute Nachmittag fort.
Hospital geht, Hubschraubergeknatter bleibt. Das hat sich Landstuhls Bürgermeister Klaus Grumer so nicht vorgestellt. Obwohl er selbst in unmittelbarer Nähe des Heliports wohnt, würde er den Lärm weiterhin gar nicht so wirklich hören – wenn denn nur das Hospital in Landstuhl bliebe. Aber wenn das Hospital wegkommt und bloß die ARMY dumm rumknattert bis in die Nacht, dann wird er deutlich. Dann ist der Lärm unzumutbar.
Mit US-amerikanischen Gulfstream-Maschinen kann man nicht nur Bundesbürger entführen. Man kann auch sinnlos damit herumgurken. Ist ja nicht so, als würde uns das US-Militär schon genug mit unnötigem Fluglärm nerven. Da geht immer noch was.
Volkszorn auf Twitter:
09.02.2012 21:57:33 [@olli1401] #fluglärm #saarland in 66450 Höchen gegen 17:00 immer noch Kampfjetgedröhne, um ca. 18:00 extrem laute Tiefflüge. Infantile Deppen.
Dem ist nichts hinzuzufügen, außer dass es dieses Mal nicht die US Air Base Spangdahlem war. Wenn die US-Amerikaner fertig sind, kommen Bundeswehrpiloten aus ihren Löchern – abendliche Tiefflüge meist von Fliegerhorst Büchel. Auch dort gibt es erfolgreich umerzogene „Ich führe nur meinen Auftrag aus“-Marionetten.
US Air Force interessiert sich grundsätzlich nicht für unsere Mittagsruhe
Das ganze Gerede der US Air Force von angeblich angestrebten gutnachbarschaftlichen Beziehungen ist bloß ein Zückerchen für unterwürfige Dorfbürgermeister und Innenminister. Die US Air Force verlärmt ganz bewusst die Zeit unserer Mittagsruhe, und das gewohnheitsmäßig. Jeder Politiker, der sich nicht offen gegen das Lärmnest Air Base Spangdahlem stellt, reiht sich bei den US-Rambos ein.
Verseuchter Boden musste 4 m tief abgetragen werden – erhebliche Kosten für den deutschen Steuerzahler
Ein griffiges Beispiel für den Irrsinn, dass US-Piloten mit Sondermüll hemmungslos über unseren Köpfen üben dürfen: Nach einem Jahr liegt der Bericht den deutschen Bürgern immer noch nicht vor. Wie tief der Boden wirklich verseucht wurde, und wen und was die herumliegenden Trümmerteile vergiftet haben, werden wir kaum erfahren. Gelernt hat aus diesem Unglück kein Bürgermeister und kein Minister. Die US-Übungsflüge werden von unseren Volksvertretern immer noch bejubelt.
Wie alle vernünftigen Menschen in Deutschland will auch die Friedensinitiative Westpfalz keine Aggressorenzentrale der USA in Deutschland und keine Neuaufnahme des Kalten Kriegs mit Deutschland als Ziel. Den Fehler hat Deutschland in der Ära Schmidt schon einmal gemacht, damals mit Kurzstreckenraketen, die den atomaren Krieg in West- und Ost-Deutschland hätten stattfinden lassen sollen.
Flughafen unterstützt Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland
Nun ist es raus: Von wegen Jobmaschine! Den (oft anspruchslosen) Arbeitsplätzen am Flughafen stehen umfangreiche Verlagerungen anspruchsvoller Arbeitsplätze ins Ausland entgegen.
Sind Bürgermeister in Ballungsgebieten intelligenter?
Warum nur lassen sich Bürgermeister im Hunsrück Fluglärm aufschwatzen, weil er angeblich gleichbedeutend mit ganz vielen Arbeitsplätzen sei¹, während Bürgermeister in anderen Regionen dagegen klagen?
Was nun, Bürgermeister Klaus Grumer?
