Immer wieder teilt das Verteidigungsministerium in Schreiben an Bürger und Ministerien Folgendes mit:
In der Bundesrepublik Deutschland gibt es keine unbewohnten Gebiete, die groß genug sind, um Ausbildungseinsätze ohne Lärmbelastung für die Bevölkerung durchführen zu können. Auf Grund der hohen und immer noch wachsenden Besiedlungsdichte in Deutschland und der großen Geschwindigkeit der Luftfahrzeuge ist es bedauerlicherweise nicht möglich, Einsätze ausschließlich über unbewohntem Gebiet durchzuführen.
Es freut mich, dass das Verteidigungsministerium erkannt hat, dass sich Deutschland definitiv nicht zum Kriegspielen in der Luft eignet. Es stellen sich daher folgende Fragen:
Bei Kurt Beck stinkt's, wie die Saarbrücker Zeitung am 28.12.2007
berichtet. Und das soll nicht sein, daher wird etwas
dagegen getan: Die Staatskanzlei wird saniert. Leider gilt das nur für
den Problembären und sein Gefolge. Die Millionen Bürger in der Westpfalz
und des Saarlandes, die durch den extremen und kriminellen Lärm der
kriegspielenden US-Airforce krank gemacht und belästigt werden, können
nicht auf seine Hilfe hoffen. Während seine Arbeitsumgebung
hübsch gemacht wird und er zu Hause in Ruhe leben kann, setzt er sich
zusammen mit seinem Wasserträger Karl-Peter Bruch immer wieder dafür ein,
dass die US-Truppen so zahlreich und so lange wie möglich deutsche
Bürger terrorisieren können. Dabei ist alleine wegen des krank machenden
Lärms und Giftes der US-Airbases eine Dekontamination von
Rheinland-Pfalz nötiger denn je. Die US-Airbases haben hier
nichts verloren. Sie sind ein Kostenfaktor, eine Krankheitsfaktor, und
sie ziehen den Terrorismus an. Es wäre wirklich einmal interessant
herauszufinden, was die echten Gründe der Vergötterung der US-Truppen
sind. Angesichts der immensen Schäden, die sie hier und anderswo
anrichten, muss wohl ein dicker Hund begraben sein, wenn Lokal- und
Landespolitiker die Augen fest geschlossen halten und auch noch Hurra
schreien.
Man liest gelegentlich, dass sich einzelne Angehörige der
US-Streitkräfte sozial engagieren und armen alten Omis ein Geschenk
bringen. Das klingt gut, und das bewegt die Herzen. Es darf allerdings
nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Präsenz der US-Truppen in unserer
Heimat die Lebensqualität Tausender Einheimischer so verringert, dass sie
sich als Menschen zweiter oder gar dritter Klasse fühlen. Das größte
Geschenk, das uns die US-Truppen machen könnten, ist die Aufgabe ihres
tödlichen und unmoralischen Geschäfts und die Verbringung all ihrer
Waffen und Mordmaschinen nach Hause. Erst wenn die US-Basen Ramstein und
Spangdahlem geschlossen oder in eine friedliche Nutzung konvertiert
sind, kann hier Frieden einkehren.
Ich hoffe, dass sich möglichst viele Bürger bei der nächsten Wahl daran erinnern, wie stark manche deutsche Politiker dafür kämpfen, dass ihre Bürger noch möglichst lange von den US-Truppen terrorisiert werden, und dass Deutschland in jedem Krieg der USA mitmischt.
Schaut mal, was im zivilen Bereich möglich ist: Eine Echtzeitüberwachung der Flüge, mit Info über Route und Flugzeug. So etwas gibt es bei der Bundesluftwaffe auch, sogar als dezentrales Gerät namens "Blauer Klaus". Allerdings ist das Gerät so "dezentral", dass man es zwar in der Staatskanzlei im kleinen Kreis stolz vorführt, die Soldaten beim Bürgertelefon allerdings "leider" keinen Zugriff drauf haben. Sonst wüsste das dumme Volk ja, wie hoch der Anteil an ausländischem Lärmterror ist und hätte vielleicht sehr wenig Verständnis dafür, dass sich Hinz und Kunz über unserer Heimat zu unserem Schaden austoben dürfen.
Nun ist sie da, die Antwort auf die Anfrage des Abgeordneten Manfred Baldauf (FDP). Was fällt einem Kundigen auf?
Dieses Schriftstück, insbesondere die Passagen, die vom Luftwaffenamt stammen, ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Bürger im Dialog mit den Behörden durch geschicktes Weglassen wichtiger Details ein falsches Gesamtbild vermittelt bekommt. Wie man auch so schön sagt: Die beste Lüge ist die Wahrheit, von der man nur ein kleines bisschen weglässt.
Wer als nicht Betroffener dieses Schriftstück liest, wird glauben, dass der Lärm gleichmäßig über Deutschland verteilt wird, dass der Lärm ständig zurückgeht, dass es Grenzwerte für die Lärmbelastung gibt, und er kommt gar nicht auf die Idee, dass Ausländer hier den größten Anteil am Lärmterror haben. Und das ist so ziemlich das genaue Gegenteil der Realität.
Während wir um 21.10 Uhr den besinnlichen Klängen des von US-Amerikanern betriebenen Internet-Weihnachtssenders Northpole Radio lauschen, dröhnen am Adventshimmel die Triebwerke todbringender Kampfjets der US-Airforce.
Es gibt Sie hier zuhauf. Ob Kampfpilot, Betankungssoldat oder Zivilangestellter (sind nicht viele, aber egal), Sie alle verdienen ihr Brot mit dem Krieg. Mit der Zerstörung von Familien, mit der Verkrüppelung von Erwachsenen und Kindern und mit der Vergiftung ungeborenen Lebens, das als entstellte Kreatur bestenfalls die Hoffnung hat, nicht alt zu werden.
Sie leben - sofern man Ihr Hirn nicht komplett gewaschen oder Sie als junger, technikverliebter Mann mit der Kriegstechnik geködert hat - mit einer großen Lüge, nämlich dass Sie für die "Verteidigung der freien Welt" arbeiten. Mit dieser Lüge werden andere belogen, und Sie belügen sich selbst, um Ihr Gewissen zu beruhigen. Machen wir uns doch nichts vor. Das, was die US-Airforce und auch die Bundesluftwaffe tun, hat mit Verteidigung nichts mehr zu tun. Wir sind im Krieg, den Kanzler Schröder geduldet hat und Kanzlerin Merkel offen unterstützt.
Ich kann Ihnen leider nicht Ihr Gehalt aus meiner Tasche überweisen, dazu fehlen mir die Mittel. Auch ist es nicht ganz leicht, eine Arbeit zu finden, die moralisch und auch völkerrechtlich nicht so belastet ist wie die Arbeit von Kriegsaggressoren und deren Helfern. Aber wäre nicht jetzt der richtige Zeitpunkt, ein Leben ohne diese Lüge und ohne die Schuld zu planen?
Auch heute dröhnt die Luft, und man sieht bei dem trockenen klaren Wetter auch die Kondensstreifen der Gewalttäter, wie sie ihre unmoralischen und sinnlosen Kurven am Himmel drehen. Es dröhnt bis nach 21 Uhr.
Viele Reisende fordern erfolgreich Geld vom Reiseveranstalter zurück, wenn sie im Urlaub durch Lärm belästigt werden. Ich würde mich sehr über Zuschriften (an vorstand@bifluglaerm.de) von Leuten freuen, die solch eine Reklamation wegen des militärischen Fluglärms schon einmal vorgebracht haben, darauf reagieren mussten oder jemanden kennen, der von einem solchen Fall berichten kann.
Alle Wasserträger dieser Verbrecher, die uns hemmungslos mit ihrem Lärm krank machen, sollten sich schämen - besonders die deutschen Kollaborateure in Spangdahlem, die für die USAF den Büttel machen, damit sie hier und anderswo Gewalt und Leid über die Menschen bringt. Es gibt doch auch anständige Jobs. Muss es unbedingt das schmutzige Kriegsgeschäft sein?
Es ist wieder Krieg über meinem Dorf. Leider hat meine Camera kein Teleobjektiv, daher sehen die Todesmaschinen auf den Videos kleiner und weniger bedrohlich aus als in Wirklichkeit, und das Mikrofon nimmt die tiefen Frequenzen erst gar nicht auf. Natürlich kriegt man vom Luftwaffenamt fast nie Ross und Reiter genannt, das ist vemutlich Absicht. Das Volk soll nicht wissen, wie groß der Anteil der USA und anderer Ausländer am täglichen Terror ist: Video 1 und Video 2
Und natürlich fühlt sich niemand für diesen Terrorismus verantwortlich, auch nicht der Leiter der Abt. Flugbetrieb, Oberst Rau, der nicht zu erreichen war. Ein Quäntchen Wahrheit ist dran, denn Schuld haben letztlich die dämlichen Bürger, die immer wieder die selben Parteien wählen, die ihnen den Terror beschert haben.
Heute sind im Tiefflug mehrere A-10 der US-Airforce heulend und pfeifend über meinem Dorf gekreist, immer und immer wieder. Der Teufel soll sie holen und alle deutschen Politiker gleich mit, die schulterzuckend oder sogar aktiv-servil dabei zusehen.
Offizielle Profilügner überschlagen sich bei Beschwerden regelmäßig, um wieviel die Flüge doch zurückgegangen seien. Dabei wissen die Offiziellen sehr genau, dass weder die Anzahl der Füge noch die Flughöhe wirklich wichtig sind sondern ausschließlich Intensität, Menge und zeitliche Verteilung des Lärms. Da trotz erheblichen Lärms am Mittag noch nach 20 Uhr am Himmel sinnlos herumgelärmt wird, kann man nur sagen, dass unser Leben so intensiv wie immer unzumutbar verlärmt wird. Mit dem Segen von Rot/Schwarz und früher von Rot/Grün.
Die Kerle geben keine Ruhe, es nervt ohne Ende wieder bis weit nach 20 Uhr.
RIA Novosti berichtet über das Manöver "Torgau":
Ziel des dreitägigen Manövers ist es, Frieden in dem nicht existierenden
Staat "Berkschir" herzustellen, teilte ein Sprecher der russischen
Landstreitkräfte mit. An dem Manöver sind eine russische und eine
amerikanische Brigade sowie der Stab der Vereinigten taktischen Gruppe
beteiligt. Die russische Brigade besteht dem Sprecher zufolge aus drei
Bataillonen.
Die Übung soll am 13. Dezember zu Ende gehen. Am gleichen Tag werden
sich gemischte Kompanien "Alpha" und "Bravo" unter dem gemeinsamen
russisch-amerikanischen Kommando auf dem Gelände Hohenfels im Schießen
üben. Beide Kompanien, ausgerüstet mit US-Schußwaffen und
Hummer-Fahrzeugen, werden ein von Terroristen besetztes Gebäude
erstürmen müssen, teilte der Sprecher der russischen Landstreitkräfte
mit.
Na wunderbar. Wird da unsere Regierung gefragt? Und hat diese nichts besseres zu tun, als deutsche Bürger im kleinen, dicht besiedelten Deutschland vom Lärm und Gift solcher Manöver belästigen zu lassen? Was zum Teufel haben die hier verloren? Sowohl die USA als auch Russland haben genug Platz bei sich zu Hause.
Es ist zum Kotzen. Im Saarland kann man nicht einmal seine Kinder ins Bett bringen, ohne von diesem perversen Fluglärm terrorisiert zu werden. Was denken sich eigentlich Merkel und Jung, wenn sie den Lärm in wenigen Gegenden konzentrieren? Vermutlich nichts, weil es sie nicht interessiert. Jedenfalls so lange noch zu viele Leute diesem Terror keine Konsequenzen folgen lassen. Aber wir arbeiten daran die Menschen aufzuklären. Wer soll das einsehen, dass sich hier noch nach 20 Uhr die Amis austoben dürfen während in Mainz und Berlin die Herren Politiker und ihre Kinder in Ruhe und Frieden leben können? Unsere Kinder sind nicht weniger wert als andere Kinder in Deutschland.
Interessant dürfte auch die Frage sein, ob die US-Truppen, die in Deutschland regelmäßig üben, hier auch Uranmunition verschießen. Nachdem die deutschen Behörden auch nach der Selbstanzeige der US-Airbase Ramstein (wegen verseuchten Wassers) die Augen fest zudrücken, halte ich es nicht für unwahrscheinlich, dass auch auf deutschen Truppenübungsplätzen mit Wissen deutscher Behörden Uranstaub herumliegt und -fliegt. Ich habe zwei Parlamentarier um Auskunft gebeten, vielleicht möchtet Ihr das auch tun?
Auf politblog.net findet man einen interessanten Artikel, der jedem Menschen, auch den US-Fanboys Beck, Bruch und dem Ramsteiner OB Klaus Layes, mehr als deutlich zeigt, was sie alles unterstützen.
Auch dass das US-Militär nur noch den Bodensatz der Gesellschaft für sich gewinnen kann (trotz Anwerbeprämien von bis zu 30.000 USD), ist leicht erklärbar, wenn allgemein bekannt wird, dass auch die Täter und ihre Kinder krank und verkrüppelt werden, nicht nur deren Opfer:
Ebenso wurden Symptome bei Kindern gemeldet, deren Eltern zum
US-Dienstpersonal gehörten, das in den Golfkriegen kämpfte. Eine
Untersuchungsumfrage unter 251 zurückgekehrten Golfkriegsveteranen aus
Mississippi, die von der Veteranenverwaltung gemacht wurde, fand heraus,
dass 67% der Kinder mit "schweren Krankheiten und Missbildungen" geboren
worden sind.
Einige wurden ohne Gehirn oder anderen lebenswichtigen Organen geboren,
ohne Arme, ohne Hände oder mit Händen, die an den Schultern angewachsen
sind.
Aber das US-Regime ist nicht nur rücksichtslos gegenüber anderen Völkern, auch die eigenen Soldaten haben nichts zu lachen. Nicht nur müssen Verwundete einen Teil ihrer Anwerbeprämie zurückzahlen, sondern es gibt auch offiziell gar keine negativen Folgen der Uranmunition für die Soldaten:
"Das Pentagon verleugnet weiterhin, dass es so etwas wie ein medizinisches Phänomen gibt, das mit GWS bezeichnet wird - obwohl inzwischen jeder weiß, dass die Leugnung reine Propaganda und Desinformation ist", schreibt Boyles.
Es ist nur schade, dass die rheinland-pfälzische Lokalpolitik nicht nur die Augen fest zumacht vor den Leiden, die sie durch ihr Engagement für die US-Kriegsflughäfen Ramstein und Spangdahlem mitverantwortet, sondern dass einige Vertreter wie der OB Klaus Layes noch aggressiv gegen alle schnappen, die es wagen, Kritik am US-Militär zu üben. Auf meinen Vorwurf
Wie ich schon schrieb: Amerikaner sind mir als Nachbarn so willkommen wie alle anderen. Ich war dort und wurde sehr gastfreundlich empfangen. Es geht in diesem Dialog aber nicht um Amerikaner sondern um die Verbrechen der US-Armee, die wie Sie wissen von der Mehrheit der Amerikaner abgeleht werden. Ich würde es begrüßen, wenn Sie nicht das Klischee vom Ausländerhass benutzen würden, wenn es um Kritik an den Taten fremder Militärs geht, die hier und sonstwo Menschen quälen.
kam von ihm der Gegenangriff und die befohlene Einstellung der Kommunikation:
Den Schmutz und Dreck, "die Steine", die Sie auf eine bestimmte
Menschengruppe werfen (US-Soldaten, US-Armee, ...) disqualifiziert Sie
hinsichtlich einer objektiven Beurteilungsfähigkeit der US-Bürger, die
bei uns wohnen. Bedenken Sie wenigstens einmal, dass mehr als die Hälfte
der hier lebenden US-Amerikaner garnicht Militärangehörige sind
(Ehepartner, Kinder, Jugendliche ...), mal ganz abgesehen davon, dass
Ihre anmaßende Herabwürdigung der Soldaten an sich schon eine bodenlose,
niveaulose, geschichtslose, entwürdigende, ungeheuerlich dumme
(Pauschal-)Beurteilung dieser Menschen bedeutet.
Bitte unterlassen Sie es zukünftig mir Ihre Auslassungen zukommen zu
lassen, die noch nicht einmal die Wissensvermittlung des Geschichts- und
Sozialkundeunterrichts der Sekundarstufe-1 erkennen lassen.
Es sollte sich jeder Mensch klarmachen, dass es sture und lernresistente Menschen gibt. Jeder, der solchen Menschen seine Wahlstimme gibt, trägt seinen Teil Schuld an Schmerzen, Elend und Hoffnungslosigkeit vieler Menschen, Zivilisten wie Soldaten.
Die US-Airforce in Spangdahlem wird in den nächsten 3 Wochen wieder bis
in den Abend lärmen und hat sich willfährige Kumpane aus Büchel
eingeladen. Die Bücheler Tornados, die die 20 unter US-Verwaltung
stehenden Atombomben gerade mal in die neuen Bundesländer schleppen
können (was unsere Kanzlerin so toll findet, dass sie sich an den
Verbleib der Bomben klammert), sind zu Gast in Spangdahlem. Was das
konkret heißt (außer dass die Bücheler den Bürgern wahrheitsgetreu
mitteilen können, dass weniger Jets von dort aus starten), weiß ich
nicht. Vielleicht macht's gemeinsam einfach mehr Spaß, die Bürger zu
terrorisieren. Oder die US-Kantine ist besser.
Uwe Büttner wollte einen schönen Film mit Herbstimpressionen unserer Heimat drehen, herausgekommen ist eine zehnminütige abschreckende Dokumentation über die Verseuchung des Naturparks mit militärischem Fluglärm - unkommentiert, nur mit O-Ton.
Tagesschau vom 01.12.2007 um 20.00 Uhr:
Diejenigen, die sagen, Guantanamo ist nicht die richtige Lösung, müssen bereit sein, darüber nachzudenken, was die bessere Lösung ist. Denn allein mit der Kritik ist kein Problem gelöst.
Das heißt nichts anderes als "Solange wir nichts Besseres haben, ist das willkürliche Verschleppen und Foltern in Ordnung." Ein deutscher Politiker hat für Konzentrationslager Verständnis. Da fehlen mir die Worte. Ich hoffe, der Verfassungsschutz tut bei Schäuble seinen Job so ernsthaft wie bei jedem normalen Bürger auch, der in Wort und Tat die rechtstaatliche Ordnung gefährdet.
Sehr geehrter Herr Gabriel,
leider haben Sie mir auf mein Schreiben vom 23.08.2007 nicht
geantwortet, in dem ich Sie gefragt habe, was Sie gegen den Lärm und
Dreck des militärischen Flugbetriebs tun werden, unter dem die
Gesundheit der Bürger und auch der Tourismus im Saarland und der
Westpfalz leiden. Verursacher sind sowohl schwere Transportflugzeuge der
US-Airforce als auch Kampfjets der US-Airforce und der Militärs aller
möglichen Länder.
Ihr neuerliches Ansinnen, die Luft vor Feinstaub zu schützen und dafür
die Betreiber von Kamin- und Kachelöfen letztlich zur Kasse zu bitten,
kann man positiv oder negativ sehen, wenn man es isoliert betrachtet.
Für Bürger, die vom Lärm und Dreck besonders der US-Airbases Ramstein
und Spangdahlem (das Verseuchungsgebiet umfasst das komplette Saarland
und die Westpfalz) seit Jahrzehnten terrorisiert werden, ist diese
Ansage ein Schlag ins Gesicht. Alleine die US-Airforce bläst den
(umstrittenen) militärischen Treibstoff JP-8 in der Größenordnung von 10
Mio. Litern monatlich in unsere Luft, und wir sollen für das Heizen mit
Holz zur Kasse gebeten werden? Seien Sie sich unserer Empörung sicher,
wenn Sie gleichzeitig das Militär weiter ungebremst unsere Heimat mit
Lärm und Dreck vergiften lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Wer glaubt, dass es hier am Wochenende keinen militärischen Fluglärm gibt, weil die Betriebszeit der hiesigen Übungszone TRA LAUTER nur von Montag bis Freitag geht, irrt sich. Es ist Samstag, 9.27 Uhr, und es sind schon einige schwere US-Transporter mit toter oder tödlicher Fracht laut heulend und sägend über unser Dorf geflogen (das immerhin ca. 70km von Ramstein entfernt liegt).
Auf Dauer lässt es sich offensichtlich nicht verheimlichen, dass mit Taschenspielertricks deutsche Soldaten immer wieder zu den US-Truppen wechseln und dort kämpfen, was bereits im Vietnamkrieg begann. Die Linkszeitung schreibt:
Brüssel/Berlin (LiZ). Etwa 50 bis 70 deutsche Soldaten sollen im Jahr
2003 mit Wissen ihrer Vorgesetzten vorübergehend in die US-Streitkräfte
gewechselt und bei blutigen Kämpfen in Afghanistan eingesetzt worden
sein. Diesen Vorwurf an die Adresse von Ex-Verteidungsminister Peter
Struck (SPD) erhebt der Vorsitzende der Ökologisch- Demokratischen
Partei, Professor Klaus Buchner, unter Berufung auf ein bisher
unbekanntes Dokument, das Aussagen von Soldaten enthalte. Die deutschen
Soldaten seien "regelrecht als Kanonenfutter" verwendet worden. Etwa die
Hälfte von ihnen, also zwischen 25 und 35 Bundeswehrsoldaten habe den
Einsatz mit Uranmunition nicht überlebt.