Bürgermeister Klaus Grumers Liebe zu den US-Gästen wird auf eine harte Probe gestellt: Das US-Kriegskrankenhaus wird nicht in Landstuhl bleiben, dafür aber die bis in die Nacht stundenlang herumknatternden US-Hubschrauber. Da kann er nur noch auf den Komplettabzug der US-Truppen aus Landstuhl hoffen, so wie das die Bürger um Ansbach tun. Ob Grumer vom Saulus zum Paulus und damit zum ersten Bürgermeister wird, der offen den Abzug der US-Truppen fordert? Im Prinzip hat er das ja schon getan.
Rheinland-Pfälzische Landesregierung antwortet auf eine Kleine Anfrage der Grünen
Die Übungsgebiete POLYGONE und TRA LAUTER überlappen sich im Saarland und der Westpfalz. Eine POLYGONE-Übungseinheit dauert 20 Minuten, eine TRA-Übungseinheit etwa eine Stunde. Die Anzahl der TRA-Übungseinheiten wurde nur bis 31.10.2011 bestimmt, daher haben wir linear hochgerechnet. Das ist trotz der Übungspause nach Weihnachten fair, da der Advent stets besonders heftig verlärmt wird. Die Anzahl der POLYGONE-Übungseinheiten wurde bis 20.12.2011 bestimmt. Wir lassen den Lärm der verbleibenden 4 erlaubten Tage unter den Tisch fallen. Was es mit der Nation „NATO“ auf sich hat, bleibt im Dunkeln. Möglicherweise handelt es sich dabei um Staaten, die das Verteidigungsministerium nicht offen nennen möchte.
Mehr Lärm und Dreck durch Drohnen
Die Welt Online berichtet, dass künftig bemannte und unbemannte Luftfahrtgeräte gleichberechtigt am Luftverkehr teilnehmen. Hier wurde klammheimlich eine erhebliche Erweiterung des Luftverkehrsgesetzes beschlossen, die den Einsatz von Drohnen und damit einhergehend ein weiteres Plus an Risiko, Dreck und Lärm legitimiert.
Ständige Verlärmung der Mittagsruhe durch die US Air Base Spangdahlem (Eifel)
Die mutwillige Verlärmung der Mittagszeit hat Tradition. Besonders deutlich sieht man es an den heutigen Messwerten: Kurz vor 12 Uhr steigen in Spangdahlem F-16-Kampfjets auf (A-10 starten deutlich leiser) und terrorisieren die Westpfälzer und Saarländer in der Mittagsruhe. Auf gutnachbarschaftliche Beziehungen legen die US-„Gäste“ ganz offensichtlich keinerlei Wert.
Um 18.55 Uhr dröhnt der saarländische Himmel extrem laut. Der Täter ist noch unbekannt, aber solchen Lärm erzeugen nur militärische Piloten und Maschinen. Das Naherholungsgebiet Bostalsee wird über eine Stunde lang mutwillig verlärmt.
Der Scheinlösungsexperte Professor Richard Vahrenkamp versucht mal wieder, den Fraport-Fluglärm in den Hunsrück zu kippen
Wer hat denn den „Experten“ mit seiner St. Florians-„Lösung“ wieder ausgegraben? Professor Vahrenkamp, der Fluglärmschieber, versucht mal wieder, die Menschen des Hunsrücks den Frankfurter Fluglärm schlucken zu lassen. Er sagt:
Die Politik müsse endlich die heiße Kartoffel einer Verlagerung des Frankfurter Flughafens anpacken – sagt Richard Vahrenkamp, Professor für Produktionswirtschaft und Logistik Universität Kassel. Ansonsten werde das Rhein-Main-Gebiet unbewohnbar.
Er meint damit:
Erst in der Luft tanken, dann die Sau rauslassen
Ab 20.30 Uhr gibt es Kampfjetterror über der Westpfalz, ab 20.50 Uhr über der Saarpfalz. Wir bedanken uns zusammen mit unseren Kindern bei allen Unschuldsengeln, die nur ihren Befehl ausführen und eigentlich gar nichts dafür können, was sie uns antun. Dafür gibt’s von uns einen Abendarsch als Anerkennung für abendliches asoziales Verhalten.
Sollte der Raketenschild doch etwas Gutes mit sich bringen? Wenn im Gegenzug die US-Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden, wird das Lärmnest Fliegerhorst Büchel in die Bedeutungslosigkeit versinken und vermutlich sehr schnell dichtgemacht werden.
Um 9.55 Uhr wurden die Menschen in der Saarpfalz von einem Überschallknall aufgeschreckt. Der Täter versteckt sich noch hinter dem Maulkorberlass.
Der asoziale Kampfjetlärm während der Mittagsruhe kommt dagegen eindeutig von der US Air Base Spangdahlem. US-Piloten kreisen erkennbar mit A-10 über den Orten. Höchste Zeit, dass das 81. Fighter Squadron endlich abhaut. Wir helfen gerne beim Packen der Koffer.
Unternehmen beklagen sich über übermüdete Mitarbeiter, die nachts nicht mehr schlafen können
Einige Unternehmen wollen ihren Standort verlegen, wenn sich die Fluglärm-Situation nicht bessert.
NATO will Raketen-„Abwehr“-Schild von Ramstein aus steuern
Als würde uns die Präsenz der US-Truppen nicht schon genug gefährden: Nun werden bei einem größeren Konflikt die gegnerischen Anschläge (atomar, chemisch, biologisch) in Ramstein stattfinden, um die Steuerung des NATO-Raketenschildes auszuschalten. Herzlichen Glückwunsch, Westpfalz, Ramstein und Kaiserslautern! Klaus & Klaus (der Ramsteiner Bürgermeister Klaus Layes und der Kaiserslauterner OB Dr. Klaus Weichel) werden fast platzen vor Stolz. Seinen Freunden erlaubt man es doch gerne, sein Vaterland in eine Atomwüste zu verwandeln. Ist Die Linke die einzige Partei, die die Gefahr sehen kann und will?
Es ist längst überfällig: Die 20 US-Atombomben müssen weg aus Büchel und raus aus Deutschland. Dann hat sich das Problem „Lärmnest Büchel“ und dessen Kampfjet-Lärmexport bis ins Saarland auch bald erledigt.
Das Timing passt: Ein Bericht auf der Website der Air Base Spangdahlem, in dem angekündigt wird, dass die Air Force sparen muss, und eine noch inoffizielle Ankündigung, dass A-10 Squadrons aufgelöst¹ werden, darunter das 81. Fighter Squadron, das Teil des 52. Fighter Wing in Spangdahlem ist. Das stimmt zuversichtlich, denn in letzter Zeit nerven die A-10 sowohl in der Westpfalz als auch im Saarland wieder zunehmend. Endloses Kreisen über Ortschaften und Scheinangriffe auf Krankenhäuser und Ortskerne sind somit bald Geschichte.
Noch haben wir keine Informationen, was bei der Tagung der Arbeitsgruppe zur Verminderung des militärischen Fluglärms am 24.01.2012 herausgekommen ist und welche (wenn überhaupt) unserer Vorschläge umgesetzt werden. Klar ist nur, dass der Januar 2012 dank unserer ungeliebten Gäste der US Air Base Spangdahlem wieder für Lärmrekorde steht. Besonders abends haben die Cowboys gewütet wie von der Kette abgerissen.
Die Dreistigkeit kennt keine Grenzen. Nun fängt die Bande wieder mit Kampfjet-Tiefflügen an. Das ist zusammen mit Abendlärm das Asozialste, was man Menschen zumuten kann.