[...]
Diese Aktion sei allerstrengster Geheimhaltung unterworfen gewesen, da
das öffentliche Versprechen, dass Deutschland sich nicht am Krieg in
Afghanistan beteiligen werde, einer der Gründe für den Wahlsieg von
Rot-Grün im Herbst 2002 gewesen sei. Es gebe Informationen, nach denen
es der Bundesregierung durchaus klar war, dass in besagtem Fall
Uranmunition zum Einsatz komme. Damit seien die deutschen Soldaten
ganz
bewusst einem hohen gesundheitlichen Risiko ausgesetzt worden.
Der neue Kriegshaushalt wurde beschlossen. Ca. 30 Milliarden EUR im Jahr umgelegt auf 82 Mio. Bürger macht 365 EUR pro Bürger oder 1460 EUR für eine vierköpfige Familie. Letztlich ist es noch viel mehr, da Zins und Zinseszins dazukommen. Die Kriege der Kriegskanzlerin kosten uns also größenordnungsmäßig so viel wie der Strom. Herzlichen Glückwunsch, liebe Kanzlerin! Wenn wir noch ein paar Schulen schließen und das Gesundheitssystem weiter verrotten lassen, können wir sicher noch mehr für Krieg ausgeben. Klingt das nicht verlockend?
Dafür, dass die US-Amerikaner immer wieder von Gott reden, ihr Land als "God's own country" ansehen und am Sonntagmorgen sogar den Flugbetrieb in Ramstein ruhen lassen (nein, nicht wegen der Sendung mit der Maus, sondern um frömmelnd in die Kirche zu rennen, bevor sie wieder Uranmunition verladen um Kinder zu verkrüppeln), treiben sie es äußerst wild in der Vorweihnachtszeit. Es ist jetzt 21.33 Uhr, und der Lärm hört nicht auf. Der Teufel soll sie holen - aber der will sie auch nicht. Das US-Militär macht sich einfach überall verhasst. Außer bei ein paar Kriegsgewinnlern.
Es gibt immer wieder unterschiedliche Veröffentlichungen und Missverständnisse bezüglich der "Betriebszeit" der militärischen Lufträume. Im MIL-AIP kann man folgende Regelungen nachlesen:
Im Flugbetrieb wird die Koordinierte Weltzeit (UTC) verwendet. In Deutschland gilt während der Winterperiode die mitteleuropäische Zeit MEZ (UTC + 1h), während der Sommerperiode die mitteleuropäische Sommerzeit MESZ (UTC + 2h). Die im Militärischen Luftfahrthandbuch Deutschland (einschließlich AIC, SUP) sowie den NOTAM angegebenen Zeiten sind UTC (Z-Zeit). Das Symbol ++ hinter den Zeitangaben weist darauf hin, daß für die Dauer der Sommerzeit von den im Militärischen Luftfahrthandbuch Deutschland in UTC angegebenen Uhrzeiten jeweils eine Stunde abzuziehen ist.
TRA sind während folgender Zeiten wirksam: Mo - Do 0700++ - 2230++ Fr 0700++ - 1600++ Ausnahmen: ED-R 205/305 (TRA Lauter 1/2) In den Monaten Mai bis September (einschließlich) grund- sätzlich: Mo - Do nur bis 2000++ In begründeten Ausnahmefällen kann bei LwA Abt FlbtrbBw eine Ausweitung der Nutzungszeit für die Tage Mo - Do bis 2230++ beantragt werden. ED - R 206/306 (TRA Mecklenburg 1/2) Fr nur bis 1200++ ED - R 208/308 (TRA Sachsen 1/2) Fr nur bis 1200++ ED - R 210/310 (TRA Frankenalb 1/2) Mo - Do täglich 0800++ - 1600++ Fr 0800++ - 1300++ Im Bedarfsfall erstreckt sich die zeitliche Wirksamkeit auch auf Fr 1300++ - 1600++ Sa 0800++ - 1600++ (Aktivierung erfolgt im Bedarfsfall durch NOTAM). außer an gesetzlichen Feiertagen.
Im Fall der ED-R 205/305 heißt das dann Lärmterror bis 23.30 Uhr von Oktober bis April (22.30 Uhr UTC + 1h) und bis 21.00 Uhr (20.00 Uhr UTC - 1h + 2h) von Mai bis September. Aber nur, wenn das Militär gerade keine Lust hat, länger zu fliegen ("begründete Ausnahmefälle").
Eine schöne Vorweihnachtszeit!
Sind Sie auch so einer, der den Fluglärm nicht hören will? Glauben Sie, Sie könnten sich so schützen? Die Reaktionen Ihres Körpers (Stress, Bluthochdruck) sind unabhängig davon, ob Sie den Lärm wahrhaben wollen oder nicht. Leute wie Sie sind denen, die den Lärm verantworten, höchst willkommen. Sie schlucken alles und wählen vielleicht sogar jedes Mal die selben Kerle, die ihnen das eingebrockt haben. Möchten Sie wirklich weiterhin den Deppen für ein paar Politiker machen, deren Altersversorgung Sie bezahlen? Möchten Sie auf ein Leben verzichten, wie es außer Ihnen fast jeder Bundesbürger hat - frei vom täglichen Dröhnen der Kampfjets? Wozu eigentlich? Wäre es nicht endlich Zeit, das zu fordern, was andere Bürger für selbstverständlich halten?
Geschrieben an einem der häufigen Abende, an denen man sein Kind mit militärischem Fluglärm ins Bett bringt und danach noch lange von Kampfjets beschallt wird. Im Moment ist es 20.40 Uhr, und sie geben wirklich alles. Natürlich mit Nachbrenner.
Da offensichtlich sowohl Politiker als auch Bürger vergessen, welche Hydra sie mit den US-Truppen in Deutschland ernähren und dulden, hier noch ein Link zu dem, was diese Truppen woanders anrichten: Folgen für Kinder von Eltern, die den Rückständen von Uranmunition ausgesetzt waren.
Achtung: Nichts für zarte Gemüter! Zum Anschauen der Bilder bis nach unten blättern.
Wer, der einen Funken Menschlichkeit in sich hat, kann diese Truppen noch in Deutschland, von dem nie wieder Krieg ausgehen sollte, dulden und mitfinanzieren (eine Mrd. EUR pro Jahr)?
18.57 Uhr: Der Lärmterror fängt wieder an, nachdem es tagsüber schon schlimm war. Ist es nicht eine schöne Vorweihnachtszeit?
21.05 Uhr: Und wieder spielen sie seit über einer Stunde Krieg in ihren Kampfjets, vermutlich sind es wieder unsere amerikanischen "Freunde". Während es bei uns "nur" nervig war, ging um Kaiserslautern die Hölle ab. Ob es auch gröhlende Fußballfans im Betzenbergstadion noch bewusst wahrnehmen konnten, entzieht sich meiner Kenntnis.
Die US-Fanboys Beck und Bruch müssen diesen Lärm nicht anhören. Sie lassen die Bürger leiden. Selber möchte man in Ruhe leben.
Im Artikel Die Amis bleiben uns erhalten liest man:
Laut einer aktuellen Auskunft beliefen sich die direkten »Ausgaben des Bundes für Verteidigungslasten im Zusammenhang mit dem Aufenthalt der amerikanischen Streitkräfte« in den vergangen sechs Jahren auf rund 480 Millionen Euro.
Wie passt da die eine Millarde USD pro Jahr hinein, die wir laut der
deutschen Botschaft jedes Jahr für den Betrieb der US-Basen in
Deutschland von unserer Leere-Kassen-Regierung veruntreuen
lassen zuschießen? Das ist wohl humanitäre Hilfe und taucht im
Entwicklungshilfe-Budget auf, damit die armen US-Soldaten satt zu essen
haben, bevor sie losziehen und Zivilisten Terroristen
im Nahen Osten abmetzeln?
Im Mannheimer Morgen, der Rhein-Neckar-Zeitung und dem Wochenblatt vom
03.11. und 08.11.2007 suchte eine Firma mit dem Namen DSS (und ohne
Adresse) Bewerber für ein Casting am 09.11.2007 im Hotel Park Inn, Am
Friedensplatz 1 in 68165 Mannheim.
"Für amerikanische Kaserne in Deutschland" wurden Statisten gesucht für
die kriegsvorbereitenden Übungen der US Army vor den Einsätzen in
Afghanistan, Irak und im Rahmen der KFOR. Die Übungen sind für
unerfahrene GIs zum besseren Umgang und zum "Schutz der jeweiligen
Zivilbevölkerung".
Die Übungen finden auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels unter strengen Sicherheitsmaßnahmen statt. Sicherheitsüberprüfungen mit Datensammlung und -speicherung durch US- und Deutsche Behörden über die Teilnehmer werden durchgeführt. Die Teilnehmer werden mit Bussen nach Hohenfels gebracht und kaserniert in festen Unterkünften sowie in beheizten Zelten. Ein Aussteigen ist nicht mehr möglich (wie juristisch wasserdicht das ist, ist im US-militärischen Umfeld wohl bedeutungslos). Eine Rotation der Teilnahme ist obligatorisch (18-21 Tage). Absolutes Foto-/Film- und Handyverbot. Postempfang und -versand sind verboten. Der Tagesablauf von 5.00-22.00 Uhr ist genau vorgegeben.
Ein Mitglied der BI war bei einer Präsentation dabei - wort- und grußlos mußte er die Veranstaltung verlassen, bevor es ihm bei all den abartigen Rekrutierungsversuchen und Erpressungen übel wurde.
Ob die Übung einem geplanten Iran-Krieg dient, oder ob man nur eine Möglichkeit sucht, nach Angriffen nicht mehr so viele Kinder und Frauen nachträglich von Zivilisten zu Terroristen umdefinieren zu müssen, entzieht sich unserer Kenntnis. Für einen Verdienst "ab 100 EUR am Tag" werden allerdings mit Sicherheit einige arme Schweine ihre Seele und ihren Körper vermieten. Ob sie beides unversehrt zurückbekommen?
So richtig verarschen und terrorisieren lassen sich nur Saarländer und Westpfälzer. Im Osten gibt es breite Gegenwehr, wenn ein paar durchgeknallte Militaristen über den Bürgern lautstark in der Luft Krieg spielen wollen. Wie lange Beck und US-Ehrenoberst Bruch noch den US-Fanboy machen und Peter Müller auf Tauchstation zum täglichen Krieg in der Lärmterrorzone TRA LAUTER geht, liegt einzig und alleine an den Bürgern, die bloß deutlich genug fragen müssen: Wollt ihr vor dem Militär buckeln, oder wollt ihr unsere Wahlstimmen?
Ein Teil der Bürger muss sich natürlich selber fragen: Wähle ich die, die ich aus Gewohnheit immer gewählt habe, oder will ich endlich wie ein Mensch erster Klasse leben?
Damit das US-Militär überhaupt noch Kanonenfutter für Bushs Kriege findet, lockt es junge Männer mit einer Unterschriftsprämie, das sind bis zu 30.000 US-Dollar. Und wenn sie dann im Krieg verwundet werden, fordert das Militär einen Teil des Geldes zurück.
Spangdahlem wieder voll besetztNun kann der Fluglärmterror wieder in gewohnter Stärke losgehen - und tut es auch laut Berichten aus Wadern und Tholey. Das Pestgeschwür Spangdahlem Airbase ist offensichtlich wieder voll mit US-amerikanischen F-16. Es ist erstaunlich, wie effektiv ein paar Hände voll Kampfpiloten zwei Millionen Bundesbürger terrorisieren können - und dürfen.
Trotz des Echtzeitüberwachungssystem "Blauer Klaus", das uns Herr Büchy vom Luftwaffenamt in der Staatskanzlei stolz vorgeführt hatte, ist dieses System offensichtlich nicht einsetzbar oder soll nicht eingesetzt werden. Die Herren beim Bürgertelefon des Luftwaffenamts haben jedenfalls keines, die zwei(!) dazu nötigen Bildschirme (und von mir aus auch noch Thin Clients oder PCs) gibt es dort nicht. Der nette Mensch am Telefon konnte mir daher auch nicht sagen, wer gerade über meinem Haus rumfliegt und Krach macht. Dazu müsste ich eine schriftliche Eingabe machen, weil es so aufwändig wäre. Das kann ich ja nun nicht nachvollziehen, wieso man eine Echtzeitüberwachung (ein Blick genügt, um Auskunft zu geben, wer gerade wo fliegt) nicht anbietet, eine aufwändige Analyse aufgezeichneter Daten jedoch verspricht.
Vielleicht liegt die Lösung in der Standardantwort des Luftwaffenamts auf schriftliche Eingaben, die so mancher Bürger (ich bin da nicht der einzige, man tauscht sich ja aus) nach dem ca. dritten Briefwechsel bekommt:
Bereits mit Schreiben vom xx.xx.xxxx haben wir Sie darüber in Kenntnis gesetzt, dass wir zwar zukünftig Ihre Beschwerden in die Datenbank zur Darstellung der Beschwerdelage über militärischen Flugbetrieb in der Bundesrepublik Deutschland aufnehmen werden, aber eine schriftliche Antwort nur noch für den Fall erfolgt, dass flugbetriebliche Bestimmungen verletzt wurden.
Da ist nichts mit so etwas wie Auskunft dem Bürger gegenüber, was das Militär den ganzen Tag so treibt und geschehen lässt. Klar, denkt so mancher, die haben ja auch anderes zu tun, aber bei Verletzungen der Bestimmungen, da antworten sie doch.
Und was, wenn es gar keine "Verletzungen" gibt? So gut wie alle Einschränkungen (die es bezüglich des Lärmpegels schon mal gar nicht gibt) haben eine eingebaute Umgehung. Bei "militärischer Notwendigkeit" (und was das ist, sagt man dem Bürger natürlich nicht), kann das Militär de facto tun und (zu)lassen, was es will.
So haben wir's gern: Irgendwelche Schwererziehbaren spielen um 12.36 Uhr über unseren Köpfen lautstark Krieg, und die Herren vom Bürgertelefon des Luftwaffenamtes sind nicht erreichbar. Wir haben die Nase voll von diesen Kriegspielen in unserer Heimat, und wir haben erst recht die Nase voll davon, pro Flugstunde auch noch 40.000 EUR (im Fall der Bundeswehr) und pro Jahr eine Milliarde EUR für die US-Stützpunkte zu zahlen. Jeder Politiker, der diese Diskriminierung der hier lebenden Menschen unterstützt (und sei es auch nur durch Wegsehen und Nichtstun) muss für jeden Saarländer und Westpfälzer, der noch irgendetwas merkt, unwählbar sein.
Mehr Selbstmorde als Gefallene im IrakDer ORF berichtet:
Die Gefängnisse werden geleert, Leute ohne sonstige Chance werden in die Army gelockt (sonst kommt ja keiner), und man verspricht ihnen eine Ausbildung. Dann werden sie als Kanonenfutter verheizt, kommen als körperliche und/oder seelische Krüppel nach Hause, und dann dreht ihnen Bush den Geldhahn zu.
Ob es in der Airforce anders ist? Schließlich sollen die Soldaten etwas fürs Regime tun, nicht das Regime was für die Soldaten.
In Ramstein landen offenbar nicht nur marode Kampfjets der Griechen.
So wie mir Ohrenzeugen berichten, sind die Kampfjets, die gestern Abend hier bis 21.00 Uhr und woanders bis 21.30 Uhr am Himmel sinnlos herungedröhnt sind, in Ramstein gelandet. Dort haben die Piloten vermutlich ein Päuschen gemacht und sind dann gegen 23.30 Uhr unter Mordsgetöse wieder heimgeflogen - wohin auch immer. Als bräuchten wir noch die Zivilversager aller Länder nachts bei uns.
Heute um 20.21 Uhr hab ich in Büchel angerufen und gefragt, ob es Bundeswehrtornados sind, die gerade in der Luft sind. Der Offizier vom Dienst war freundlich und erklärte mir, dass seine Maschinen seit ca. 16.30 Uhr am Boden sind. In Spangdahlem war es heute Abend ebenfalls ruhig. Damit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Militärs sich mal wieder irgendwelche anderen Ausländer eingeladen haben, die die Lärmlöcher füllen und uns in unserer Heimat terrorisieren.
Weckdienst um 23.51 UhrLetzte Nacht hat mich ein dröhnendes Etwas aus dem Schlaf gerissen, das kurz vor Mitternacht über mein Haus gefolgen ist, das eigentlich weit genug von jedem Flugplatz steht, um in keiner Einflugschneise mehr zu sein. Die Erfahrung zeigt immer wieder: Was übermäßig laut ist, ist vom Militär. Das übliche Platzhirschgehabe von Leuten, die (zumindest derzeit) nichts Sinnvolles zustandebringen.
Ob es wirklich ein US-Militärtransporter war (die die letzten Tage massenhaft die Bürger um die Mordbasen Spangdahlem und Ramstein terrorisieren), ist nicht in Erfahrung zu bringen. Die deutschen Soldaten vom Bürgertelefon des Luftwaffenamts wissen nicht einmal, was momentan in der Luft herumfliegt (trotz der komplizierten und teuren neuen Anlage "Blauer Klaus"), und bei Anfragen per Post verstecken sich die Verantwortlichen hinter ihrer militärischen Geheimniskrämerei - was typisch dafür ist, dass das Militär normalerweise ein Paralleluniversum bildet und es überhaupt nicht einsieht, sich von Fragen ihrer Finanziers, der Bürger, belästigen zu lassen.
Noch muss das Militär der Regierung gehorchen. Wer diese Chance nicht nutzt und beim nächsten Mal die selben US-hörigen Nasen wählt wie immer, wird sich noch auf unabsehbare Zeit von diesem Kostenfaktor(1), Subventionsfall und Brunnenvergifter bis in die Nacht terrorisieren lassen müssen - damit auch morgen noch unschuldige Zivilisten im Nahen Osten von ihnen abgemetzelt und verkrüppelt werden können. Der deutsche Michel zahlt schön und macht die Augen zu, der Krieg ist ja weit weg.
(1) Das Dokument American_bases_in_Germany_fs.pdf auf den Seiten der Deutschen Botschaft in Washington ist mittlerweile verschwunden. Die wesentliche Aussage findet sich auf der selben Website aber immer noch, nur in anderer Form: "And even today, Germany continues to contribute nearly $1 billion each year to the maintenance of U.S. bases."
Auch heute Abend wieder bis nach 20 Uhr. Nicht wirklich lange, nicht auf höchstem Lautstärkeniveau, aber das Militär sorgt dafür, dass wir niemals vergessen, was wir uns nicht mehr anhören wollen. Und dass wir dafür etwas tun müssen.
Der Bürger, dessen Familie so durch Übungs-Überflüge von schweren US-Transportmaschinen terrorisiert wird, dass seine Tochter wegen Schlafmangels morgens nicht zur Schule gehen konnte, ließ mir eine Kopie seiner E-Mail an Kurt Beck zukommen.
Sehr geehrter Herr Beck,
am 07.11.2007 waren Sie bekanntermaßen mit dem Bundespräsidenten Horst
Köhler zu Besuch in der Westpfalz.
Zufälligerweise war an diesem Tag in eben dieser Gegend eine himmlische
Ruhe bezüglich militärischen Fluglärms.
Kein Transportflugzeug donnerte über das Westpfalzklinikum, keine
Tiefflieger waren unterwegs, kein TRA-Lärm störte am Arbeitsplatz, und
ich konnte abends sogar meine Tochter zur normalen Zeit ins Bett
bringen, weil selbst der allabendliche Hercules-Terror über meiner
Gemeinde ausgeblieben war.
Vertreter Ihres Innenministeriums haben mir schon des Öfteren
mitgeteilt, dass die Landesregierung so gut wie keinen Einfluss auf den
latenten, überwiegend von Amerikanern inszenierten Fluglärmterror in
unserer Region hat, da dies eine Bundesangelegenheit sei.
Deswegen gehe ich davon aus, dass dies auch auf Ihre Person zutrifft.
Alles andere wäre Betrug am Bürger und Wähler.
Deshalb möchte ich Sie bitten, den Bundespräsidenten in Zukunft so oft
wie möglich einzuladen. Damit verschaffen Sie den lärmgeplagten Bürgern
in der Westpfalz und auch im angrenzenden Saarland wenigstens ab und zu
eine kleine Verschnaufpause und eine kurze Ruhezeit.
Aus einer mir zugeschickten Beschwerdemail an das Luftwaffenamt - es geht um Übunsgflüge schwerer Militärtransporter bis in die Nacht, die von der US-Airbase Ramstein ausgehen:
Meine Tochter konnte wiederum vor 22.00 Uhr nicht einschlafen und deshalb heute Morgen nicht in die Schule gehen.
Wenn interessieren schon die Bürger, die die Steuern zahlen, die man den hier stationierten US-Truppen in den Hintern bläst (1 Milliarde USD pro Jahr)? Sollen deutsche Kinder doch krank und dumm bleiben, um so höher ist die Chance, dass sie später diesen Militaristenwahnsinn hinnehmen.