Was wir im Saarland und der Westpfalz gar nicht gebrauchen können, ist ein blauer Himmel außerhalb der Wochenenden. Dann dürfen auch die Anfänger mit Kampfjets herumheizen, und die erfahrenen Piloten gebärden sich umso wilder. Heute dürfen wir den asozialen Übungslärm in voller Pracht genießen – ob wir wollen oder nicht. Besonders die US Air Force gebärdet sich am Nachmittag wie wilde Tiere.
Interessenkonflikt wegen Fraport als Auftraggeber
Auch Prof. Ernst-H. Scheuermann, Nephrologe und Leiter der Transplantationsambulanz beim Kuratorium für Heimdialyse in Frankfurt am Main, entlarvt Scheuchs Gutachten als Fraport-freundlich. Politiker, die das heimtückische Umweltgift Fluglärm als akzeptable Belästigung verharmlosen, handeln laut Scheuermann menschenverachtend. Laut Professor Martin Kaltenbach setzte Scheuch die Grenzwerte um mindestens 10 dB zu hoch an.
Nachtflug-Scheuchs Machenschaften kommen ans Tageslicht
Professor Scheuchs Gutachten waren und sind Grundlage für grenzenlosen Fluglärmterror – besonders nachts. Da es keine anerkannten Studien gab¹, die die Lärmwirkung richtig bewerteten, konnte er behaupten, was er wollte. Auch dass Menschen problemlos jede Nacht fünf Mal² mit erheblichem Lärmpegel geweckt werden dürfen. Seit der Studie von Professor Greiser sinkt sein Stern: Scheuchs Studien seien in wesentlichen Punkten frei erfunden. Aus unserer Sicht gehört Scheuch wegen Mithilfe zu schwerer Körperverletzung in Tausenden von Fällen vor Gericht.
Gemeinsames Musizieren statt Lärmschutzhalle und Rücksichtnahme
Wir wissen nicht, was es angesichts 60 Jahren mit US-amerikanischem Fluglärmterror und der Vergiftung unserer Umwelt zu feiern gibt. Aber wir sind total gespannt, welchem wohltätigen Zweck der Erlös der Veranstaltung zugute kommen wird. Baut die US-Airforce vielleicht endlich eine Lärmschutzhalle, damit der Lärm der stundenlang warmlaufenden Triebwerke ein wenig gedämpft wird? Oder kauft Bürgermeister Klaus Layes davon Zucker, um ihn den Commandern der Air Base in den Hintern zu blasen?
Bundesverwaltungsgericht entscheide bei Frankfurter Nachtflugverbot im Sinne der „Bürger“ – damit sind aber nicht die Bürger um den Flugplatz Hahn gemeint
Die gesamte Mainzer Politikeria hat nur eins im Sinn: Frankfurter Nachtflüge zu anderen zu verlagern, die zu wenige sind, um sich zu wehren. Köln-Bonn scheidet aus, da gibt es schon Gegenwind. Aber um den Hahn herum gibt es einige naive Bürgermeister, die zu beschränkt sind um zu verstehen, was der Nachtfluglärm anrichten wird, und die von einer angeblichen, breiten Unterstützung der Bevölkerung faseln. Deshalb will Roger Lewentz die Nachtflüge dorthin schieben.
Wenn das US-Hospital nicht in Landstuhl bleibt, will Landstuhls Bürgermeister Klaus Grumer auch nicht mehr das US-Hubschraubergeknatter bis in die Nacht ertragen, über das sich immer mehr Bürger heftig beschweren. Das ist die eine Seite des Lokalpolitikers: die immer wieder zu beobachtenden Spontanheilungen des Gehörs, wenn die spärlichen Dollars ganz zu versiegen drohen. Die andere Seite bleibt weiterhin US-hörig und voller Angst, ohne die US-Truppen zu verhungern. Denn am liebsten hätte er weiterhin das US-Hospital in Landstuhl. Dann würde er das Geknatter so wenig hören wie die Beschwerden seiner Bürger.
Heute am Vormittag heizen Kampfjets (mutmaßlich aus Spangdahlem) über dem Krankenhaus in Wadern herum. Menschenverachtender geht es kaum.
Anfang vom Ende des Bombodroms in Baumholder?
Nach 30 Jahren „Augen zu“ reibt sich die Lokalpolitik verwundert die Augen
Die US-Truppen ziehen wegen Geldmangels und versiegender Geldgeschenke der Deutschen nach und nach ab. Anstatt ganze Familien zu stationieren, wollen sie nur noch die Soldaten rotieren lassen. Klingt doch gut. Ramsteins Bürgermeister Klaus Layes beschwert sich eh schon, dass die US-Truppen seine Infrastruktur verschleißen, aber er weder von ihnen noch von der Landesregierung Geld dafür bekommt.
Zivilisten, was wollt Ihr? Lebensqualität? Gesundheit? Eure Politiker lassen uns hier so laut und so lange am Stück üben, wie wir wollen. Sie laden ausdrücklich auch noch Ausländer ein, dasselbe zu tun. Was glaubt Ihr, was wir dann tun? Wollt Ihr uns deshalb kritisieren? Was glaubt ihr, was ein Hund tut, wenn sein Herrchen ein Schnitzel neben ihn legt? Wer ist schuld, wenn er es frisst? Der Hund oder sein Herrchen? Sollen wir etwa freiwillig über dem Meer üben? Oder über Wüsten? Nur damit Ihr nicht krank werdet? Schaut mal, wir haben alle Politiker aller etablierter Parteien hinter uns, die uns das Schnitzel jeden Tag hinlegen. Denen brauchen wir nicht einmal Märchen von massenhaft zukunftssicheren Arbeitsplätzen zu erzählen. Die erfinden sie selber. Ein Bürgermeister von Büchel oder Spangdahlem kriegt es gar nicht mit, wenn wir stundenlang über der Westpfalz und dem Saarland herumheizen. Ihm ein Empfang, Euch den Lärm und den Dreck. Und zahlen dürft Ihr dafür auch noch. Ist doch schlau für deren Verhältnisse, oder? Dass die Politiker der Opferregionen die Füße stillhalten, weil sie Angst um ihre Karriere haben, dafür können wir doch nichts.
Krieg gegen das Volk – US Air Force und Bundesluftwaffe verlärmen rücksichtslos jeden Tag stundenlang und alle vier möglichen Abende der Woche mit Kampfjetgetöse
Der Tag beginnt ähnlich wie gestern: Ab 9.25 Uhr Herculesrunden in der Westpfalz. Ab 11 Uhr dann der übliche Kampfjetterror, ab 11.20 Uhr auch im Saarland. Täter noch unbekannt. Es ist nicht auszuschließen, dass sich die Bundesluftwaffe dazwischenmogelt, wenn die US Air Force sie lässt. Um 12.50 Uhr geht es nach kurzer Mittagspause weiter, passend zu Starts auf der US Air Base Spangdahlem. Der ganze Nachmittag ist von Angriffswellen durchzogen: erst die US Air Force und gegen 16.30 Uhr auch die Bundesluftwaffe. Ab 19.20 Uhr verderben uns die Rambos aus Spangdahlem den Abend. Kurz nach 21 Uhr ist endlich Ruhe.
Nach Becks Scheitern versuchen CDU und FDP, die Frankfurter Nachtflüge zum Hahn zu schieben
Sind sie nicht genial, die Herren Dr. Jochen Langen¹ (CDU) und Hasso Mansfeld (FDP)? Fraport soll den Ländern Rheinland-Pfalz und Hessen Anteile am hochdefizitären Flugplatz Hahn abkaufen und dann die Nachtflüge dorthin verlagern. Mit den Deppen der Region kann man es ja machen, denken die beiden Schlauen. Das mag sein. Aber weder mit Fraport noch mit der Lufthansa. Das musste schon der erste Aufguss des „Schlau-wie-Sau“-Clubs leidvoll erkennen .