Passend zur Geheimnistuerei der Bundesregierung bezüglich "geheimer" Verträge mit der Bahn (Sicherheit, Überwachung) oder Passagierdatenweiterleitung an die USA gibt das Luftwaffenamt keinerlei Auskünfte mehr, die über ein initiales Kennenlernen und ein paar Allgemeinplätze hinausgehen. Außer mir wurde noch anderen Bürgern mitgeteilt, dass es schriftliche Auskünfte (z.B. was hat ein griechischer Kampfjet hier am Wochenende zu tun) nur noch bei "Verletzung der Vorschriften" gibt. Da es aber keinerlei Vorschriften ohne Hintertür gibt (bei "militärischer Notwendigkeit" ist alles möglich), versteckt sich das Militär angesichts des Gegenwindes aus der Bevölkerung mal wieder hinter Uniformen und Vorschriften. Dies passt auch perfekt zum diensthabenden Offizier H. aus Büchel, der mir neulich nicht einmal sagen wollte, ob es seine Kampfjets sind, die über meiner Heimat gerade Krieg spielen.
Die übliche Mischung aus Schutz-Arroganz wegen menschlicher Schwäche und Erklärungsnot, die man vom Militär kennt.
Heute dürfen uns mal wieder andere "Piloten mit Migrationshintergrund"
nerven: Italiener mit Tornados, die von der
Pestbeule krankhaften Ausbuchtung der Eifel, der
Airbase Spangdahlem, auf die hier lebenden Menschen losgelassen werden.
Ist man ausländerfeindlich, wenn man alle diese Nervensägen zum Teufel
wünscht? Oder sollte man politisch korrekt sein und bloß eine
gleichmäßige Verteilung dieser Seuche Herausforderung
für das Immunsystem auf ganz Deutschland fordern?
Auf den offiziellen Webseiten der US-Airforce kann man es nachlesen: In großer Höhe musste sich der Pilot mit dem Schleudersitz retten. Die Maschine stürzte nordwestlich von Aviano (dort liegt die Airbase) ab. Das zeigt wieder, dass auch oder gerade die Abfangjagden große Gefahren für die Bevölkerung darstellen. Deutsche Politiker repetieren daher gebetsmühlenartig "die Tiefflüge haben abgenommen", um von den ganzen Abfangjagden, tiefen Flügen die keine "Tiefflüge" sind und "technischen Flügen" abzulenken.
Tatsache ist: Wir im Saarland und der Westpfalz sind immer noch in unzumutbarem Maß durch Lärm, Gift und Absturzgefahr belastet. Ob die in den letzten Tagen beobachteten Abfangjagden in geringer Höhe über dem Stadtgebiet von Kaiserslautern ein Testballon waren, um die Übungsflüge großflächiger über Deutschland (incl. der Städte) zu verteilen, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Die Informationspolitik wird leider immer schlechter. Das fängt bei immer ahnungsloseren Soldaten am Bürgertelefon des Luftwaffenamtes an, geht über plötzliche Heimlichtuerei in Büchel weiter und ist mit der Abschaltung der bekannten Telefonnummern der US-Airbase Spangdahlem sicher noch nicht am Ende.
Die Streitkräfte haben offenbar große Probleme mit denen, die sie schützen sollen. Und solange der Geldhahn nicht zugedreht wird (und das wird unsere Kriegskanzlerin nicht tun), wird es auch weiterhin eine Parallelwelt mit elitären Gefühlen bleiben. So eine Uniform kann locker 90% eines Menschen ausmachen. Für die in den Kriegen verkrüppelten und krank gemachten Soldaten ist die Realität dann aber um so schlimmer, wenn sie knallhart um Geld für ihre medizinische Versorgung und ihren Lebensunterhalt kämpfen müssen.
Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass sich der Tholeyer Bürgermeister Herrmann Josef Schmidt zuletzt in einem Schreiben an das Innenministerium am 19. Juni 2007 für die Verminderung des Fluglärms eingesetzt hat. Darüber hinaus wurde von ihm die Resolution des Kreistages vom 29. Mai 2007 nachhaltig unterstützt.
Weiter so!
Jetzt wollen sie mit ihrem neuen Terrorist Buster-Logo alle Menschen in Lachkrämpfe treiben und damit ausschalten.
So einfach kann man es sich machen, wenn man nur hinreichend überversorgt und durch gewohnheitsmäßiges Lügen den Draht zur Realität verloren hat. Dass nicht alle tiefen Flüge Tiefflüge sind und nicht alle Flüge über dem Gebiet unter der TRA TRA-Flüge sind, wisst ihr ja schon. Aber wusstet ihr auch, dass nicht alle Einsätze der Bundeswehr Bundeswehreinsätze sind? Was soll man auch erwarten, wenn Angriffskriege als humanitäre Hilfsaktionen verkauft werden. D.h. eigentlich wird der Bürger verkauft. Für dumm.
Das ist mir noch nicht passiert, weder bei unseren amerikanischen Freunden noch in Büchel. Ein harmloser Anruf von mir heute Abend gegen 21.30 Uhr auf der 02678/9400. Der Telefonzentrale einen guten Abend gewünscht und gebeten, mich mit mit dem diensthabenden Offizier (heißt dort OVD) zu verbinden. Beim ersten Versuch hat es nicht geklappt, es ging niemand dran. Schon seltsam. Ist noch nie vorgekommen. Aber der nette Mann von der Telefonzentrale meinte, dass da jemand drangehen muss, und hat einen Nebenapparat probiert. So lobe ich mir das.
Und dann hatte ich ihn am Telefon, den OVD H. Ich stellte mich brav vor und fragte, ob eine von seinen Maschinen jetzt in der Luft ist. Er meinte, das würde er mir nicht sagen. Da war ich wirklich verblüfft, denn normalerweise geben mir die Leute Auskunft, die ich durchfüttere. Auf meine Frage nach dem Grund antwortete er keck, dass er ja nicht wisse, wer ich bin. Oha. Da habe ich ihm ein zweites Mal meinen Namen genannt. Zur Sicherheit auch meinen Wohnort. Aber er wollte mir immer noch keine Auskunft geben. Er wisse ja nicht, wer ich sei. Ich erklärte ihm, dass meine Rufnummer nicht unterdrückt wird, und dass diese sehr schwer zu fälschen sei, weil sie in der Vermittlungsstelle eingefügt wird. Und ich fragte ihn, ob es schlimm sei, wenn nicht ich sondern z.B. mein Nachbar diese einfache Auskunft von ihm haben wollte. Da schwenkte er auf eine andere Linie. Er dürfe das nicht. Ob dann seine Kollegen, die mir immer Auskunft gegeben hätten, dann gegen die Vorschriften verstoßen hätten? Das konnte er dann auch nicht sagen.
Dabei wollte ich doch nur wissen, was seine Piloten nach 21 Uhr so wichtiges am Himmel zu tun haben, was sie nicht auch 2 Stunden früher tun könnten. Denn das konnte mir bisher noch keiner erklären. Auch seine Kollegen nicht. Wenn man sein Handeln nicht mehr plausibel begründen kann, versteckt man sich eben hinter seiner Uniform und seinen Vorschriften. Für mich ist das ein Hinweis auf die Sinnkrise der Soldaten und ihre Unsicherheit und moralischen Bedenken.
Und jetzt, um 21.54 Uhr, faucht ein Kampfjet über mein Haus. Ich frage nicht mehr, woher dieser sinnlose Lärmterror kommt. Ich weiß es nun.
Schau mal einer an: Nun wird im Saarland auch die FDP wach und stellt eine Anfrage zum militärischen Fluglärm im Saarland. Besonders interessant finde ich die Frage, wer die TRA LAUTER wann eingerichtet hat, welche Laufzeit die Vereinbarung hat, und welche Behörde des Saarlands dazu gehört wurde. Das hat mich schon immer mal interessiert, wer meine Heimat verhökert oder ohne Gegenwehr zum Missbrauch durch in- und ausländisches Militär hergegeben hat.
Dieses Mal scheinen es keine Kampfjets gewesen zu sein sondern Flüge größerer Maschinen in Nord-Süd-Richtung (und umgekehrt). Eine Ahnung habe ich auch schon. So wie tiefe Flüge oft gar keine Tiefflüge und Flüge über dem Gebiet unter der TRA oft keine TRA-Flüge sind, gibt es auch Flüge mit Soldaten und Kriegsgerät, die gar keine Militärflüge sind. Unsere Regierung und die Flughafenbetreiber tun wirklich ihr Bestes, um den Bürgern die Augen zuzuschmieren:
"Kommerziell durchgeführter Personen- oder Frachtflugverkehr ist nicht deshalb als Militärluftfahrt anzusehen, weil Soldaten oder militärische Güter befördert werden."
Andererseits - da heute schon Angriffskriege als Stabilisierungsaktionen und humanitäre Hilfseinsätze bezeichnet werden, damit die Bürger nicht merken, für welche schmutzigen Sachen ihnen immer mehr Steuern aus den Taschen gezogen werden, wundert einen das eher wenig.
Bei dieser tollen Erfindung der zivilen Militärflüge tut sich nicht nur der gar nicht so zivile Flughafen Leipzig hervor. Besonders der Hahn (gerne vollmundig als Frankfurt-Hahn bezeichnet) ist ein gar nicht so kleines Rädchen im tödlichen Geschäft des US-Militärs. Weitere Infos gibt es hier.
Was genau da rumfliegt, ist nicht klar. Laut eigener Auskunft fliegt heute weder Spangdahlem noch Büchel. Ob das Luftwaffenamt mal wieder irgendwelche anderen Ausländer hier Krieg spielen lässt? Die Erfahrung sagt: Wenn's ungewöhnlich laut ist und nervt, ist es Militär.
Auch das Losheimer Amtsblatt "verlinkt" Seiten von Fluglärmgegnern
Nun findet sich die URL fluglaerm.saar.de
der Arbeitsgemeinschaft gegen militärischen Fluglärm im Saarland
auch im Losheimer Amtsblatt - neben den bekannten Rufnummern des
Luftwaffenamtes und den weniger bekannten der US-Airbase Spangdahlem und
Ramstein.
Und diese Nervensägen geben und geben nicht auf! Das Dröhnen der Kampfjets reißt nicht ab. Für was üben sie heute? Kinder verkrüppeln? Hochzeitsgesellschaften abmetzeln? Diese Verbrecherbande darf hier tagtäglich Krieg spielen, und Jung und Merkel sind dafür hauptverantwortlich. Wer sie wählt, wählt den Krieg.
Was kriegt man, wenn man im Saarland sein Kind zu Bett bringt?Ihr ahnt es sicher schon: Ab 19.30 Uhr wieder Dauergedröhne von Kampfjets. Da laut Auskunft des diensthabenden Offiziers in Büchel die dortigen Jets der Bundesluftwaffe nicht geflogen sind, waren es wohl wieder unsere amerikanischen Parasiten aus Spangdahlem. Obwohl einige nach Osten verlegt wurden (und vermutlich leider wieder zurückkommen), sägen die hier verbliebenen US-Piloten unermüdlich (Go-Pills sei Dank) mit ihren F-16 vollkommen unnötig an unseren Nerven.
Was kriegt man, wenn man im Saarland abends von der Arbeit nach Hause kommt?Während sich woanders die Leute entspannen können - immerhin haben sie tagsüber für die Finanzierung des Militärs gearbeitet - muss ich mir in meiner Heimat dieses unnötige aufdringliche Dauerdröhnen anhören, weil ein paar Rambos hier mit ihren Kampfjets Krieg spielen wollen. Eine Handvoll dieser von uns durchgefütterten Kerle terrorisiert Tausende Menschen. Die, die es ihnen erlauben, werden ebenfalls von uns durchgefüttert. Und alle sind fröhlich dabei - nur wir Opfer und Zahlmeister nicht. Kommt es nur mir so vor, dass da etwas nicht stimmt?
Bundeswehr: Deutsche Leihsoldaten als US-Söldner im Irakkrieg verstrahlt?Über diesen mutmaßlichen Skandal, der möglicherweise vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen verschämt unter den Teppich gekehrt werden wird, berichtet politblog.net. Sollten deutsche Soldaten wirklich so dämlich gewesen sein, sich dem Staub von Uranmunition auszusetzen, als Schröder nach außen hin den USA eine Absage für ihren Irak-Krieg gegeben, sie aber (neben der Zuarbeit durch Überflugrechte und Bewachung ihrer Stützpunkte) heimlich mit deutschen Truppen unterstützt hat? Die Konstruktion soll dieselbe gewesen sein wie im Vietnam-Krieg: Deutsche Soldaten quittierten den Dienst bei der Bundeswehr und kämpften dann für die USA.
In einer weiteren Ausgabe der Saarbrücker Zeitung wird die Losheimer Initiative in einem großen Artikel erwähnt. Es wurde zwar wieder der übliche Fehler gemacht, das Wort "Tiefflüge" zu verwenden (die Mehrzahl der lauten Flüge sind keine "Tiefflüge" laut Definition des Luftwaffenamts), aber die Resolution des Gemeinderats ist eindeutig:
In der vor einigen Tagen einstimmig verabschiedeten Resolution wird gefordert, dass die militärischen Übungsflüge über dem Gemeindegebiet deutlich verringert werden.
Was mich wundert ist die Tatsache, dass der Luftkurort Nonnweiler,
ein heilklimatischer Kurort mit dem Freizeitgelände
Peterberg (große Schalenrutschbahn), einem großen Stausee (ca. 12km
herrlicher Wanderweg) und einem Naturbad, so mucksmäuschenstill ist.
Aber was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden. Mit wachsendem Widerstand der Bevölkerung gegen den sinnlosen militärischen Fluglärmterror wächst gemäß der Wahrscheinlichkeitsrechnung auch die Zahl derer, die ihre nächste Wahlentscheidung maßgeblich vom Engagement der zu wählenden Kandidaten abhängig machen werden.
Es geistern immer wieder Aussagen herum, dass am Freitagmittag ab 13 Uhr Ruhe wäre. Ich kann jedem versichern, dass auch danach noch Kampfjets über meine Heimat donnern. Heute scheinen es mal wieder unsere Lieblingsparasiten aus Spangdahlem zu sein, aber sicher sein kann man nie. Das Lufwaffenamt lässt hier im Saarland und der Westpfalz, dem Lärm-Mülleimer der Republik, ja jeden Hinz und Kunz nach Herzenslust die Bevölkerung mit dem Lärm seiner Kampfjets terrorisieren.
Schon wieder griechische Kampfjets hier - am Wochenende!Als hätten wir nicht genug Lärmterror durch US-amerikanische und deutsche Kampfjets. Nein, hier fliegen auch noch die Griechen SAMSTAGS(!) mit ihren maroden Jets rum und müssen in Ramstein notlanden. Und was machen sie zum Dank? "The Greeks departed Sunday morning." SUNDAY MORNING! NA HERZLICHEN DANK DAFÜR! Was haben diese Kerle am Wochenende, also außerhalb der eh schon viel zu großzügigen Übungszeiten, hier zu suchen?
Im Schmelzer
Amtblatt Nr. 36/2007 vom 07.09.2007 zeigt
Bürgermeister Armin Emanuel, dass er sich permanent für den Schutz
seiner Bürger einsetzt. Er veröffentlich nicht nur Beschwerderufnummern
der Behörden und Streitkräfte, sondern auch
die URL der Arbeitsgemeinschaft
gegen militärischen Fluglärm im Saarland, und er wendet sich aktiv an den
saarländischen Innenminister mit der Bitte, die "Belästigungen deutlich
zu reduzieren". Dies ist mindestens der zweite Vorstoß von ihm,
hat er sich doch auch schon an die ehemalige Innenministerin
Kramp-Karrenbauer gewandt. So wünscht man sich das.
Ich muss meinen Artikel
vom 27.09.2007 korrigieren. Losheim ist nicht die erste sondern die
zweite Gemeinde im Saarland, die eine Resolution gegen den militärischen
Fluglärmterror beschlossen hat. Auf den Tag genau ein Jahr vorher schon
stand in der Saarbrücker Zeitung, dass die Gemeinde Schmelz nicht mehr
den Deppen für das Verteidigungsministerium und die ausländischen
Streitkräfte machen will.
Das schmälert aber keineswegs die Bemühungen von Losheims Bürgermeister Christ.
Haben die US-Truppen in den letzten Jahrzehnten je einen Landstrich "bearbeitet", der danach nicht verseucht war? German Foreign Policy berichtet über die Lage in Afghanistan mit der Überschrift Todesurteil.
CIA-Flugzeug mit über 3,6 Tonnen Kokain in Mexiko abgestürztWorld.Content.News berichtet über die "Cocaine Import Agency" (auch als CIA bekannt), die beim Drogenschmuggel (wohlgemerkt: nicht bei der Bekämpfung desselben) einen herben Rückschlag einstecken musste. Dieses Flugzeug war total überladen (auch die CIA muss sparen) und wird garantiert an keinen Drogenkurier- und Entführungsflügen mehr teilnehmen.
Solche selbstlosen, heroischen Taten "unserer lieben amerikanischen Freunde" im Kampf gegen die Unterversorgung durch Kokain haben sicher wieder die volle Unterstützung der bekannten US-hörigen Lokalpolitiker wie Bürgermeister Layes (Ramstein), dem ich ja leider nicht mehr schreiben darf, und Bürgermeister Herres (Binsfeld). Schließlich hat die CIA eine nicht unbedeutende Kommandozentrale in Rheinland-Pfalz.
In der Saarbrücker Zeitung vom 27.09.2007 im Merziger Teil kann man die
Resolution des Losheimer Gemeinderats gegen militärischen Fluglärm finden.
Der Losheimer Bürgermeister hat es nicht nur als einer der ersten
erkannt, dass der unnötige Fluglärm den Tourismus sabotiert, er spricht
dies auch immer wieder aus. Andere Bürgermeister scheinen immer noch den
Kurs von Ministerpräsident Peter Müller beizubehalten: Nur keinen Staub
aufwirbeln, vielleicht kann man die Sache ja aussitzen. Offizielle
Zahlen behaupten ja, dass immer weniger geflogen wird - was im krassen
Kontrast zu dem von mir und anderen erlebten Lärmaufkommen steht. Aber
wie wir wissen, sind nicht alle tiefen Flüge Tiefflüge und nicht alle
Flüge über dem Gebiet, das unter der TRA liegt, Flüge in der TRA. Das
Verteidigungsministerium kann sehr kreativ sein, wenn es darum geht, die
Wahrheit zu verschleiern. Die besten Lügen sind eben immer die
Wahrheiten, bei denen man einen kleinen Teil weglässt.
Nach dem Kreistag St. Wendel haben wir nun die erste Gemeinde, aus der eine Resolution gegen den Fluglärmterror kommt. Nun wird es spannend: Welche Gemeinde ist die nächste? Welche wird die letzte sein oder gar ohne Resolution weiter vor sich hinvegetieren? In welcher Gemeinde leben die abgestumpftesten und duckmäuserischsten Saarländer, mit denen das Verteidigungsministerium auch weiterhin ohne Widerstand den Deppen machen kann?
In einem Interview mit Patrick Fey von der
Arbeitsgemeinschaft gegen
militärischen Fluglärm im Saarland veröffentlicht die Rheinpfalz Fakten
rund um den militärischen Fluglärm, den die Menschen im Saarland, der
Eifel und der Westpfalz ertragen müssen.
Wer wissen möchte, wer wann und wo in unserer Heimat fliegt, und ob das überall in Deutschland so ist, findet in dem Artikel vom 24.08.2007 der Lokalausgaben Zweibrücken, Kusel und Primasens einige Antworten.
Was macht man, wenn man krank und der Kleine im Kindergarten ist? In normalen Gebieten Deutschlands legt man sich 2 Stunden hin und schöpft Kraft. Im Lärmreservat Saarland und Westpfalz (auch bekannt als Naturpark Saar-Hunsrück), da wo die Menschen zweiter Klasse wohnen, muss man sich von dem Lärm durchgedrehter Kampfpiloten terrorisieren lassen, die hier seit ca. 9.30 Uhr Gas geben, was das Material hergibt. Ausgenommen ist mal wieder Saarbrücken, damit der Ministerpräsident, der sich hartnäckig weigert, diese Diskriminierung und Körperverletzung zur Chefsache zu machen, nicht gestört wird.
Ein sehr interessanter Artikel in der Rheinpfalz, wobei weniger die
Giftigkeit der Abwässer der Airbase Ramstein überraschend ist sondern
der tiefe Schlummer des LBB, der nicht mal in die Gänge kommt, wenn ein
deutscher Zivilangestellter der US-Airforce auf vergifteten Schlamm
hinweist und nachfragt, was denn jetzt getan wird. Ob es ein Bauernopfer
geben wird, oder ob der Filz weiterhin dicht gewebt bleibt, wenn es um
die US-Streitkräfte in Rheinland-Pfalz geht, wird sich zeigen.
Sowohl unsere Lieblingsparasiten in Spangdahlem als auch deren Helfershelfer beim Luftwaffenamt lassen gerne früh den Telefonhörer alleine, während ihre Kollegen den Abend verlärmen. Gestern ging der Zirkus bis fast 21.00 Uhr, heute beim Heimkommen werde ich gleich von diesem asozialen Krach begrüßt, und auch unserem Kind wird es langsam zu viel. Kindermund tut Wahrheit kund.
Der Anrufbeantworter beim Luftwaffenamt (0800/8620730) krächzt aus dem letzten Loch. Solange die 40.000 EUR pro Fluglärmterrorstunde noch da sind, sollte eigentlich auch ein neuer Anrufbeantworter drin sein. Oder fairer: Wer lärmt, muss auch vor dem Telefon sitzen. Kann ja wohl nicht sein, dass die Herren sich in den ruhigen Feierabend verabschieden, und hier dreht die Bande unter ohrenbetäubendem Lärm ihre sinnlosen Runden.
Während im Osten die Ministerpräsidenten gemeinsam mit ihren Bürgern gegen das geplante Bombodrom vorgehen und sich zu diesem Fluglärm auch öffentlich äußern, eiert der saarländische Ministerpräsident Peter Müller weiter um das Thema herum. In seiner Antwort vom 14. August 2007 hat er noch selbst unterschrieben, und sie kam auf geprägtem Ministerpräsidentenpapier zu mir. Gleichwohl schob er darin das Thema zum saarländischen Innenministerium weiter. Auf meine Frage, wieso dieser Standortnachteil im Saarland keine Chefsache ist, gab es gestern eine Antwort, aber nicht mehr von ihm, sondern von der Staatskanzlei, in der zu der eigentlichen Frage keine Stellung genommen wurde. Es ist zwar richtig, dass die damalige Innenministerin von Verteidigungsminister Jung ein kleines Zugeständnis bekam (im Sommer nur noch bis 21.00 Uhr statt bis 23.30 Uhr, im Winter und bei militärischer Notwendigkeit aber weiterhin bis 23.30 Uhr), doch Chefsache ist diese permanente Körperverletzung und Diskriminierung der Saarländer immer noch nicht.
Ist sich Peter Müller so sicher, dass der wachsende Unmut in der Bevölkerung bei der nächsten Wahl keine Rolle spielen wird, so dass er weiterhin mehr oder weniger auf Tauchstation bleiben kann? Ich wäre es nicht. Durch alle politischen Orientierungen hindurch haben mehr und mehr Saarländer die Nase voll davon, dass ihre Heimat ausländischem und deutschem Militär als Lärmreservat zum Kriegspielen geschenkt wurde. Der Unmut hielt sich in Grenzen, solange kaum jemand wusste, dass diese massive Mehrfachbelastung und die daraus folgende Diskriminierung in Deutschland einzigartig sind. Dass mehr und mehr Menschen der Region Saar/Westpfalz erfahren, wie sie diskriminiert, krank gemacht und ausgenutzt werden, dafür sorgen wir. Jedenfalls solange wir täglich (wie jetzt z.B. um 20.51 Uhr) von diesem hirnlosen Lärmterror motiviert werden.
Auf tagesschau.de kann man lesen:
Fraktionsvize Krista Sager sagte: "Ich ganz persönlich werde dem Isaf-Einsatz zustimmen. Es wäre als Signal verheerend, wenn wir nur Neinstimmen und Enthaltungen hätten." Auch die Abgeordneten Thea Dückert, Katrin Göring-Eckardt und Uschi Eid signalisierten Unterstützung für den Afghanistan-Einsatz.
Sind die Grünen das Auffangbecken für CDUler und SPDler, die in ihrer Partei kein Pöstchen mehr abbekommen haben?
Von wegen Zivilflughafen Frankfurt-Hahn! In ihrer Presseerklärung weist die BI gegen den Nachflughafen Hahn nach, dass die US-Militärflüge zur Unterstützung der US-Truppen im Irak wieder zunehmen.
Droht ein neuer, inszenierter Anschlag, damit das US-amerikanische Volk in einen weiteren Krieg gelockt wird?In "Die Warnung von Kennebunkport" schreibt Gerhard Wisnewski über US-Oppositionsführer, die Dick Cheney und seine Unterstützer beschuldigen, einen neuen fingierten Anschlag zu planen, um das kriegsmüde US-Volk in einen weiteren Krieg zu verwickeln:
An das amerikanische Volk und friedliebende Menschen in aller
Welt
Erdrückende Beweise sind zu unserer Kenntnis gelangt, dass die
Unterstützer, Kontrolleure und Verbündeten von Vize-Präsident Dick
Cheney entschlossen sind, in den kommenden Wochen und Monaten einen
neuen 9/11 Terror-Anschlag und/oder eine neue Golf von
Tonking-Kriegsprovokation zu orchestrieren und zu konstruieren. Solche
Ereignisse würden von der Bush-Administration als Vorwand für den Beginn
eines Angriffs-Krieges gegen den Iran genutzt, ziemlich wahrscheinlich
mit Nuklear-Waffen, sowie für die Verhängung des Kriegsrechts hier in
den Vereinigten Staaten.
Wir rufen das Repräsentantenhaus auf, unverzüglich die Amtsenthebung von
Cheney einzuleiten, als dringende Maßnahme, um einen größeren und
katastrophalen Krieg zu vermeiden.
Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld? Natürlich der deutsche
Steuerzahler! Immerhin sollen die US-Truppen und ihre Angehörigen nicht
nass werden, wenn sie das Geld in ihr eigenes, riesiges, neues
Einkaufszentrum tragen, das selbstverständlich nicht für die deutschen
Gastgeber gedacht ist. Derweil erzählen US-hörige Politiker wie
Innenminister Bruch und der Ramsteiner Bürgermeister Layes ihren Enkeln
immer noch das Märchen vom "Wirtschaftsfaktor der US-Basen",
während der Lärm der Kampfjets und schweren Transportmaschinen die
Kinder der Westpfalz und des Saarlandes in den Schlaf wiegt und ein
Candlelight-Dinner zum Klangerlebnis macht - oder anders formuliert: Wir
mussten den Lärm der aggressiven US-Kriegsbande auch noch beim
Abendessen (und danach) ertragen.
Solange Spangdahlem und Ramstein nicht dichtgemacht oder zur zivilen
Nutzung konvertiert sind, wird es hier keinen Frieden geben. Ihr Zweck
ist der Angriffskrieg und das Üben dafür, nicht die Verteidigung. Diese
Krebsgeschwüre, die Menschen krank machen, unser Wasser vergiften und
Tod in die Welt bringen, gehören hier nicht hin! Weg damit! Jeder
deutsche Politiker, der wegsieht oder diese Mordbasen gar unterstützt,
ist für anständige Bürger unwählbar.
Was ist denn los mit dem Binsfelder Bürgermeister Herres (Airbase Spangdahlem) und dem Ramsteiner Bürgermeister Layes? Man hört ja gar nichts von ihnen. Ist ihnen die Gefährdung ihrer Bürger durch Terroristen, die von den US-Kriegsflughäfen angezogen werden, so egal wie die jahrzehntelange Gefährdung der Bevölkerung durch gelagerte Munition, Vergiftung des Grundwassers und Lärm der Flüge?
Oder hoffen sie nun, nachdem der Umsatz durch US-Soldaten kaum noch messbar ist, auf die Kaufkraft der Terroristen?
Egal wo man etwas liest über die Anschlagsdrohung auf Spangdahlem, nirgendwo wird darüber geschrieben, wie die Präsenz dieser US-Airbase unsere Sicherheit gefährdet. Nicht nur, dass Gift und Lärm unsere Gesundheit kaputtmachen, es werden auch noch Terroristen angezogen, die gegen die kriegerische US-Bande mit Gewalt vorgehen wollen. Wen sie dann treffen, sollte klar sein. So einfach kommt man in die US-Basen nicht rein, also werden die Bomben dort hochgehen, wo sich jeder aufhalten kann. Wollen wir wetten, dass dann ein Politiker nach dem anderen Krokodilstränen aus den Augen drückt und gar nicht verstehen kann, wieso so etwas passieren konnte, in der Umgebung der Friedensbasen unserer lieben amerikanischen Freunde?
Interessant dürfte auch sein, ob die US-hörigen Lokalpolitiker erst mal ein paar Wochen auf ganz dringende Dienstreise müssen, bis sich die gefühlte Gefahr wieder gelegt hat. Genauso interessant dürfte die Frage sein, wieso der anonyme Anrufer nicht herauszufinden ist, werden wir doch ständig mit neuen Schnüffelgesetzen, -ermächtigungen und -forderungen konfrontiert. Es ist eher unwahrscheinlich, dass die Telekom die Rufnummern nicht an die Airbase übermittelt.
Wieso hier jetzt noch nach 18 Uhr Piloten in Kampfjets unter Höllengetöse wie die Irren über den Wolken hin- und herjagen, bleibt mir ein Rätsel. Wollen sie den anonymen Anrufer finden, wollen sie ihn einschüchtern, oder üben sie bloß wieder das Töten, und wir sind ihnen scheißegal - wie jeden Tag?
Bundesgrüne verpielen den letzten Rest von GlaubwürdigkeitWie war das noch mit den Werten? Was sind eigentlich Werte? Das scheinen sich die Bundesgrünen schon lange nicht mehr zu fragen. Der Tagesspiegel schreibt:
BERLIN - Im Streit über das Abstimmungsverhalten bei der Bundestagsentscheidung zur Verlängerung des Isaf- und "Tornado"-Einsatzes in Afghanistan hat sich die Grünen-Führung auf einen Kompromiss verständigt. Danach soll angeblich auf dem Sonderparteitag der Grünen am Samstag den Bundestagsabgeordneten nahe gelegt werden, dem zusammengelegten Isaf- und "Tornado"-Mandat in Parlament zuzustimmen oder sich zu enthalten. Bei der Abstimmung solle zugleich deutlich werden, dass der Isaf-Einsatz von der großen Mehrheit der Grünen mitgetragen und von der Bundesregierung ein Strategiewechsel hin zu mehr Anstrengungen beim zivilen Wiederaufbau gefordert werde.
Hier darf echt jeder. Das Verteidigungsministerium lädt sich Hinz und Kunz ein, die über unserer dicht besiedelten und mehrfach militärisch belasteten Heimat Krieg spielen dürfen. Am 25.06.2007 haben uns die Griechen terrorisiert, die den POLYGONE-Range (ja, es gibt nicht nur Tief- und TRA-Flüge) belärmt haben, z.B. zwischen 10.00 und 10.30 Uhr in einer Höhe (oder soll ich schreiben Tiefe) von 300-1000m über Kirrberg. Erschreckend, dass dieser Terror vom Luftwaffenamt auch noch mit der Kriegsgeilheit unserer Regierung (euphemistisch "Vorbereitung auf Kriseneinsätze" genannt) begründet wird. Ist da noch ein großer Unterschied zum Kommunistendeutsch der DDR zu erkennen?
In der aktuellen Pressemitteilung von Alexander Ulrich liest man Wahres über Terror und die Gefährdung der Bürger durch die US-Airbase Ramstein. Aber die Kriegskanzlerin bleibt sicher auf Kurs und unterstützt weiterhin die US-Kriege auf Kosten der deutschen Bevölkerung.
Es ist spät geworden für den 4-Jährigen. Spielen und aufräumen, und schon war es 19.30 Uhr. Nun aber ins Bett. Und was gibt's abends im Saarland? Richtig: Den Lärm von Kampfjets. Zwar nicht umsonst, denn eine Flugstunde kostet ca. 40.000 EUR Steuergelder, aber dafür umso sinnloser.
Barbara Spaniol hat uns schon unterstützt, als sie noch bei den Grünen
war. Kürzlich ist sie zur Linkspartei gewechselt.
Nach diesem Wechsel ist sie erfreulicherweise weiterhin explizit
gegen den militärischen Fluglärm in unserer Heimat und nennt auch die
größten Lärmverursacher beim Namen, was man z.B. in
der Ausgabe 65 des Saar-Spiegels vom September 2007 nachlesen kann.
Ich wünsche ihr - wie jedem, der Krieg, Militarismus und den damit verbundenen Lärmterror ablehnt - viel Erfolg.
Sendung "Kontraste" am 30.8. in der ARD: Die 20 Atombomben, die in Büchel unter US-Verwaltung liegen, wären längst weg, wenn die CDU sich nicht gegen die Interessen der Bürger für die weitere Stationierung dieser sinnlosen Waffen stark machen würde. Der deutsche Oberst Rose bezeichnet dieses Verhalten sehr treffend als das eines nuklearen Habenichts, der sich wichtig machen will.
Interessant: Wenn der US-Präsident die Bomben freischaltet, kommen die deutschen Tornados damit gerade mal ein paar Hundert Kilometer weit. Wollen wir Luxemburg niederzwingen?
Auf SR-Online lese ich folgenden "Erfolg" der scheidenden saarländischen Innenministerin:
Saarbrücken: Militärischer Fluglärm wird reduziert Im Saarland und der Westpfalz soll es in den Sommermonaten künftig weniger militärischen Fluglärm geben. Von Mai bis September finden die Übungsflüge nur noch bis 21.00 Uhr abends statt. Das teilte Bundesverteidigungsminister Jung dem saarländischen Innenministerium mit. Bisher musste in den Sommermonaten bis 23.30 Uhr mit militärischem Fluglärm gerechnet werden. Die verkürzten Flugzeiten sollen ab dem 1.September gelten. Sie sind das Ergebnis einer Prüfung, um die Innenministerin Kramp-Karrenbauer nach Gesprächen mit Fluglärmbetroffenen gebeten hatte.
So löblich grundsätzlich der Einsatz von Frau Kramp-Karrenbauer war, so dürftig ist das, was Jung daraus gemacht hat. Unter einem lärmfreien Abend, was auch nur ein erster Schritt auf dem Weg zum Abbau der Diskriminierung der Saarländer und Westpfälzer sein kann, verstehe ich die Zeit ab 18 Uhr. Mir fallen spontan drei Fragen ein:
Das sind keine harmlosen Überflüge von zivilen Maschinen, das sind Abfangjagden mit Nachbrenner. Dabei spürt man das Vibrieren des Bodens unter den Füßen, wenn man auf einer Wiese steht.
Na sauber: Der erste Lärmterror von Kampfjets um 8:07 Uhr, aber die Strafkolonie beim Luftwaffenamt, die die Beschwerden aufnehmen muss, trinkt noch Käffchen oder fühlt sich außerstande, für den verursachten Lärmterror gegenüber den Bürgern die Verantwortung zu übernehmen.
Tipp an alle Soldaten, die merken, dass der Rückhalt der Bevölkerung für ihre aggressiven und die Bevölkerung gefährdeten Handlungen gegen Null geht: Es gibt auch anständige Jobs, in denen man wertschöpfend und konstruktiv arbeiten kann.
Auch auf German Foreign Policy kann man mittlerweile einen Bericht über die Proteste der Bürger gegen Lärm und Gift der US-Airforce in Deutschland lesen. Jahrelang wurden die Verbrechen der US-Kampfjets an den Menschen in Deutschland unter den Teppich gekehrt. Diese Zeit ist endlich vorbei.
Hoffentlich zieht es sich noch zu, sonst wird der Lärmterror heute sicher wieder unerträglich. Es klingt pervers, und es ist auch pervers. Aber für viele lärmgeplagte Opfer der Kampfjetpiloten hat sich die Definition umgedreht: Klares Wetter ist schlechtes Wetter, weil dann die Piloten wie von der Tarantel gestochen alles geben und dabei die eigentlich zu schützenden Menschen mit barbarischem Lärm quälen.
Unsere Lieblingsparasiten haben sich gestern wohl warmgeflogen für einen erweiterten Terroranschlag am Freitagnachmittag. Bis nach 17 Uhr dröhnte es, was das Zeug hält. Besonders ärgerlich: Laut Fernsehbericht im SWR gestern hat RLP-Innenminister Bruch (US-Ehrenoberst) die US-Airforce angebettelt hier zu bleiben, als sie sich vor ein paar Jahren verziehen wollte. Ohne ihn wäre unser Leben wohl ein gutes Stück lebenswerter.
Ich weiß nicht, wieviele Go-Pills die US-Piloten heute eingeworfen haben. Der Lärmterror der Kampfjets war jedenfalls ein besonderes Highlight US-amerikanischer Militärkunst, sich überall auf der Welt verhasst zu machen. Sie haben es geschafft, den gesamten Tag lückenlos zu verlärmen. Da bleibt nur noch die Frage: Wie gehirngewaschen müssen diese Kerle sein, wenn einige tatsächlich glauben, sie wären hier willkommen?
Es braucht kein schönes Wetter, und es kann einen jederzeit treffen. Von selbst wird es nicht besser, eher schlimmer. Schaut euch nur an, was das Volk will (keine Auslandseinsätze der Bundeswehr) und was unsere Kriegskanzlerin und ihr kriegsgeiler Stab zusammenregieren: Soziales Netz abbauen und in jedem Krieg mitmischen. Krieg ist wichtig. Die Sicherheit und die Gesundheit des Volkes nicht.
Seht es endlich ein, dass niemand schweigen und den Lärmterror still ertragen darf. Besonders die, die denken, dass das schon irgendwie geregelt wird. NICHTS wird von selber besser, wenn man unsere Politiker in Ruhe rumwursteln lässt. Es wird eher schlimmer. Nehmt euch ein Beispiel an den Bürgern im Osten, die das Bombodrom immer wieder ablehnen und abwenden und die Landespolitiker in die Pflicht genommen haben. Euer "Ach isch hör das garnet" und "Och misch stört das garnet" oder gar "Das war früher awwer schlimmer" oder "Isch hann gar kee Zeit misch driwwer offzuresche" ist der Kompost, auf dem der Lärmterror wächst, den sich sonst keiner in Deutschland in diesem Maß bieten lässt. Sind Saarländer und Westpfälzer denn dämlicher, obrigkeitshöriger und abgestumpfter als der Rest der Republik? Ich will das nicht glauben, dafür kenne ich zu viele mündige Bürger in meiner Heimat.
Fundstück aus der Usenet-Newsgroup de.soc.politik.misc:
From: "Rump R."Newsgroups: de.soc.politik.misc Subject: Bundeswehr: Versehrte Soldaten dürfen künftig bleiben Date: Tue, 14 Aug 2007 10:01:03 +0200 (CEST) Message-ID: <Xns998C65E4153B5spammailcom@194.177.96.26> Bundeswehr: Versehrte Soldaten dürfen künftig bleiben Anspruch auf Weiterbeschäftigung als Alternative zu finanzieller Versorgung Berlin - Verwundete Bundeswehr-Soldaten sollen künftig auch dann bei den Streitkräften bleiben dürfen, wenn sie dauerhafte physische oder psychische Schäden davontragen. Dies sei eine notwendige Alternative zur rein finanziellen Versorgung, sagte Verteidigungsminister Franz Josef Jung am Mittwoch. Zuvor hatte die Bundesregierung in Berlin den Entwurf des Einsatz-Weiterverwendungsgesetzes beschlossen. Im Einsatz verletzte Soldaten und zivile Mitarbeiter der Bundeswehr sollen den Anspruch auf Weiterbeschäftigung erhalten, wenn ihre Erwerbsfähigkeit mindestens 50 Prozent gemindert ist. Der Bundestag muss noch zustimmen. (Reuters) Q. http://derstandard.at/?url=/?id=2990575 Sarkasmus start... - Post aus Afghanistan Liebe Mama, lieber Papa Zuerst die schlechte Nachricht: Ich habe beide Beine verloren. Die liegen jetzt irgendwo am Schlachfeld. Schade drum, aber das Leben geht ja weiter. Und deshalb gleich die gute Nachricht: Stellt euch vor, ich darf hier weiter bleiben! Ist das nicht der Wahnsinn? Ich bin ja so glücklich.... Euer Sohn
Da soll mal einer sagen, die Kriegskanzlerin würde nicht für das Kanonenfutter sorgen, das sie (wenn auch gegen den Willen der Mehrheit der deutschen Bevölkerung) für die US-Kriege bereitstellt.
Die Abfangjagden mit Nachbrenner dauerten den ganzen gestrigen Tag an und waren bis zum späten Nachmittag so laut, dass mein Vierjähriger nicht draußen spielen konnte - bei schönstem Wetter. Diese Teilenteignung ist nicht mehr hinnehmbar. Bürgerrechte gehen über Kriegsgelüste!
Reuters berichtet über einen Service besonderer Art - offiziell für Jäger gedacht aber generell wohl für einfachere Gemüter ("Men in the South love camo") und sicher bald ein Renner bei Soldaten: Eine Camouflage-Bibel! Das sagt vieles über den militaristisch-kranken Teil der US-Bevölkerung (zum Glück die Minderheit) aus. Wäre das kein Geschenk für Ramsteins Bürgermeister Layes, der keinen Widerspruch zwischen der Lehre Jesu und der blinden Unterstützung der US-Mordbasen in Deutschland sieht?
German Foreign Policy erinnert in einem interessanten Artikel zum Afghanistankrieg an folgenden Spruch des US-Sicherheitsberaters McBundy anlässlich des Vietnamkriegs:
Die Freiheit Berlins wird in Saigon verteidigt.