Geschickte Trennung zwischen Täter- und Opferregionen beim militärischen Übungsfluglärm
Ein Großteil des Lärms wird fern der Lärmnester abgeladen. Oft wissen die Opfer nicht einmal, wer sie terrorisiert, und das sollen sie auch nicht. Um die Lärmnester herum gibt es wenig Lärm und sogar noch Arbeitsplätze. Daher tut die Lokalpolitik alles, um diese Standorte zu erhalten. Die Lokalpolitik in den Opferregionen hat keine offizielle Handhabe und damit wenig Motivation, gegen den Terror anzugehen. Das Verteidigungsministerium maßt sich an, über dem Grundgesetz zu stehen. Der Trick ist einfach, aber wirksam: Der Lärm sei nicht gesundheitsschädlich, aber notwendig. Beweis durch Behauptung reicht. Die aktuelle Rechtsprechung folgt der Politik, egal wie skandalös die Urteile sind.
Die nebenstehende Grafik zeigt das Verhältnis zwischen Täter- und Opferregionen. Kampfjets sind nicht als Symbole abgebildet, weil diese von flightradar24.com nicht erfasst werden können.
Der Tag beginnt ähnlich wie gestern: Am Vormittag Herculesrunden in der Westpfalz, dann flächendeckende Kampfjetattacken in der Mittagszeit und am Nachmittag. Um 16.20 Uhr Wiederaufnahme der Herculesrunden. Kurz nach 19 Uhr beginnt der Abendterror mit Kampfjets. Gegen 21.30 Uhr lassen die US-Amerikaner dann endlich von uns ab.
Es musste wieder sein. Es hat sooo gejuckt, und über der Nordsee macht es keinen Spaß. Um 15.30 Uhr schreckte ein Kampfjetpilot die Menschen im Saarland mit einem Überschallknall auf. Das gefährliche Spiel mit Überschallflügen über dicht besiedeltem Gebiet bleibt auch weiterhin eine der Lieblingsbeschäftigungen der Knaller in Uniform.
Es ist nicht auszuschließen, dass der ungewöhnlich laute Start in Spangdahlem um 15.24 Uhr mit dem Überschallknall in Verbindung steht.
Wer solche „Verbündete“ hat, braucht keine Besatzer mehr
Die Wirkung dessen, was sich die US Air Force heute erlaubt, kann man nicht mit Worten beschreiben, nur die Fakten: Die Westpfalz wird ab 8 Uhr mit Herculesrunden von der Air Base Ramstein beschallt. Danach verseucht die US Air Base Spangdahlem den ganzen Tag mit F-16 und ist wahrscheinlicher Verursacher des Überschallknalls. Auch am Abend gibt es keine Gnade. Unser Land dröhnt bis 21.35 Uhr vom asozialen Kampfjetlärm der allerbesten Freunde der rheinland-pfälzischen Landesregierung.
Provozieren statt integrieren – die US Air Base Spangdahlem lebt ihr Motto. Ab 19.15 Uhr steigen dort Kampfjets auf und beschallen Westpfalz und Saarland bis 20.30 Uhr.
Der Maulkorberlass beim Luftwaffenamt harmoniert nicht wirklich mit dem Informationsfreiheitsgesetz. Wir fragen nach, wie das Verteidigungsministerium die Sache sieht und bedanken uns bei Frag den Staat für die einleitenden Formulierungen.
Gestern drehten nur ein paar A-10 gegen 15 Uhr ihre Runden über der Westpfalz. Heute Vormittag und während der Mittagsruhe geht es dort und im St. Wendeler Land heftiger zu, weil zu den A-10 auch F-16 aus Spangdahlem unterwegs sind.
Was passt zu einem Großkampftag besser als Luftbetankungen, natürlich ebenfalls über dicht besiedeltem Gebiet?