Klingt irgendwie bekannt. Und auch damals machten deutsche Soldaten schon bei den US-Kriegen mit:
Am 2. August 1966 bestätigte das Hauptquartier der amerikanischen Streitkräfte in Saigon (heute Ho-Chi-Minh-Stadt), dass bundesdeutsche Staatsbürger in den amerikanischen Einheiten in Südvietnam eingesetzt wurden. Dabei machte man sich Praktiken der "Legion Condor" zu eigen: Die Soldaten suspendierten ihren Bundeswehrdienst und traten als Freiwillige der US-Armee bei. So waren unter anderem 40 Hubschrauber der Bundeswehr im Einsatz - samt deutscher Crews. Insgesamt soll sich die Zahl der in Südvietnam tätigen bundesdeutschen Spezialisten auf 2.500 belaufen haben.
Damals noch verschämt und heimlich - heute nur ein klein wenig mit Lügen garniert. Die Kriegskanzlerin macht's möglich.
Am 29.07.2007 haben einige Radler aus Ansbach die Friedensradler in
Großhabersdorf abgeholt und zum amerikanischen Heliport in
Ansbach-Katterbach geleitet. Dort gab es eine kleine Kundgebung, über
die die Fränkische Landeszeitung am 30.07.2007 berichtete. An diesem Tag
sind die Radler über Rothenburg und das Jagsttal unterwegs in Richtung
Ramstein weitergefahren.
Es muss nicht mal schönes Wetter sein (ok, dann ist es noch schlimmer), auch bei trübem Regenwetter dröhnt die Luft - schon morgens. Nach mehr als 2 Jahrzehnten Dauerlärmterror habe ich wirklich die Schnauze voll von diesen Kriegsspielen, die auch noch bloß der Vorbereitung und der Führung von Angriffskriegen dienen. Dass die Begrifflichkeiten so lange weichgespült werden, bis aus einem Überfall und Massenmord "Stabilisierungsmissionen" mit "Kollateralschäden" werden, tut dem Verbrechen keinen Abbruch.
Deutsche Truppen müssen aus Afghanistan raus, US-Truppen aus Deutschland. Das wäre ein kleiner Schritt auf dem Weg zum Frieden. Für die Region wäre der Abzug der US-Truppen allerdings ein großer Schritt in Richtung Achtung des Grundgesetzes, Lebensqualität und wirtschaftliche Entwicklung.
Denen hat das Saarland aber gefehlt! Ob sie es nirgendwo so schön haben, wie im hiesigen Lärmreservat? Zu viert sind sie über den Dörfern hin- und hergelärmt. Zum Glück kam dann eine Gewitterfront, vor der die US-Piloten mehr Achtung hatten als vor ihren unfreiwilligen Gastgebern.
Dass unsere Kriegskanzlerin in Afghanistan "Kurs halten" und möglichst noch mehr Soldaten dort hinschicken will, ist ja bekannt. Dass die Kanzlerin mit kaum etwas anderem glücklicher ist als für die US-Amerikaner nützlich zu sein, ebenfalls. Jetzt müssen sich nur noch die westlichen Truppen in Afghanistan verstärken, sich "wegen der Geisel" am Grenzgebiet zu Pakistan aufstellen, und schon geht der nächste Angriffskrieg los, in den Deutschland verstrickt ist. Für die Soldaten sollte das allerdings nichts Neues sein, wird die Bundeswehr doch laut Weißbuch offiziell zu einer Angriffsarmee (Werbeslogan "Interventionsarmee") umgebaut. Wer nicht als Kanonenfutter fern der Heimat für gewissenlose Politiker und Waffenlobbyisten sterben oder sich verkrüppeln lassen will, sollte mal auf dem zivilen Arbeitsmarkt nachschauen - auch des Gewissens wegen.
Bombodrom: Naive Jasager gibt es überallNachdem die Bombodromgegner einen Sieg beim Verwaltungsgericht Potsdam erstritten haben, sollte sich doch jeder Anwohner freuen. Im Videobeitrag des rbb (rechter Kasten "Bombodrom: Nach dem Urteil") auf rbb aktuell findet sich doch tatsächlich eine Dame, die bei herbeirasenden, lärmenden, bombenden und wieder wegfliegenden Kampfjets hofft, "dass es Arbeitsplätze gibt". Herr, schmeiß Hirn vom Himmel! Selbst wenn sich dort ein paar Hände voll Soldaten und 1-Euro-Jobber zusammenfinden um die Blindgänger zusammenzukehren, bedeutet das immer noch Tausende kranke Menschen und zerstörte Arbeitsplätze im Tourismus.
Zum Glück für den Osten ist diese tumbe Minderheit wenig erfolgreich. Im Westen unter den etablierten Übungsräumen (Tiefflüge, Abfangjagden) sind die Leute... ja was? Korrupter? Abgestumpfter? Leidensfähiger? Oder bloß "besser" belogen?
Lieber Leser, wenn Sie sich auch nicht länger belügen und krank machen lassen und dabei still bleiben wollen, dann kontaktieren Sie uns.
Der folgende Bericht wurde mir von Patrick Fey zur Verfügung gestellt.
14. Juli 2007, 3 Uhr morgens: es geht los, eine Woche Urlaub auf Rügen
im hohen Nordosten Deutschlands. Eine Woche ohne Lärmreservat Saarland.
Je weiter wir auf der Autobahn nach Norden vordringen, desto spärlicher
werden die Flugspuren des zivilen Luftverkehrs am Himmel über uns. Ein
paar Bedenken sind da noch: Werden wir dort wirklich Ruhe und Erholung
finden, oder ist die Seuche Fluglärm auch dort schon angekommen?
Immerhin befindet sich in der Nachbarschaft ein Luftübungsraum namens
"ED-R 206", der aber laut Karte die Insel nicht umfasst. Samstag Nacht
kommen wir an, draußen herrscht fast totale Stille. Eine nette
Begrüßung, wie ich finde. Sonntags aufstehen, der Blick zum Himmel zeigt
vereinzelte Kondensstreifen von sehr hoch fliegendem Zivilverkehr und
hin und wieder ein paar tiefer fliegende Maschinen, möglicherweise
Verkehr von Kopenhagen und Rostock, insgesamt aber nicht tragisch.
Scheint doch ganz gut zu sein hier.
Montags dann eine weitere positive
Überraschung: der Himmel präsentiert sich nahezu frei von jeglichen
Flugspuren, nur spärlich kommt sehr hoch fliegender Linienverkehr
durch. Der lärmtraumatisierte Saarländer denkt beim Fehlen von
Kondensstreifen natürlich sofort an zu Hause, wo dieses Bild für einen
für Zivilflüge gesperrten Luftraum und unkalkulierbar hereinbrechenden
Lärm durch Kampfjets steht, und befürchtet schon das Schlimmste. Doch es
bleibt ruhig. Langsam entkrampfen sich die angespannten Sinne, die
Schultern senken sich aus der mittlerweile dauerhaft angstvoll
hochgezogenen Position in eine entspannte Haltung, und das
lärmzermarterte Hirn erinnert sich: so war es früher auch einmal zu
Hause. Früher, bevor skrupellose Politiker und gewissenlose Militärs
beschlossen haben, meine Heimat zur akustischen Müllhalde
umzufunktionieren, in der über meinem Kopf den ganzen Tag lautstark für
den Krieg geprobt werden darf. Außerhalb des saarländischen
Lärmreservates sind Dinge möglich, von denen man bei uns nicht mehr zu
träumen wagt. Beispielsweise kann man sich morgens (!) mit einem Buch
auf die Terrasse setzen und ungestört lesen. Oder den ganzen Tag mit dem
Fahrrad über die Insel streifen, ohne von tief fliegenden oder
dauerdröhnenden F-16 und Tornados terrorisiert zu werden. Oder den Abend
mit Freunden im Freien verbringen, ohne dass US-Militärtransporter die
Luft mit Lärm und Dreck verpesten. Unglaublich, aber wahr.
In diesem
Stil geht es die ganze Urlaubswoche weiter, und irgendwann schaffe ich
es sogar, mich über das schöne Wetter zu freuen - ein Gefühl, das mir zu
Hause schon längst abhanden gekommen ist, denn schönes Wetter ist
Lärmwetter. Ich fange an zu begreifen, dass die Ruhe hier normal ist und
wünsche mir diesen Zustand auch für meine Heimat, weil ich glaube, dass
auch das Saarland, seine Bewohner und seine Besucher es verdient haben,
in einer menschenwürdigen Umwelt zu leben. Der Abschied fällt mir
schwer, und ich überlege, ob es nicht möglich ist, hierzubleiben, hier,
wo man nicht von 7 Uhr morgens bis 23:30 Uhr in der Nacht mit militärischem
Fluglärm gefoltert wird. Aber zu Hause gibt es noch Verpflichtungen,
unter anderem den Kampf gegen die militärische Lärmseuche und unfähige
Politiker, die nur auf dem Papier Politik für die Menschen machen, und
ich habe keine andere Wahl, als nach Hause zu fahren.
23. Juli 2007, 16:40: die Luft dröhnt wieder in Bexbach vom Nachbrenner eines Kampfjets.
Bexbach, im Juli 2007
Patrick Fey
Oh je, da liegen die Nerven aber blank in Büchel. Kaum beschwert sich ein Opfer des infernalischen Fluglärms (gerade von den in Büchel gestarteten Kampfjets geht in letzter Zeit gewohnheitsmäßig der Lärmterror bis in die Nacht aus) an mehreren Tagen, schon wendet sich ein Offizier hilflos an die Polizei, die dann wohl als Handlanger das Opfer einschüchtern soll. Die Herren konnten immerhin die letzten Jahrzehnte die Bürger terrorisieren ohne sich jemals dafür rechtfertigen zu müssen. Die Beschwerdeanrufe bringen sie wohl aus dem Tritt. So ganz überzeugt können sie dann vom Sinn und der Legitimität ihrer Kriegsübungen kaum sein, wenn sie nach ein paar Anrufen so die Nerven verlieren.
Bombodrom: Bundeswehr lügt, dass sich die Balken biegenAuf Berlin Online liest man, dass die Bundeswehr behauptet, der "Dauerlärmpegel" liege bei 49,7 Dezibel. Dabei geht es um Tiefstflüge mit Kampfjets. Diese Flüge sind um viele Zehnerpotenzen lauter.
Die Lüge "Dauerlärmpegel" heißt, wenn bei einem Überflug das Trommelfell platzt, man voller Panik von der Leiter fällt und Kinder schreien, dann aber für ein paar Minuten Ruhe ist, hat man im Mittel eine ruhige Idylle.
Zum Glück funktionieren wenigestens beim Potsdamer Verwaltungsgericht Rechtsprechung und gesunder Menschenverstand.
US-Basen in Deutschland kosten 34.000 zivile ArbeitsplätzeDie Zeitung "20 Cent" berichtet in ihrer saarländischen Ausgabe vom 01.08.2007:
Eine Milliarde Euro jährlich spart der Bund seit 1999 nach eigenen Angaben an Personalkosten in der Verwaltung. Die Zahl der Planstellen sank von rund 310.000 auf knapp 276.000 im Jahr 2006.
Dieser Betrag entspricht in etwa den Geschenken der Bundesregierung an die USA für den Betrieb der US-Kriegsbasen in Deutschland. Dazu kommen noch die zerstörten bzw. verhinderten Arbeitsplätze im Tourismus und die Kosten für die Behandlung z.B. Fluglärm bedingter Herz-/ Kreislaufkrankheiten.
Trotzdem lügen unsere Politiker Märchen vom angeblichen Wirtschaftsfaktor der US-Basen zusammen, dass sich die Balken biegen.
Aufschub oder Sieg für Bürger und Lokalpolitik, die zusammen gegen das Bombodrom seit 15 Jahren angehen? Was würden wir im Saarland und der Westpfalz für solche Politiker wie im Osten geben, die wissen, dass militärischer Fluglärn nur Nachteile für Volk und Wirtschaft bringt!
Man darf gespannt sein, ob Kurt Beck mal wieder ob des erhofften bzw. herbeigebeteten "Wirtschaftsfaktors" einen Vorschlag zu Lasten seiner Bürger macht und die Bundesluftwaffe bittet, die Bomben in Rheinland Pfalz abzuwerfen. Die Gemeinden um Baumholder sollten schon mal präventiv protestieren, wenn sie keine Tiefstflüge über sich haben wollen.
Man fragt sich wirklich, wie entrückt die Piloten von der zivilen Welt und ihrer Aufgabe uns zu schützen bereits sind, wenn sie um 20.50 Uhr noch dermaßen viel Terror veranstalten. Haben die keine Kinder? Oder können die alle dafür sorgen, dass ihre Famile nicht in einem Lärmreservat leben muss?
Kein Wochentag ohne KampfjetsWer so leben will als Lärm-Müllschlucker der Nation, für den ist das Saarland (außer Saarbrücken) die richtige Umgebung. Ob klares oder trübes Wetter, ob 8 Uhr morgens, kurz nach 12 Uhr zum Mittagessen oder nachts um 22 Uhr: Krieg muss sein. Und zwar hier. Am Wochende gibt's keinen Entzug, keine Sorge. Die schweren Transporter aus Ramstein lassen uns nicht im Stich. Schließlich müssen die Soldaten im Nahen Osten genug Munition haben, um die dortigen Einwohner zu töten.
Ob die Menschen, die als Touristen in unserer wunderschönen Landschaft im Norden des Saarlandes Erholung suchen, nach der Beschallung durch Kampfjets (Video vom 27.07.2007, Freizeitzentrum Peterberg) ein zweites Mal kommen? In Nonnweiler-Braunshausen gibt es eine sehr nette Sommerrodelbahn. Von der Bergstation ist die Aussicht herrlich, an der Talstation gibt es auch noch kleinere Rutschen. Durch die "Tourismusförderung" der kriegerischen Art wird der Tourismus keine echte Chance zur Entwicklung haben. Vom Nonnweilerer Bürgermeister und dem Tourismusverband hört man zu diesem vollkommen unnötigen Standortnachteil nichts.
Was nutzt uns unsere wunderschöne Landschaft, wenn sie ganztägig mit dem
perversen Lärm von Kampfjets erfüllt ist, deren Piloten für
Angriffskriege üben? Selbst mit geschlossenen Fenstern kann man dem
Dröhnen dieser Dreckskisten nicht entgehen.
EIN HORRORTAG!
Heute am Luftwaffenstützpunkt Büchel angerufen, von wo die Helden kamen, die am 17. und 18.7. um 21.30 Uhr meine Fenster zum Vibrieren gebracht haben. Der gute Major war davon überzeugt, dass seine Jets keine Fenster zum Wackeln bringen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Auch die überproportionale Belastung der TRA LAUTER (die Info habe ich von Luftwaffenamt) wollte er nicht wahrhaben. Dass man um die Uhrzeit mit dem Krach Kinder im Schlaf stört, wollte er genausowenig wissen. Er plant die Flüge seines Geschwaders in der TRA, die am nächsten ist, unabhängig von der Lärmkonzentration. Und überhaupt, er müsse sich nicht vor Bürgern rechtfertigen und hätte keine Zeit mit ihnen zu reden. Sein schnarrender Ton und das kaum zu unterbrechende Stakkato komplettierten das Bild. Der wird sich gegen keinen Befehl zu Einsätzen in Angriffskriegen wehren.
Jeder freut sich auf Urlaub. Wenn man im Lärmreservat wohnt, ist die Freude nicht ungetrübt, weil man zu Hause stundenlang nervtönendes Dröhnen von Kampfjets anhören muss, deren Piloten hier üben, Frauen und Kinder im Nahen Osten abzumetzeln. Ich wünsche mir Frieden. Hier und anderswo.
Und wieder Menschen, die weder deutsche Auslandseinsätze noch die finanzielle Unterstützung kriegführender Staaten wollenAuf den Seiten von www.freiheit-und-demokratie.net findet man u.a.:
Die Gegner der von Deutschland mitfinanzierten US-Kriegsbasen sind kaum noch zu zählen.
Dort steht nur noch "No Terror ! By Crackers_Child". Wer der Auftraggeber war, wird sich wahrscheinlich nicht herausfinden lassen. Es ist aber ein weiteres Indiz darauf, dass Kriegsgewinnler und Kriegstreiber die Bürger als Gegner erkannt haben, dass wir also in der Ghandischen Reihenfolge "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, dann hast du gewonnen" in der vorletzten Phase sind.
Von amerikanischen Präsidenten und Verbandsbürgermeistern, die Fluglärmgegner sindEin interessanter Artikel im Westpfalz-Journal.
An Feiertagen gab es zwar schon definitiv Flüge mit Kampfjets, aber an Sonntagen bleiben diese meist auf dem Boden. Die Transportmaschinen, mit denen die US-Kriege versorgt werden, fliegen natürlich immer, wenn auch meist der Sonntagvormittag ausgespart wird, weil die US-Soldaten dann in die Kirche rennen.
Der Sonntag könnte daher in einiger Entfernung von Ramstein als einziger Tag recht wenig Lärm aus der Luft bieten, wären da nicht die Privatflieger. Eben ist wieder eine sehr laute Einmotorige in niedriger Höhe über unserem Dorf herumgekreist. Da wünsche ich mir mehr Rücksichtnahme. Wenn schon einige Wenige mit ihren lauten Kleinflugzeugen in unserer fluglärmgeplagten Gegend unbedingt auch noch am Sonntag fliegen müssen, dann bitte wenigstens nicht nervtötend über Dörfern Kreise ziehen. Ein einfacher Überflug kann doch auch Spaß machen, oder? Natürlich könnt ihr nichts dafür, dass das Militär uns schon den letzten Nerv geraubt hat, aber das Herumkreisen muss wirklich nicht sein.
Nach dem gestrigen Terror hätte man sich schon einen Abend in Frieden gewünscht. Aber es hat unserer Freunde von der Bundesluftwaffe so gejuckt eine Duftmarke zu setzen, dass es wenigstens ein dröhnender Überflug um 21.35 Uhr sein musste. Nicht dass wir noch vergessen, dass unsere Steuern statt für Schulen oder Rente für Kriegsspiele verpulvert werden.
Da der Täterschutz im militaristischen Deutschland über Opferschutz steht, darf ich diesen Lärmterroristen keine passende Bezeichnung geben. Zumal ich dann unseren Verteidigungsminister mit einbeziehen müsste, der diese und diese Sauerei am Abend des 17.07.2007, einem Tag voller Lärmterror, verantwortet.
Nicht nur die US-Parasiten, auch die zur Angriffsarmee umdefinierte Bundeswehr trägt ihren Teil zum Lärmterror beiEs hätte ein schöner Sommertag sein können - aber dagegen hilft die Bundesluftwaffe mit ihren Phantoms. Ob noch einer hier Urlaub machen will? Ist schon interessant, was wir unserer Bundes- und Landesregierung wert sind. Ministerpräsident Peter Müller ist übrigens immer noch auf Tauchstation. Er vermeidet das Thema des sinnlosen Lärmterrors beständig, und auf auf mein Schreiben vom 19.06.2007 habe ich nach 4 Wochen nicht einmal eine Eingangsbestätigung bekommen. Ist eben sehr unbequem, dieses Thema. Man müsste sich als Landespolitiker entscheiden, ob man lieber brav zur Bundesregierung oder loyal zu seinen Bürgern ist.
Immer mehr US-Bombenterror im Nahen OstenDie "Iraq-Losers" wollen ihr Scheitern einfach nicht eingestehen. Mit mehr Bomben denn je versuchen sie mehr Zivilisten denn je abzuschlachten. Jetzt auch mit ferngelenkten Drohnen, die von Nevada aus ferngesteuert werden. Damit ist der steuernde Killer in eine Videospiel-Atmosphäre eingebettet und hat noch weniger Hemmungen. Ist es nicht eine entzückende Sorte Mensch? Die will man doch als Nachbarn haben, oder?
Wieder abendlicher LärmterrorAußer der Provokation deutscher Steuerzahler fällt mir kein Grund ein, wieso Kampfjets gestern von 20.45-21.00 Uhr beim Nachbrennereinsatz meine Fensterscheiben zum Vibrieren brachten. Die (möglicherweise nicht immer freiwillig dort sitzenden) Jungs vom Bürgertelefon des Luftwaffenamts (das alle Flüge verantwortet) wissen in letzter Zeit nicht einmal, wer am Vortag geflogen ist(!) und fordern zu schriftlichen Auskunftsersuchen auf, die dann nicht beantwortet werden. Der Fisch stinkt ja auch vom Kopf her. Unsere Kanzlerin wird nicht aufgeben, bis Deutschland in Kriegen versinkt, und da soll sich das blöde Volk gefälligst an militärischen Fluglärm gewöhnen.
In seinem Leserbrief in der Rheinpfalz vom 12.07.2007 ist Stadtratsmitglied Werner Ropte gespannt auf eine Bürgerinitiative gegen unsere Bürgerinitiative, die er herbeibetet. Auch ich bin sehr gespannt darauf, vor allem auf den Namen der BI. Als Gegen-BI müsste sie Bürgerinitiative FÜR Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung heißen. Klingt hässlich, wäre aber ehrlich.
Oha, ein weiterer selbsternannter Spin-Doctor, der in der Rheinpfalz
vom 12.07.2007 "Darstellungsmanagement" (Neudeutsch für lügen und
vertuschen?) betreiben will. Werner
Ropte, ganz zufällig Mitglied des Stadtrats von
Ramstein,
meint doch tatsächlich, dass Saarländer nicht vom
US-Fluglärmterror betroffen sein können.
Lieber Herr Ropte, speziell für Sie: US-Militärflugzeuge von den hässlichen Zwillingen und US-Airforce-Mordbasen Ramstein und Spangdahlem terrorisieren mich und meine Familie im Saarland seit Jahrzehnten mit perversem, unnötigem und teilweise illegalem Fluglärm. Dank Ramstein ist nicht einmal das Wochenende frei von militärischem Fluglärm. Das wissen Sie sicher, denn es wollen doch 900 Tonnen Waffen pro Monat zum Zerfetzen von Zivilisten in den Nahen Osten gebracht werden. Ein paar Hunderttausend Familien durften schon trauern und sind teilweise dabei, missgebildete Babys großzuziehen, deren Mütter zuviele Rückstände der US-Uranmunition im Körper hatten. Renken Sie sich bloß den Hals nicht aus beim verkrampften Wegsehen! Und viel Spaß, wenn auch der letzte Ramsteiner Geschäftsmann merkt, dass die US-Soldaten nicht hier sind, um den "Local Nationals" ihre Dollars zu geben. Schließlich gibt es alles billig auf der Base und in den Läden der AAFES. Zu Ihrem Appell "Weltpolitische Anschauung und Fluglärmdiskussion bitte trennen!" darf ich Ihnen nahelegen: Man kann und darf auch ein Gewissen haben und Ross und Reiter nennen.
Wie mir die Einsenderin mitteilte, wurde ihre Anzeige nicht abgedruckt ("Militärischer Fluglärm - wehren Sie sich!"). In der Ausgabe vom Samstag fand sich aber eine Anzeige der Bundeswehr. Da ist wohl kein weiterer Kommentar nötig.
Die Tagesschau schreibt:
"Die zivilen Opfer im Zusammenhang mit militärischen Operationen führten zu einem Vertrauensverlust bei der afghanischen wie der internationalen Öffentlichkeit", so der Bericht weiter.
Unglaublich, diese Schnellmerker! Wenn die "Regierungsexperten in Berlin" jetzt noch herausbekommen, dass der komplette Afghanistankrieg gegen den Willen der deutschen Bevölkerung durchgeführt wird, wäre das eine kaum auszuhaltende Konzentration an Wahrheit und Einsicht.
Wenn auch die US-Airforce die größte Landplage der Region Saar/Westpfalz ist, so können es die Piloten der Bundesluftwaffe doch nicht lassen, auch ein bisschen Terror zu verbreiten - eben der Einsatz der Bundeswehr im Inneren gegen ihr Volk. Das ist ja nun hoffähig geworden:
Video einer abendlichen Ramba-Zamba-Abfangjagd eines Tornadopiloten der Bundesluftwaffe (und wenn er brav ist, dann darf er vielleicht mal eine der 20 Atombomben abwerfen, die die Amerikaner für ihn in Büchel vorhalten).
Eurofighter sollen schon bald in Österreich landenNach Informationen von SPIEGEL ONLINE starten die Flieger vielleicht morgen erstmalig mit österreichischem Hoheitszeichen. Da fragt man sich als fluglärmterrorisierter Bürger: Was hatten die so lange in Deutschland zu suchen? Sollen die etwa regelmäßig zurückkommen um die Ösis zu schonen und uns zu belästigen?
War ja klar. Wenn ich mein Kind zu Bett bringen will, spielen irgendwelche Terroristen lautstark Krieg am Himmel. Bis 20.50 Uhr. Leider nicht über Berlin, Mainz und den Residenzen von denen, die den Krieg so geil finden, sondern weit weg vom Schuss im Saarland und der Westpfalz. Da unsere lieben amerikanischen Freunde heute ihren Independence Day feiern, füllt vermutlich wieder die Bundesluftwaffe das von ihnen übriggelassene Lärmloch, damit sie auch morgen noch in Afghanistan ein Heim nach dem anderen für die US-Bomben markieren können. Genaugenommen muss man sich aber fragen, was es da groß zu üben gibt. Wozu der Aufwand? Wehrlose Zivilisten zerfetzen geht auch ohne die Ziele mit Tornados zu markieren. Eine Bombe in irgendeinen Wohnblock, und schon hat man nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeitsrechnung bestimmt auch einen Taliban erwischt. Die BILD wird's schon passend berichten.
Drucken "Wochenspiegel" und "Die Woch" Annoncen nicht ab, wenn sie der Kriegslobby missfallen könnten?
To: <verkaufsleitung@swvgmbh.de>
Subject: Nicht veröffentlichte Anzeige
Date: 28.06.2007
Sehr geehrter Herr Baumann,
im Rahmen Ihres "Sommer-Special" für private
Kleinanzeigen wollte ich unter der Rubrik
"Verschiedenes" folgende Anzeige aufgeben:
"Militärischer Fluglärm - wehren Sie sich! Gegen
Gesundheits- und Umweltschädigung und
Kriegsvorbereitungen in unserer Region. Infos unter
www.fluglaerm.saar.de und www.fluglaerm-kl.de"
Auf meinem Anrufbeantworter war eine Nachricht Ihres
Verlages, daß meine Anzeige leider nicht veröffentlicht
wird. Selbstverständlich haben Sie hierzu das Recht.
Dennoch möchten Sie mir bitte erläutern, falls die
Absage inhaltliche Gründe hat, wieso Sie mir die
Veröffentlichung verweigern, und z.B. folgende Anzeigen
in gleicher Rubrik zulassen:
- Stripgirl...
- Erotische, vierhändige Tantra-Ganzkörpermassage...
- Für eine Natur ohne Jagd...
- Krank? Nicht verzweifeln! Urchristliches Heilen...
- Magische Hilfe d. brasilian. Urzauber...
Mit freundlichen Grüßen
(Name der Redaktion bekannt)
03.07.2007: Noch keine Antwort.
Dank Kriegsbefürwortern in der Bundesregierung und wahren US-Militärfans in der Pfalz werden einerseits die US-Truppen mit Geld und Willfährigkeit unterstützt und andererseits über deren Gräueltaten die Decken des Nicht-wissen-wollens und permanenten Wegsehens gelegt. Auf politblog.net kann jeder nachlesen, welch ein Elend und Leid noch Jahre nach dem Einsatz von Uranmunition von unseren "lieben amerikanischen Freunden" in die Bevölkerung des Iraks getragen wurde. Selbstverständlich gibt es weder in der deutschen Politik noch bei den US-Soldaten die geringsten Anzeichen von Reue oder Mitgefühl. Das ersetzt man durch einen frömmelnden Kirchgang.
Merkel spricht sich für den Bundeswehreinsatz im Inneren ausEs sind mitnichten nur durchgedrehte Sonderlinge wie Schily und Schäuble, die Deutschland zu einem Polizei- und Überwachungsstaat umbauen wollen. Da steckt viel mehr dahinter. Das Volk gilt nicht mehr als souverän sondern als kriminell. Die Angst der Bundesregierung vor ihren Bürgern ist so groß, dass sich nun auch die Bundeskanzlerin offen dazu bekennt, die Bundeswehr im Innern einsetzen zu wollen. Gegen wen wohl? Gegen ein paar (bestellte) Terroristen oder gegen jeden, der gegen die Bundesregierung und ihre Kriegspolitik protestiert?
Dann kann es nun ja auch nicht lange dauern, bis die ersten unbequemen Richter und Staatsanwälte abgesägt werden. Ein Grund wird sich schon finden (zumindest eine Gasflasche oder ein Benzinkanister in deren Garage).
Seit etwa fünf Jahren läuft beim Umweltbundesamt eine Online-Lärmumfrage, die immer wieder ausgewertet wird. In dieser Lärmumfrage werden Lärmquelle (z.B. Fluglärm) und PLZ erfasst.
Schade dass man in dieser Umfrage nicht zwischen zivilem und militärischem Fluglärm unterscheidet. Sowas wie jetzt (Kampfjets mit Nachbrenner um 20.55 Uhr) ist um Größenordnungen nerviger und sinnloser als ein Überflug einer zivilen Maschine.
Nachtrag: Weiteres lautes sinnloses Rumdröhnen auch noch um
21.05 Uhr,
21.18 Uhr,
21.31 Uhr,
21.44 Uhr.
Eine deutliche Botschaft des Verteidigungsministeriums an die Bürger des
Saarlandes und der Westpfalz: "Ihr seid nichts. Eure Gesundheit
interessiert nicht. Zahlt weiter Steuern und finanziert uns."
Ist es nicht rührend, wie unsere Lokalpolitiker keine Mühen scheuen, es
den US-Truppen noch angenehmer zu machen, ihr Geld in ihren eigenen
Geschäften auszugeben, wenn sie mal gerade keine Iraker oder Afghanen
töten oder Deutsche mit Fluglärm terrorisieren? Die RHEINPFALZ
berichtet am 29.06.2007 über liebevolle Planungen. Sogar
US-Söldnern von anderen Standorten soll mit deutschen Steuergeldern die
Infrastruktur bereitgestellt werden, damit sie ins geplante KMCC auf der
Airbase Ramstein kommen können. Um den Bürgern, die den Unsinn
finanzieren müssen, die Augen zuzuschmieren, faselt man sogar davon,
über die Freifahrtberechtigungen für US-Militärangehörige "verhandeln"
zu wollen. Dabei ist jetzt schon klar: Ein Mal umsonst essen und
trinken auf der Base, und die "Verhandlungen" sind beendet.
Je mehr man über die Geschenke erfährt, die unsere lieben Parasiten in den Hintern geblasen kriegen, umso mehr wundert man sich, wieso sich die Angriffskriegleugner aus der Lokalpolitik noch erdreisten, das Wort "Wirtschaftsfaktor" in den Mund zu nehmen. Sie bauen wohl auf das breite Unwissen über ihre Machenschaften, die still und leise den reinen Kostenfaktor US-Airforce beständig unter den Teppich kehren und diesen Moloch nähren.
Wenn es sogar von der US-Marionette Karsai einen Rüffel gibt , muss es wirklich schlimm sein. Die Hemmschwelle, diejenigen zu kritisieren, auf deren Gewalt seine Macht basiert, dürfte nicht allzu niedrig liegen.
Karsai zeigte sich besonders empört über die jüngsten Berichte über 25 Tote, darunter neun Frauen und drei Babys, beim NATO-Beschuss eines Dorfes im Bezirk Gereschk in der südlichen Provinz Helmand. "Man bekämpft keine Terroristen, indem man eine Kanone aus 37 Kilometer Entfernung auf ein Ziel abfeuert. Da muss es einfach zivile Opfer geben"
Auch für diese Opfer sind alle Politiker mitverantwortlich, die die hiesigen US-Truppen durch Lobhudelei und Kriegsleugnung decken, unterstützen und motivieren. Gratis Essen und Trinken auf der Base darf kein Grund sein, die US-Angriffskriege mit all ihren grausamen Folgen zu ignorieren oder gar mit den Schlagworten "Frieden und Freiheit" zu verherrlichen.
Dass alle Schwermetalle, ob strahlend oder nicht, in Staubform hochgiftig sind und sich im Körper anreichern, lernt man in der Schule. Dieser Staub entsteht beim Verschießen der Uranmunition. Eine 3Sat-Dokumentation zeigt, dass auch die festen Teile der Munition relativ schnell verwittern und Boden und Grundwasser vergiften.
Interessant ist es herauszufinden, ob auf den Truppenübungsplätzen in Deutschland Uranmunition verschossen werden darf. Noch interessanter ist es herauszufinden, ob sie verschossen wird. "Militärisch notwendig", "ausnahmsweise", "Sondergenehmigung", "NATO-Übung" - das Vokabular kennt man ja.
Aber was zählt schon ein bisschen Krebs der Bevölkerung, wenn es darum geht, dass unsere amerikanischen Freunde hier Krieg spielen wollen? Die Herz-/Kreislauferkrankungen ihrer Bürger durch den US-Fluglärmterror interessiert ja auch kaum einen Politiker.
Es gibt eine Pressemitteilung von MdB Alexander Ulrich (DIE LINKE) über Ministerpräsident Kurt Beck und seine löbliche Ablehnung eines Raketenabwehrsystems in Polen und Tschechien, wobei er aber leider das andere Auge fest zugedrückt lässt anstatt endlich auf die Ramsteiner Atombomben und die von dort versorgten US-Kriege zu schauen.
[23.06.2007] Klaus Layes, der 150% US-MilitärfanObwohl der Bürgermeister von Ramstein eine Person des öffentlichen Geschehens ist, so verbietet es doch der gute Geschmack, seine Antwortmail 1:1 zu veröffentlichen.
Das Anmahnen der Kriegsverbrechen der US-Soldaten im Nahen Osten und der Körperverletzungen, die sie uns unfreiwilligen Gastgebern hier durch Lärmterror und Gift zufügen, bezeichnet er als Schmutz, Dreck und Steine, die wir auf die hier lebenden US-Soldaten werfen. Obwohl ich und andere mehrfach darauf hingewiesen haben, dass selbst die Amerikaner mehrheitlich gegen die US-Kriege sind, probiert er es immer wieder mit der Keule des Antiamerikanismus und beklagt sich, dass unsere "anmaßende Herabwürdigung der Soldaten an sich schon eine bodenlose, niveaulose, geschichtslose, entwürdigende, ungeheuerlich dumme (Pauschal-) Beurteilung dieser Menschen bedeutet."
Im Sinne von "niemand ist so blind wie der, der nicht sehen will" kann man bei Herrn Layes nur resignieren und feststellen, dass er für die zivilisierte Welt wohl auf absehbare Zeit verloren ist. In einer psychologisch sicher interessanten (Selbst-) Konditionierung blendet er alle Verbindungen der US-Soldaten zu ihrem mörderischen Handwerk und ihren Opfern aus und sieht sich als Verteidiger und Fürsprecher von armen, friedlichen Ausländern, die gar nichts dafür können, dass keiner sie lieb hat.
Nach der Übung Falkenauge haben wir auf ein wenig Ruhe gehofft, auch weil die lieben amerikanischen Freunde an ihrer Startbahn in Spangdahlem rumwerkeln und die Jets für ein paar Wochen weggeschickt haben. Direkt in Spangdahlem ist jetzt himmlische Ruhe. Aber nicht im Rest der TRA LAUTER. Denn unser Verteidigungsminister hat nichts Besseres zu tun als auch noch die Schweizer einzuladen, die hier im Rahmen der Übung ELITE bis zum 28.6.2007 das Lärmloch sauber auffüllen. Es müssen nicht mal NATO-Partner sein. Hier, über dem in einzigartiger Weise dreifach militärisch belasteten Landstrich, darf Hinz und Kunz nach Herzenslust Krieg spielen.
Die BI hat einen Brief an das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport in Bern geschrieben. Die Schweizer Jets sind uns genau so "lieb" wie alle anderen.
Nein, in diesem Artikel geht es nicht um den Ramsteiner Bürgermeister Layes, einem glühenden Fan der US-Truppen und ihrer Waffen, die schon Hunderttausende Menschen im Nahen Osten zerfetzt und für verkrüppelten Nachwuchs gesorgt haben. Um zu zeigen, dass Layes kein bedauerlicher Einzelfall ist, sondern dass wir es hier mit organisiertem Verbrechen gegen Grundrechte und Menschlichkeit zu tun haben, ist das Beispiel des Binsfelder Bürgermeisters Lothar Herres sicher ein guter Start. Binsfeld liegt neben dem zweiten US-Kriegsflughafen in Rheinland-Pfalz, Spangdahlem, von dem aus die Kampfjets der Art F-16 und A-10 seit Jahrzehnten den Saarländern und den Westpfälzern das Leben bis in die Nacht zur Hölle machen. Auf der Webseite der Erweiterungsgegner dieser Airbase liest man:
Alle wussten, dass sich Kindergarten und Grundschule in einem absolut kritischen Bereich befinden, wo die Kinder nicht nur dem Lärm sondern auch anderen potenziellen Gefahren ausgesetzt sind. Stimmen, die im Rahmen des Flugplatzausbaus auf die Situation hingewiesen haben, wollte man offensichtlich nicht hören. Kritik hatte in der Euforie, den amerikanischen Freunden den Weg zum Ausbau zu ebnen, keinen Platz und es ließ fast auf eine emotionale Verbundenheit der Verantwortlichen zu diesen vermuten. Ohne spürbaren Widerstand hat man es hingenommen, dass ein noch 1999 geplanter Erdwall an Binsfeld vorbei, der nicht nur für die schutzbedürftigen Einrichtungen gut gewesen wäre, aus der Planung verschwand. Es bleibt spannend abzuwarten wie man 30dbA innen im Kindergarten erreichen möchte. Eine startende F16 bringt einen Spitzenschallpegel von 120 dbA am Kindergarten. Solche Schallpegel gelten als gehörschädigend. Das betrifft alle Kinder in Kindergarten und Grundschule. Die Kinder spielen auch draußen und die Fenster sind bestimmt nicht immer geschlossen. Der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil die enteignende Wirkung des Fluglärms in diesem Umfeld bestätigt. Danach ist eine Gesundheitsschädigung unumstritten.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Der Bürgermeister freut sich über die schöne Kriegsspielwiese für seine amerikanischen Freunde, und die Kinder des Dorfes kriegen am Kindergarten mit 120dBA eins auf die Ohren, dass es schmerzt, und dass Hör- und andere Schäden garantiert sind.
Wie leidensfähig und naiv muss ein Volk sein, solch einen Menschen zum Bürgermeister zu wählen? Wäre eine Strafanzeige wegen Körperverletzung statt eines Kreuzchens bei der nächsten Wahl nicht die vernünftigere Alternative?
Vorsicht, die Bilder von missgebildeten Kindern sind nicht für zarte Gemüter geeignet!
Hier vergiften die US-Truppen nur versehentlich Wasser, Luft und Erde mit Treibstoff, aber wenn sie mit Uranmunition schießen (nach unten scrollen), ist das Leid grenzenlos.
Im Rahmen der Übung Falkenauge terrorisiert uns die Bundesluftwaffe vom 11.06. bis zum 22.06.2007 mit einer Extraportion Tieffluglärm. Diese Körperverletzung wird damit begründet, dass ein Einsatz in Afghanistan ansteht, den die Mehrheit der Bevölkerung ablehnt. Ist es nicht bemerkenswert, wie sich Militär und Regierung immer mehr gegen das eigene Volk wenden?
[13.06.2007] Einsätze der Bundeswehr im InnerenErst Panzer bei G8, dann auch noch Tornados im Tiefflug mit Überwachungskameras über den Camps der Demonstranten: Der Einsatz der Bundeswehr im Inneren gegen das eigene Volk ist in der Wahrnehmung vieler Menschen etwas Neues. Dabei terrorisiert sie Seite an Seite mit der US-Airforce und anderen Parasiten die deutsche Bevölkerung mit infernalischem Lärm der Kampfjets bis in die Nacht seit Ende der 70er bzw. Anfang der 80er - je nach Gegend. Bloß fehlen m.W. die Kameras. Noch.
Ein Leser aus Kottweiler-Schwanden (nahe der US-Airbase Ramstein) fand
in seinem Amtsblatt vom 08.06.2007 folgenden Hinweis auf einen
Informationsabend über die speziellen Steuergeschenke an die ungeliebten
Gäste (die uns übrigens gestern mit extrem lauten Tiefflügen das Hirn
aus dem Kopf blasen wollten). In dieser Anzeige wird mal wieder der Eindruck
erweckt, dass der Umsatz mit dem US-Militär für die lokalen Unternehmer
und Gewerbetreibenden nennswert und eine
zeitaufwändige Beschäftigung mit den speziellen steuerlichen Regelungen
gerechtfertigt wäre.
Die Verschleierungstaktik unserer Regierung findet sich auch hier. Heißt das Formular auf Englisch noch ehrlich "V.A.T.-Form" (Mehrwertsteuerformular), so wird es in userer Sprache unverfänglich "Abwicklungschein" genannt.
Ob die Leute, die zu dieser Veranstaltung gehen und auf eine Handvoll Dollars hoffen, angesichts der Gräueltaten der US-Soldaten insbesondere an der Zivilbevölkerung noch in den Spiegel schauen können? Oder haben sie die Spiegel schon lange abgehängt?
Wer sich anhören möchte, wie sich Körperverletzung anhört, dem empfehle ich Uwes Mitschnitt auf laermterror.de. Wer sowas nicht erlebt, der glaubt es nicht. Gedeckt von juristischen Tricks, "passenden" Gutachten und "vergessenen" Grenzwerten erlaubt unsere Regierung Militärs aus aller Welt, uns mit Lärm und Gift krank zu machen.
... dem Irak? Afghanistan? Deutschland? Nein, aus Vermont (VT), einem
US-Bundesstaat in Nordosten, in dem ich als Schüler mal 3 Wochen bei sehr
netten und gastfreundlichen Menschen verbracht habe. Den Vermontern
gehen Korruption, Wahlbetrug und Militarismus des US-Regimes so gegen
den Strich, dass sie sich von den USA lösen und ihren eigenen Staat
gründen wollen.