Grund: US-Soldaten sind sonst zu lange von Muddi getrennt
Unser Vorschlag: US-Soldaten, Muddis und Hubschrauber ab nach Grafenwöhr oder gleich nach Hause in die USA. Dann sind sie weder von Muddi noch von ihrem Hubschrauber getrennt. Hier ist jedenfalls der falsche Platz für ihren Lärm.
Um 8.30 Uhr startet die erste F-16 auf der US Air Base Spangdahlem. Ab 8.45 Uhr verlärmen zwei Stück davon das St. Wendeler Land. Ab 9.10 Uhr beginnt der Lärm in der Westpfalz. Spangdahlem hat mal wieder Großkampftag. Die besonderen Freunde der rheinland-pfälzischen Landesregierung verlärmen den ganzen Tag. Allerdings nicht in Mainz.
Es ist immer noch kein politischer Wille der Bundesregierung oder der rheinland-pfälzischen Landesregierung zu erkennen, auch nur freundschaftlich-mäßigend mit der US Air Force und anderen Ausländern zu reden. Erst recht sehen wir keine Signale, den Übungsbetrieb der Bundesluftwaffe ernsthaft über Meer und Einöden zu verlagern oder wenigstens über ganz Deutschland gleichmäßig zu verteilen. Der Advent 2011 war sogar deutlich stärker verlärmt als der des Vorjahres
Um 10 Uhr läutet das Militär den Kampfjetterror in der Westpfalz und dem Saarland ein.
Der größte Teil der Flugbewegungen vom und zum Flughafen Zürich geht über Süddeutschland. Deutschland hat ein Nachtflugverbot von 21 bis 7 Uhr ausgesprochen, an Wochenenden und Feiertagen sogar von 20 bis 9 Uhr. Landrat Tilman Bollacher will noch weitreichendere Beschränkungen.
Es ist nicht einzusehen, wieso deutsche Bürger vor Schweizer Fluglärm besser geschützt werden als vor deutschem und US-amerikanischem. Das süddeutsche Nachtflugverbot muss selbstverständlich bundesweit gelten. Grundrechte haben kein Nord-Süd-Gefälle.
Rheinland-Pfälzische Landesvorsitzende kämpft wie Hessen-CDU gegen Nachtflugverbot
Nachdem die hessische CDU erst ein Nachtflugverbot für Frankfurt verspricht und dann dagegen klagt, sagt die rheinland-pfälzische CDU gleich, dass uneingeschränkter Nachtfluglärm am Hahn Grundlage ihrer Politik ist. Ein Nachtflugverbot für den Flugplatz Hahn würde zwar den Menschen bis ins Saarland hinein Gesundheit und Lebensqualität bringen, Julia Klöckner dagegen hat jetzt schon Bauchschmerzen, weil die Grünen noch nicht alle ihre Grundsätze über Bord geschmissen haben und weiterhin ein deutschlandweites Nachtflugverbot fordern.
| Überschallknalle | ||
|---|---|---|
| Datum | Zeit | |
| Mo | 16.04.2012 | 14.31 |
| Mi | 11.04.2012 | 16.24 |
| Do | 16.02.2012 | 12.15 |
| Fr | 03.02.2012 | 09.55 |
| Di | 10.01.2012 | 15.30 |
| Fr | 09.12.2011 | 11.25 |
| Mo | 23.11.2011 | 15.10 |
| Mo | 28.09.2011 | 14.09 |
| Mo | 20.09.2010 | 11.25 |
| Mo | 06.09.2010 | 11.02 |
| Mi | 25.08.2010 | 16.50 |
| Mo | 02.08.2010 | 14.21 |
| Mo | 02.08.2010 | 11.26 |
| Do | 08.07.2010 | 08.38 |
| Di | 08.06.2010 | 09.41 |
| Mi | 02.06.2010 | 10.57 |
| Mi | 02.06.2010 | 10.45 |
| Mi | 02.06.2010 | 08.22 |
| Di | 01.06.2010 | 12.53 |