Quelle: Stars and Stripes
Die Frankfurter Rundschau schreibt:
Butzbach. Die Festnahme des Ortsvorstehers der Butzbacher Kernstadt durch Soldaten der US-Armee auf dem Hessentag hat für Aufregung gesorgt. Erst nach einer halben Stunde wurde der gefesselte Mann auf Geheiß deutscher Polizisten freigelassen.
Hintergrund ist eine Übereinkunft zwischen Staatskanzlei, Stadt und US-Army, eine Straße durch die Housing Area offen zu halten, damit Bewohner des Ortsteils Degerfeld ungehindert zum Hessentag gelangen. Der Stadtteil ist nämlich ohne den Korridor für Fußgänger komplett von der Innenstadt getrennt. Doch die Army hielt sich nicht an die Abmachung. Sie kontrollierte und durchsuchte Passanten. Einem Altenpfleger wurde der Durchgang verweigert. Kinder und alte Menschen durften nur im Pulk und in Begleitung von Militärfahrzeugen passieren. "Das waren kriegsähnliche Zustände", ärgert sich Ortsvorsteher Fritz Grimminger. Als er das Vorgehen fotografierte, wurde er von Soldaten überwältigt und gefesselt. Er wehrte sich und rief um Hilfe.
Die Empörung in Butzbach ist groß: Anwohner demonstrierten vor der Militärsiedlung, reckten Plakate in die Höhe, mit Sprüchen wie "Ami, go home". Ein älterer Herr: "Wir sind hier in Butzbach und nicht in Heiligendamm"
Was können denn unsere lieben amerikanischen "Freunde" dafür, wenn sie nicht wissen, dass sie nicht in den USA sind? Sie zahlen keine Steuern, sie kaufen nur in eigenen Läden, und selbst Lokalpolitiker und Lokalpresse fantasieren immer wieder von "US-Liegenschaften" anstatt darauf hinzuweisen, dass es Bundesliegenschaften sind, die dem US-Militär zur Nutzung überlassen wurden (zusammen mit deutschen Steuergeldern zur Unterhaltung). Verschärfend kommt hinzu, dass gerade die Army wegen extremen Personalmangels sich nicht auf die moralische und geistige Elite beschränken kann. Sie nehmen selbst Leute, die nicht mal die High School - also der weichgespülte Abklatsch einer deutschen Hauptschule - geschafft haben sowie mehrfach Vorbestrafte.
Wer muss es unserer Regierung und den servilen Lokalpolitikern
(jedenfalls den US-Truppen gegenüber, ihren Bürgern eher nicht) denn
noch sagen, bis das Verdrängen und Leugnen endlich aufhört:
Fluglärm
macht krank. Definitiv. Und militärischer Fluglärm ist die
Steigerung von Fluglärm.
Hier auch noch die Presseerklärung des Umweltbundesamts dazu.
Man will es kaum glauben: Nach dem Outing des Ramsteiner Bürgermeisters Klaus Layes schafft es auch die Bundestagsabgeordnete Anita Schäfer in einem Bericht der Rheinpfalz ohne Probleme, die Hundertausende an zivilen US-Opfern im Irak und das sinnlose Morden der US-Truppen in Afghanistan (was alle Bemühungen der Bundeswehr zunichte macht) rückstandsfrei aus ihrer Wahrnehmung auszublenden.
Und da fragen echt einige Naivlinge ihre Opas, wie sie denn "damals" nicht merken konnten, was gespielt wurde. Die selektive Nichtwahrnehmung scheint eine besondere Stärke des deutschen Michel (und der deutschen Michaela) zu sein. Man will ja nicht unbequem sein.
Eins der beiden Krebsgeschwüre sind wir also laut US-Planungen bis 2014
los, was ein besonderer Segen für die Region ist (Details durch Klick
auf die Minigrafik). Über diese Planungen berichtet die Zeitung "Loyal"
des Reservistenverbandes der Bundeswehr in ihrer Mai-Ausgabe. Gerade die
US-Kriegsflughäfen zeichnen sich dadurch aus, dass ein Minimum an
Soldaten ein Maximum an Umweltzerstörung anrichtet (extremer,
flächendeckender Lärmterror und Vergiftung riesiger Gebiete durch
Flugzeugtreibstoff). Dass die US-Truppen in erster Linie Selbstversorger
sind und der heimische Handel so gut wie nichts an ihnen verdient, wird
mittlerweile auch ihren glühendsten Fans sehr schmerzhaft bewusst.
Aber was passiert mit den Kampfjets und ihren Piloten? Werden sie einfach nach Ramstein verlegt und terrorisieren von dort aus uns unfreiwillige Gastgeber fröhlich weiter? Bleiben die 120 Atombomben in Ramstein? Das Wort "Luftwaffenbasis" lässt Böses ahnen. Oder wird ein Teil des von der Bevölkerung unerwünschten Militärmülls nach Vicenza in Italien verlegt, was auch aus Gründen der nationalen Sicherheit unabdingbar ist. Die Anwesenheit von US-Truppen erhöht nicht nur in Afghanistan das Risko von Angriffen (siehe Kolumnenartikel vom 26.05.2007).
Eins ist aber jetzt schon klar: Die deutschen Zivilbeschäftigten müssen sich umgehend nach anderen Jobs umsehen, denn Ramstein wird in erster Linie die US-Militärangehörigen aufnehmen, nicht die "locals". Und die deutschen Politiker können sich auf wachsenden Protest einstellen, wenn nicht beide US-Kriegsflughäfen von deutschem Boden verschwinden.
In einem Schreiben an den Trierer Bischof Bischof Marx habe ich ihn gefragt, wie er den Empfang der US-Soldaten anlässlich des Peace Day (siehe Kolumnenartikel vom 16.05.2007) mit seinem Gewissen und der Botschaft Jesu in Einklang bringen könne, da die US-Soldaten der Gewalt nicht abgeschworen haben und in Afghanistan und dem Irak weiter Zivilisten töten.
Ich habe gestern eine Antwort bekommen, und er schließt das Schreiben mit folgendem bemerkenswerten Satz:
"Wenn Jesus sich mit Zöllnern und Pharisäern an einen Tisch setzen konnte, warum sollte der Bischof von Trier dann das Gespräch und die Begegnung mit Soldaten der US-Streitkräfte verweigern?"
Dieser Schlusssatz zeigt nicht nur den feinen Humor des Bischofs sondern auch, dass er durchaus im Sinne Jesu diese Menschen noch nicht aufgegeben hat. Vielleicht hören sie ja irgendwann auf die Stimme ihres Gewissens. Ich selbst befürchte aber, dass die US-Soldaten so gehirngewaschen sind, dass sie nur durch selbst erlittenes Leid zur Besinnung kommen. Bis dahin müssen viele Unschuldige leiden und sterben, zumal einige nicht mal durch Verkrüppelung etwas gelernt haben (siehe Kolumnenartikel vom 03.01.2007)
3 Lärmterroristen gleichzeitig von 20.33 Uhr bis 21.12 Uhr in der TRA LAUTER, für Nachbrennereinsatz eigentlich viel zu tief, aber fröhlich bei der Sache! Dieser sinnlose Krach war durchaus wichtig. Es wäre auch schade, wenn die beginnende landesweite Empörung kein Futter mehr bekommen würde. In diesen Sinn: Gebt Gas und lasst Ausländer aller Art hier rein, ob die fast einheimischen Parasiten der US-Airforce, Israelis in US-Jets oder Ösis in Eurofightern.
Ein weiterer Beweis, dass diese Bande nicht freiwillig aufhört, auf unsere Kinder Rücksicht nimmt oder weniger Lärm macht, wenn sie nicht in ihre Schranken gewiesen wird.
[31.05.2007] Resolution des St.Wendeler Kreistages zum Fluglärm im Landkreis St.WendelDie Resolution des St.Wendeler Kreistages zum Fluglärm im Landkreis St. Wendel, die diese Woche verabschiedet wurde, ist bemerkenswert eindeutig. Es ist positiv zu erwähnen, dass sich alle Fraktionen (Antragstellerin war die SPD-Fraktion) problemlos auf den Entwurf der CDU-Fraktion einigen konnten. Na also, geht doch. Jetzt müssen nur noch Taten folgen.
"Der Kreistag St. Wendel stellt mit den Bürgern des Kreises eine unzumutbare Belästigung durch von Militärflugzeugen verursachten Fluglärm fest. Alle bisherigen Appelle und Maßnahmen brachten nur eingeschränkten Erfolg. Dieser Lärm schadet nicht nur der Gesundheit der Menschen im Kreis und dem Wohnwert in unserer Region, sondern er ist auch kontraproduktiv zum Bemühen des Kreises, die Region touristisch weiter zu entwickeln. Der Kreistag von St. Wendel erwartet eine deutliche Reduzierung der Flugbewegungen über dem Kreisgebiet. Deshalb fordert er alle politischen Verantwortlichen in Bund und Land auf, für eine Reduzierung des militärischen Fluglärms einzutreten."
In einem offenen Brief an die Innenministerin des Saarlandes Annegret Kramp-Karrenbauer fordert der Kreisvorstand der Linkspartei Neunkirchen die Ministerin auf, sich von dem durch die stationierten Militärbasen in Deutschland verursachten Lärmterror im Kreis Neunkirchen zu distanzieren. Sie wird gebeten die Bundesregierung aufzufordern, zum Wohl der saarländischen Bürgerinnen und Bürger dieses menschenverachtende Verhalten umgehend zu beenden.
In dem Artikel SPD diskutiert Rückzug aus dem Krieg in Afghanistan lese ich seit langem was Vernünftiges von Kurt Beck. Er hat wohl mittlerweile gemerkt, dass es gar nicht so klug ist, den Afghanistan-Einsatz weiterhin toll zu finden, wenn die Mehrheit der Deutschen dagegen ist.
SPD-Fraktionschef Struck und sein Amtskollege Kauder haben allerdings den Knall noch nicht gehört. Kauder setzt dem peinlichen Festhalten am Krieg noch die Krone auf: "Aber jetzt Fragen zu diskutieren, wann wir raus wollen - völlig daneben." Ja, diskutieren, das geht ja gar nicht. Wo kämen wir denn da hin, wenn er vor lauter US-Hörigkeit und Kriegslust mal die Stimme des Volkes hören würde, das den von ihm unterstützten Schwachsinn bezahlen soll? Wieviel Steuergeld soll denn noch in die Eroberung Afghanistans fließen?
Oh mein Gott! Laut dem Artikel "Bush,Pentagon: der Witz vom Rückzug aus dem Irak 2008" auf Radio Utopie ballern insgesamt 272.000 US-Soldaten und -Söldner im Irak herum: 146.000 staatliche Soldaten und mindestens 126.000 private Söldner.
Um über 200.000 Zivilisten zu ermorden, dieses Chaos anzurichten und maximal ein paar Quadratkilometer halbwegs (aber auch nur halbwegs) "sicher" für die eigenen Truppen und die Spielzeugregierung zu bekommen, braucht man 272.000 Soldaten und Söldner? Ich fürchte, da ist jede afrikanische Kinderarmee "effizienter". Ups! Hoffentlich habe ich jetzt Blackwater oder Halliburton nicht auf Ideen gebracht. Laut dem Artikel Irak, Bush, Blackwater und das Ende des staatlichen Kriegsmonopols ist das "Menschenfutter" eh in den Slums von Peru und Uganda eingesammelt worden. Bloß sind es derzeit wohl noch Erwachsene.
Apropos private Söldnerfirmen - Wäre das nicht eine Perspektive für Ramsteins Bürgermeister "Wir brauchen die Amis"-Layes angesichts Gewerbesteuerrückgangs und drohenden Nullumsatzes durch US-Truppen? Im Gegensatz zu den Amerikanern müsste solch eine Firma, die sich in seinem Gewerbegebiet ansiedelt, Gewerbesteuer zahlen und in deutschen Geschäften einkaufen. Wäre da vielleicht eine Flugreise Layes' in die USA im Steuergeldverschwendung/Resultatverhältnis nicht deutlich günstiger als die "Bitte bleibt hier"-Bettelreisen von Innenminister Bruch? Jetzt bitte keine Diskussion über Moral. Die mehreren Hunderttausend zivilen Opfer der US-Armee, die von über Ramstein verschickter Munition zerrissen und vergiftet wurden, haben die beiden doch bis heute erfolgreich aus ihrer Wahrnehmung ausgeblendet.
Die Kinderhilfe Afghanistan lehnt den "Schutz" der Wahllokale durch die US-Truppen ab:
"Wir haben auch darauf gedrängt, dass diese Schulen während der Wahl nicht von USamerikanischem Militär beschützt werden, weil wir das für kontraproduktiv halten." Während die Wahlbeteiligung in den Schulen der Kinderhilfe bei über 60 Prozent gelegen habe - über die Hälfte der Wähler waren Frauen -, seien in Wahllokalen, die von den US-Amerikanern bewacht wurden, nur 15 Prozent der Bevölkerung an die Urnen gegangen, darunter so gut wie keine Frauen. Erös: "Die Menschen haben Angst, dass sie besonders durch die Taliban gefährdet sind, wenn die US-Soldaten anwesend sind."
Soviel zur Fähigkeit der US-Armee, irgendetwas Konstruktives hinzukriegen. Kaputtbomben, vergiften und töten klappt schon ganz gut, auch im großen Maßstab. Aufbauen und schützen ist dann aber eher nicht die Kernkompetenz. Das ist bei Angriffskriegen auch nicht das Ziel.
[26.05.2007] BombodromGegen das geplante Bombodrom, einen Tiefflug- und Bombenabwurfplatz in der Kyritz-Ruppiner Heide, regt sich nicht nur Widerstand in der Bevölkerung, auch die Lokalpolitik zieht dagegen zu Felde, darunter z.B. die Ministerpräsidenten Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns, Matthias Platzeck und Dr. Harald Ringstorff.
Und was tun unsere Ministerpräsidenten im Westen angesichts des bereits Jahrzehnte dauernden Lärmterrors durch die Kampfübungen am Himmel der Übungszone TRA LAUTER? Im Saarland bemüht sich Peter Müller angestrengt, bloß nicht zu diesem Thema in Erscheinung zu treten (Saarbrücken bleibt übrigens verschont, das hilft beim Wegsehen und -hören ungemein), und in Rheinland-Pfalz ist Kurt Beck und der ganze Rest einer der glühendsten Fürsprecher der US-Airforce, die mit Lärm und Gift die Bevölkerung aufs Schlimmste terrorisiert. Halt nicht in Mainz und nicht über seinem Zuhause, das könnte schon mal ein Grund sein. Den anderen Kameraden an seiner Seite hat man mit einem US-Ehrenoberst-Titel gebauchpinselt, so dass für Innenminister Bruch der Lärm der US-Airforce Musik in seinen Ohren - ach nein, er muss sich das ja auch nicht anhören - also irgendwas anderes ist, aber bestimmt was ganz Tolles.
Die US-Truppen sind in Rheinland-Pfalz das, was die russischen Truppen in Brandenburg waren. Wir sind froh, wenn sie endlich nach Hause gehen. Ihre Fürsprecher können gerne gleich mit ihnen ziehen. Für Politiker, die - ob mit Begeisterung oder aus Lethargie - ihre Bevölkerung von ausländischen Truppen quälen lassen, haben wir keine Verwendung.
[26.05.2007] Witwen und Trauer in den USA - wann kommt die Erkenntnis?Die Stars and Stripes berichtet über einen US-Soldaten, der im Irak-Krieg sterben musste und darüber, wie seine Familie leidet. Welche Gefühle werden in dieser Familie (und in vielen anderen) erst aufkommen, wenn sie erkennen, dass der Tod ihres Angehörigen nicht nur sinnlos war, sondern dass er dort im Auftrag Bushs nur Chaos angerichtet und seinerseits für das selbe Leid Tausender Familien gesorgt hat?
Vielleicht sorgt ja Ramsteins Bürgermeister Layes, der von der Versorgung der US-Kriege von Ramstein aus so überzeugt und begeistert ist (siehe Artikel in der Rheinpfalz), dass er die US-Truppen um keinen Preis mehr missen möchte, für eine ermunternde Botschaft an die Familie, unterzeichnet von ihm und den Ramsteiner Geschäftsleuten?
Angesichts der Entwicklung, dass die Amerikaner das Personal weiterhin reduzieren und so gut wie kein Geld mehr in deutschen Geschäften ausgeben, sucht Ramsteins Bürgermeister Layes in einem panischen Rundumschlag den Sündenbock bei der BI! Gegner der US-Kriegsmaschinerie rückt er in die Nähe von Nazis, Hasspredigern und Islamisten (ja, alles gleichzeitig!). Auf die Idee, dass sich die strategischen Planungen der USA eher wenig durch eine kleine Bürgerinitiative beeinflussen lassen, ist dieser Top-Stratege offensichtlich noch nicht gekommen. Anstatt sich zu fragen, was er gegen die völkerrechtswidrigen Kriege der USA tun könnte, fragt er sich, was er gegen die Gegner dieser Verbrechen tun könne. Die von ihm gezogene Parallele zu der Frage, wieso viele Deutsche damals nichts gegen die Nazis getan haben, ist unübersehbar. Wobei klar ist, wer jetzt "die Nazis" sein sollen.
Ich würde sagen, seine Karriere ist ab jetzt sehr überschaubar.
[25.05.2007] Pressemitteilung zu Layes' Entgleisung von MdB Alexander Ulrich"Klaus Layes hat sich im Ton deutlich vergriffen"
Um 7.57 Uhr der erste lautstarke Überflug eines Kampfjets. Es ist klares Wetter, also Fluglärmwetter. Für terrorisierte Bürger ist klares Wetter schon seit Jahrzehnten nicht mehr gleichbedeutend mit "schönem" Wetter, im Gegenteil: Klares Wetter ist Horrorwetter. Vielen Dank an unsere kriegerische Bundesregierung, die derzeit zu viel mit dem Führen von Kriegen und dem Aufbau eines Polizeistaats zu tun hat als sich um die Interessen derjenigen kümmern zu können, die ihre Diäten bezahlen.
War ja klar: Die Terroristen geben heute wieder richtig Gas. Der Teufel soll sie holen wegen dieser Schweinerei. Saarbrücken wird ausgespart, aber selbst durchs Telefon hört sich der Lärm der Nachbrenner gruselig an. Wenn ich daran denke, was meine Familie tagsüber erleiden muss während ich arbeite, wird mir ganz schlecht vor Wut auf unsere Regierung, denen wir so egal sind wie ein Stück Exkrement. Bei dieser Militär- und Kriegsgeilheit zählen Menschenleben und Gesundheit nichts.
Diesen Fluglärm, den niemand mit Verstand und Gewissen braucht (am allerwenigsten die Opfer im Irak und in Afghanistan), gab es heute bis 21.00 Uhr.
Um 20.17 Uhr fängt der Lärmterror neu an. Mit Nachbrenner.
Selbst um 20.30 Uhr gibt's für uns noch Lärmterror. Kampfjet mit Nachbrennereinsatz, weil man's mit uns (noch) machen kann.
Von heute Morgen um 8 Uhr bis nachmittags ohne Pause wurden die Saarländer und die Westpfälzer von den unwillkommenen Parasiten der US-Airforce und möglicherweise auch von Briten terrorisiert. Jetzt ist es 17.30 Uhr, und die Helden sind müde. Mal sehen, ob nach alter Tradition die Bundesluftwaffe das Lärmloch am Abend mit Tornados füllt, oder ob das Luftwaffenamt, das die Flüge verantwortet, einen Rest von Anstand hat.
Um 18.10 Uhr ist der Terror leider noch nicht vorbei, ein US-Schwein (A-10 Bomber, auch Warzenschwein genannt) ist relativ tief über mein Haus geflogen und hat dabei jedes andere Geräusch mit Leichtigkeit übertönt.
Um 18.35 Uhr kommt das Schwein zurück (Video).
Die Antwort auf die Bundeswehr-TornadosViel kann ja nicht passiert sein, denn Jung lässt unbeeindruckt "weitermachen". Was kümmern ihn ein paar tote Soldaten, wenn ihn nicht mal beeindruckt hat, dass das Volk die Auslandseinsätze der Bundeswehr mehrheitlich ablehnt? Die Afghanen mittlerweile auch, denn aus ihrer Sicht sind die deutschen Truppen Helfer der US-Truppen, was ja auch stimmt. Es ist schon erschreckend, was ein paar selbstverliebte Politiker anrichten können. Mal sehen, wann die Mehrheit der Bundeswehrsoldaten sich erinnert, dass sie Bürger in Uniform sind und daher ihr Gewissen nicht abgeben mussten.
Auf www.laermterror.de gibt es ein interessantes Video: Kämpfende US-Todesmaschinen (A-10 Bomber) über spielenden Kindern in Deutschland. Am Boden wird gespielt und gelacht und am Himmel üben ausländische Söldner, wie sie am besten Kinder in Nahen Osten zerfetzen.
Anlässlich eines Treffens mit der saarländischen Innenministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Arbeitsgemeinschaft eine Presseerklärung veröffentlicht.
Die katholische Kirche, in diesem Fall der Trierer Bischof Marx, richtet jedes Jahr in Trier den "World Day of Peace" aus. Seit dem Jahr 2000 hofiert man Militärs an einem "Soldier Day". Soldaten aus Belgien, Luxemburg, Frankreich, den Niederlanden und natürlich aus den USA waren geladen und anwesend. Ein Schlag ins Gesicht ihrer Opfer, die alleine im Nahen Osten in die Hunderttausende gehen, und eine Verhöhnung von Jesus und seiner Lehre von Gewaltlosigkeit und Liebe.
Nachzulesen ist diese Ungeheuerlichkeit unter dem Titel Spangdahlem Airmen take part in World Day of Peace auf den Seiten der US-Airforce. Da schon ein Video nach Protesten verschwunden ist, gibt es zur Sicherheit eine lokale Kopie.
Ob die abgebildete Soldatin so betroffen schaut, weil sie bei der Ermordung Hunderttausender Unschuldiger mitgeholfen hat und weiter hilft, oder weil ihre Zulagen für Miete und Lebenshaltung gekürzt wurden, werden wir wohl nicht erfahren. Auch bleibt die Frage offen, wie die Wechselkurse sind. Ein Vaterunser pro 10000 ermordete Iraker? Zählen Kinder doppelt oder nur zur Hälfte? Gibt es Mengenrabatt?
[16.05.2007] Nix mit Erholung am AbendDa kommt man nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause und freut sich auf den Abend vor dem Feiertag. Heute ausspannen, morgen ausschlafen oder zumindest etwas länger schlafen. Ob's mit dem länger Schlafen was wird, weiß ich noch nicht. Aber das mit dem Entspannen am Abend fällt flach. Seit 18.30 Uhr lärmen die großen (oder die kleinen, die Bundeswehr hat auch schon lange ihre Unschuld verloren) Kämpfer wieder am Himmel rum und üben lautstark das Töten. Um 21.15 Uhr wieder laute Überflüge. Der Teufel soll sie holen.
Jedes Mal nach einer Dienstreise fällt es mir wieder besonders auf, wie andere Menschen frei vom militärischem Fluglärmterror leben dürfen und ca. 2 Millionen Menschen im Lärmreservat Saarland/Westpfalz nicht. Was mögen die Gründe sein? Leben hier wirklich die blödesten Menschen, wie die Tageszeitung 20cent (etwas netter formuliert mit Zahlenwerten zu einer "Bildungsintelligenz") heute schreibt? Sind sie bloß besonders leidensfähig? Oder war das unseren überversorgten Politikern die ganzen Jahre so egal wie die Ablehnung der Bundesbürger gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr?
Da nun bekannt ist, dass ohne die (bezüglich des zivilen Arbeitsmarkts) perspektivlosen Ostdeutschen die Auslandseinsätze der Bundeswehr so gar nicht möglich wären, sind die ständigen, in Salamitaktik ausgeführten Einsätze deutscher Soldaten im Süden Afghanistan als großartige arbeitspolitische Maßnahme zu sehen, die wir wertschöpfend Arbeitende doch gefälligst gerne zu finanzieren haben.
Jetzt reicht nicht einmal mehr der Bodensatz der US-Gesellschaft, den die Army einsammelt, um die Bodenkriege zu führen. Die Stars and Stripes schreibt:
WASHINGTON (AP) -- The Air Force's top general expressed frustration on Tuesday with the reassignment of troops under his command to ground jobs for which they were not trained, ranging from guarding prisoners to driving trucks and typing.
D.h. sie zwangsverpflichten Soldaten der Airforce, um Kriegsgefangene zu bewachen, LKW zu fahren und Schreibarbeiten zu erledigen, damit sich mehr Army-Kollegen von den Bomben der Widerstandskämpfer zerreißen lassen dürfen.
Frei nach Tony Marschall haben gestern unsere militärischen Schädlinge bis 22.40 Uhr nachts ihre Ruhestörung zelebriert. Da freut man sich doch drauf, bei der nächsten Wahl die ganze menschenverachtende Bande in Berlin abwählen zu dürfen, die diesen unnötigen Lärmterror in Deutschland erlaubt.
Das Public Affairs Office in Spangdahlem hat mir heute ein wenig Hoffnung gemacht. Anfang Juni fliegt die US-Airforce den 150 NATO-Lamettaträgern was vor, und dann werden alle drei Staffeln für zwei Monate verlegt. Ich hoffe, das Luftwaffenamt hat soviel Anstand und füllt in dieser Zeit die TRA LAUTER nicht mit anderen Krachmachern.
Die US-Rüstungsindustrie hat den Polen 48 F-16 vertickt, und denen muss die US-Airforce im Juni in Spangdahlem natürlich eine starke Show liefern, damit sie sehen, was sie für tolle Jets gekauft haben. Dafür gab es einen Deal, dass ein US-Konzern (General Motors) Arbeitsplätze in Polen schafft, damit die Polen die kreditfinanzierten Jets abarbeiten können. Und diese Arbeitsplätze werden in Deutschland abgebaut.
Zitat aus <f17jrv$ccb$1@aioe.org>:
Das Magazin Monitor (WDR) hat bereits im Juli diesen Jahres (2004 ist
gemeint, der Webmaster)
einen Deal öffentlich gemacht, der im Groben so aussieht:
Damit Polen in die Lage versetzt wird, Zins und Tilgung abzuarbeiten, werden US-amerikanische Unternehmen in Polen 6 Milliarden Dollar investieren. Eines der Unternehmen, die in Polen investieren, um den Polen zu ermöglichen, ihre Schulden abzuarbeiten, ist GM. Lockheed, der Flugzeugbauer hat eine beträchtlich Summe an General Motors, den Autobauer, überwiesen, damit dieser über seine Tochter Opel in Polen investiert. Laut Monitor haben beide Konzerne den Deal bestätigt. Polnischen Zeitungen zufolge soll daraus ein GM-Investitionsvolumen von 800 Millionen Euro nach Polen fließen.
Und deshalb baut GM die überzähligen Arbeitsplätze in Deutschland ab.
Die US-Airforce trainiert ja nicht nur für ihre eigenen Überfälle anderer Länder. Auch in der US-kommandierten NATO spielt sie mit. Für ihre unfreiwilligen deutschen Gastgeber hat sie nun ein besonderes Schmankerl: 2 Monate Lärmhölle im Mai und Juni. Denn im Mai trainiert sie für "NATO Operations Evaluation" und "AEF rotation". Auf Deutsch: Es kommen im Juni 150 NATO-Lamettaträger, und denen zeigen sie, wie toll sie töten können. Und da sie nach ihren desaströsen Kriegen im Nahen Osten wenigstens den Schein wahren wollen, werden sie uns im Mai vermutlich mit noch nicht dagewesener Intensität mit ihrem unnötigen Scheißlärm terrorisieren und die Gegend mit den üblichen Schadstoffen eindecken.
Quelle: Eifel Times, Artikel "Sabers focus upcoming events"
Es ist unglaublich, wie eine Handvoll US-Kampfpiloten mehr als ein ganzes Bundesland mit Lärm und Gift verseuchen kann. Noch viel unglaublicher ist aber, dass eine Handvoll deutscher Politiker für diese Sauerei verantwortlich ist und dafür noch Geld bekommt - von den Opfern.
Den ganzen Tag über und auch jetzt um 19.23 Uhr noch: Kampfjets. Ich würde gerne mein Kind ins Bett bringen und ihm eine Gutenachtgeschichte vorlesen. Ich darf ihm wahrscheinlich - sofern es sich überhaupt auf meine Stimme konzentrieren kann - die Geschichte zurufen.
Leider hört man in Saarbrücken nichts von dem Terror. Sehr geschickt von den Parasiten, dass sie die Politiker nicht ebenfalls terrorisieren. Diese könnten ja böse werden.
Nachtrag:
Auch um 21.45 Uhr geben diese Schädlinge im Kampf gegen Frieden und
Freiheit noch keine Ruhe. Wie krank muss ein Hirn sein, diese
Pest bis in die Nacht auf unschuldige Bürger loszulassen?
Heute war in der Saarbrücker Zeitung ein Bericht über den zunehmenden Lärm und ein Kommentar über den US-Fluglärm. Immerhin wird das Thema schon seit einiger Zeit nicht mehr unter den Tisch gekehrt, das lässt hoffen. Leider genießt der militärische Fluglärm (besonders der der US-Airforce) noch den besonderen Schutz unserer Regierung. Mal sehen, wie lange unsere Politiker noch glauben, sich diese Frechheit leisten zu können.
Jetzt, um 19.52 Uhr nerven sie immer noch rum, dabei haben sie es gestern und heute mehr als übertrieben.
Was machen die Leute, die den Terrorismus nach Deutschland holen, wenn sie sich tagsüber ordentlich auf unsere Kosten ausgetobt haben? Richtig - sie nerven auch spät abends noch. Um 21.30 fängt die Scheiße wieder an. Wir brauchen dringend einen Verteidungsminister. US-hörige Kriegsminister hatten wir die letzten Jahre mehr als genug.
Dieses Mal um 15.23 Uhr. Das soll wohl zur Gewohnheit werden.
Als wenn die Dreifachbelastung durch Militärkapriolen (TRA LAUTER, POLYGONE und Transporter von und nach Ramstein) nicht genug wäre, nun erschüttert auch schon wieder ein Überschallknall gegen 13.40 Uhr die Region, obwohl im MIL-AIP steht, dass Überschallknalle über dichtbesiedeltem Gebiet zu vermeiden sind. Es würde mich nicht wundern, wenn es wieder ein US-Parasit gewesen und der Flug brav von einem willfährigen deutschen Helfer genehmigt worden wäre. Anfrage geht morgen per Einschreiben ans Luftwaffenamt raus.
[11.04.2007] Satire oder Überzeugung eines Hillybillys?
Pünktlich nach den Feiertagen, kurz vor 8 morgens, ist der Lärmterror schon wieder da. Unsere ungeliebten "Gäste" von der US-Airforce üben wieder Mord und Terror.
Apropos Terror: Die CIA hat sich bekannterweise in Ramstein niedergelassen und hilft tatkräftig mit, "Freiheit" und "Frieden" in andere Länder zu bringen. Laut ABC News hat die CIA eine Terroristengruppe angeheuert, die im Iran Anschläge und Entführungen verüben soll. Ist es nicht schön für unsere Politiker, dass sie die CIA dabei tatkräftig unterstützen können?
Auf heise.de lese ich folgende Ungeheuerlichkeit:
"Die Gefahr eines terroristischen Anschlags in Deutschland war noch nie so groß wie in diesen Tagen", sagte Schünemann der Bild am Sonntag. Die von Schäuble angestrebten Gesetzesänderungen etwa zur Online-Durchsuchung von Computern oder zur vorbeugenden Telefonüberwachung halte er daher "für dringend geboten".
Und nun die Begründung:
"Der Einsatz von Tornado-Kampfflugzeugen in Afghanistan verschärft die Bedrohung weiter."
Ist das nicht klasse? Erst gegen den Willen des Volkes Tornados nach Afghanistan schicken und dann dummdreist mit dem so selbstgebastelten Bedrohungsszenario den Wunsch nach Ermächtigungsgesetzen untermauern.
Bitte bei der nächsten Wahl daran denken und sich fragen, ob man Politiker ans Ruder lassen kann, die statt Schulen zu bauen und Rente zu zahlen mit dem Geld lieber den USA bei ihren Kriegen helfen und hier Grundrechte abschaffen.
Zweierlei Maßtagesschau.de schreibt, dass der Iran die britischen Soldaten zu Aussagen gezwungen haben soll.
Aber die "Aussagen" der Verschleppten, die jahrelang in Guantanamo gefoltert wurden, die sind natürlich ganz freiwillig entstanden. Das bezweifelt die Tagesschau nie. Wurde sie etwa heimlich von Springer aufgekauft?
Was die Tagesschau auch verschweigt,
fr-online.de
jedoch berichtet:
Dokumente belegen, dass der MI 5 zwei Moslems, die eine Zusammenarbeit
abgelehnt hatten, beim US-Geheimdienst anschwärzte, was zur
Verschleppung der Männer nach Guantánamo führte.
Was machen die denn noch um 21 Uhr lärmend über meinem Haus? Können sie es nicht mehr erwarten? Ein bisschen morden? Ein bisschen iranische Kinder mit Phosphor bewerfen? Nett unterstützt durch deutsche Behörden, die ihnen die Nutzung unseres Luftraums erlauben?
Die britischen Soldaten werden freigelassenWäre Ahmadinedschad wie Bush, hätte er sie in ein Iran-Guantanamo gesteckt. Wäre er wie Steinmeier und Schily, hätte er sie an irakische oder afghanische Widerstandskämpfer ausgeliefert und sich fast den Hals ausgerenkt beim Wegsehen. Da sieht man mal wieder, wo die Zivilisation zu Hause ist - und wo nicht.
Jahrzehnte lang wurden wir von amerikanischen und anderen Militärmaschinen terrorisiert, ohne dass es jemand von außerhalb zur Notiz nahm. Möglicherweise wurde der Skandal auch ganz bewusst unter den Teppich gekehrt, weil man die Folgen zumindest ahnte. Die Fluglärmbelastung ist ein erheblicher Makel des Saarlandes. Dank unserer Aufklärungsarbeit kommen schon die ersten Anfragen von Menschen, die abwägen, ein Jobangebot im Saarland anzunehmen, und die vorher bei der Arbeitsgemeinschaft gegen militärischen Fluglärm im Saarland anfragen, ob und wo man denn im Saarland überhaupt noch wohnen kann, ohne unerträglichem Fluglärm ausgesetzt zu sein.
Damit wird es zunehmend belegbar: Der militärische Fluglärmterror vertreibt hier wohnende Bürger und hält Interessenten fern vom Saarland. Wir können uns diese Militärparasiten nicht mehr länger leisten. Dafür steht die saarländische Regierung in der Verantwortung.
Es dröhnt in der TRA LAUTER so laut, dass man selbst beim Rasenmähen neben dem Rasenmäher den Sound of Freedom der USAF deutlich hört. Man merkt es deutlich: Der Rest der Parasiten ist aus der Türkei zurück, und nun werden wir wieder mit vereinten Kräften terrorisiert. Alle, die diese US-Bande beim Terrorisieren der deutschen Bevölkerung (und der Welt) unterstützen, soll der Blitz beim Scheißen treffen.
Wir brauchen dringend Antiterrorgesetze, und zwar gegen den Lärmterror der US-Airforce.
Wie ist das in der Werbung, wo sich Menschen in die Badewanne legen können um sich zu entspannen? Wollte ich auch. Um 19.30 Uhr, da kehrt woanders Ruhe ein. Leider nur woanders, nicht im Lärmreservat Saar. Wieder musste ich unfreiwilliger Gastgeber für die US-Airforce sein, die lautstark am Himmel "Iran überfallen" gespielt hat. Ach wären sie nur weg, weit weg und kämen nie wieder.
Um 6.03 Uhr Sommerzeit (also gefühlte 5.03 Uhr) ist ein lautes, dröhnendes Etwas über mein Haus und hat meine Familie aus dem Schlaf gerissen. Um 7.50 Uhr haben dann die Kampfjets das Lied vom Tod angestimmt. Unsere amerikanischen "Freunde" muss man einfach lieb haben, und ihre servilen Gehilfen im Luftwaffenamt und in der Bundesregierung auch.
Damit unsere ausländischen Freunde im Nahen Osten noch ein paar Tausend Kinder mehr verbrennen können, muss man eben zu Zugeständnissen bereit sein. Das ist doch unmittelbar einsichtig. Nicht wahr, Frau Merkel? Herr Jung?
Außerdem sollte Schäuble seine Überwachungskameras in jeden Haushalt im Saarland und der Westpfalz stellen. Wer gegen das Treiben der US-Truppen in Deutschland ist, kann doch nur ein Terrorist sein!
Es ist kaum zu glauben. Für diese Woche hat das deutsche Luftwaffenamt der US-Airforce ausdrücklich erlaubt, bis 23.30 Uhr nachts ihre höllisch lauten Kriegsspiele über unserer Heimat abzuhalten. Vermutlich war das eine (grundgesetzwidrige) Order vom Verteidigungsminister, damit die Amerikaner hier schön auf Kosten unserer Gesundheit für ihren nächsten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg üben können.
Ich entschuldige mich jetzt schon bei allen Iranern und natürlich auch Irakern und Afghanen. Ich habe diese "Volksvertreter" nicht gewählt, und die Mehrheit der Deutschen (damit auch deren Wähler) lehnt die kriegerischen Alleingänge dieser Figuren ab. Die deutschen Wähler sind in einem noch nicht dagewesenen Ausmaß belogen und betrogen worden.
Wieso erzählt mir der Wetterbericht was von "schönem" Wetter? Er meint damit wohl sonniges Wetter, das ist im Fluglärmreservat Saarland aber alles andere als schön, sondern besonders laut. Die Nutzung der Terrasse ist schon lange werktags kaum mehr möglich, wenn man nicht gerade taub ist. Schon morgens um 8 muss ich den Lärm übender US-Kampfjets ertragen. Bei diesem Wetter fliegen sie leider besonders gern.
Ich hätte sie bei diesem Wetter besonders gerne weg.
Die US-Airforce übt die letzten Wochen wie wild und bis in den späten Abend. Üblicherweise folgt dann bald ein Überfall. Ist der Iran nächste Woche dran?
Wenn die dicken Flocken fallen, macht das Kriegspielen offensichtlich
nicht so viel Spaß. Wie gut einige Minuten Ruhe tun! Leider hört es
immer wieder auf zu schneien, und dann lärmen wieder die bekannten
ungeliebten Gäste in der Luft.
Käme doch bloß der gesamte Schnee Deutschlands in Spangdahlem und
Ramstein herunter!
Um 15.20 haben US-Amerikaner mit lauten A10-Überflügen mein Söhnchen
aus dem Schlaf gerissen. Wir waren froh, dass er ein wenig schläft (hat
Fieber, Grippe und Durchfall), aber was interessiert die Parasiten aus
Übersee die Bevölkerung.
Spangdahlem und Ramstein Air Base - Pest und Cholera.
Was Eltern so kennen: Unser Kleinster ist mal wieder krank. Heute Nacht musste er sich im Stundentakt übergeben. Da war für alle nicht viel mit Schlaf. Und da ist man doch froh, dass man in einem Land lebt, in dem die Bedürfnisse der Bürger (z.B. nach Ruhe) mehr zählen als der Wunsch von Ausländern nach Krieg... Verzeihung, ich war am Träumen. Wie leben hier ja im 51. Bundesstaat der USA, mit zwei wichtigen Kriegsflugäfen. Und da ist die Mehrheit der Politiker SO STOLZ DRAUF, DASS SIE AUF VOLK UND GRUNDGESETZ PFEIFEN. Es reicht, wenn man das Volk alle 4 Jahre belügt und ganz toll betroffen schaut und alles ganz toll besser machen wird. Ganz bestimmt.
Auch die Entsendung von RECCE-Tornados nach Afghanistan folgt der üblichen Salamitaktik militärischer Aktionen: immer ein bisschen mehr in Krieg und Chaos. Waren es zunächst noch sechs RECCE-Tornados für Afghanistan, so waren es bald "sechs bis acht", und jetzt sind es schon acht (siehe hier).
Wie lange es wohl dauert, bis aus den RECCE-Tornados "aus Sachzwängen" stärker bewaffnete ECR-Tornados werden?
Nachtrag:
Es geht schon weiter! Bundeswehr
schickt Drohnen
"Wenn der ehemalige Verteidigungsminister Struck den törichten Satz
geprägt hat, Deutschland werde auch am Hindukusch verteidigt, dann
kann die Antwort der Afghanen sein: Der Tod meiner Verwandten wird
auch in Deutschland gerächt."
Oskar Lafontaine im Tagesspiegel
Es ist 21.40 Uhr. Ich würde gerne schlafen gehen, aber die US-Airforce lässt mich nicht. Die Piloten, die in ihren Mordmaschinen das Töten üben, machen zu viel Lärm und erinnern mich ständig daran, wie sie meine Heimat mit Blut besudeln, das an ihren Händen klebt, und wie sie sich darauf einstellen, Menschen zu töten und deren Heimat zu verseuchen. So wie das US-Militär alles verseucht, was ihm in die Hände fällt.
Eine Schande, dass wir keine Regierung in Deutschland haben, die diesen Verbreche(r)n wenigstens hier Einhalt gebietet.
Na also, war nur eine Frage der Zeit. Wie weit haben wir uns durch die Unterstützung der US-Kriege verhasst gemacht? Werden auch Sprengsätze in Deutschland hochgehen, nur weil unsere Regierung permanent das Grundgesetz, das Völkerrecht und den Willen der Bevölkerung ignoriert? Der Gipfel der Perversität ist, dass unser Innenminister die von der Bundesregierung zu verantwortende und von ihm absichtlich geschürte Angst der Deutschen vor Terror noch dazu nutzen will, um zu Ermächtigungsgesetzen zu kommen.
Unsere Regierung ist so lernresistent und rotzfrech, die sucht die Schuld tatsächlich bei den Überfallenen und schafft es, unser Geld und unser Land den US-Kriegen zu opfern.
Oder ist die Entführung bloß eine Operation unter falscher Flagge, mit der die USA die Wut der westlichen Welt schüren um noch schneller noch mehr Militär, Geld und Material von willigen Lakaien für ihre Kriege zu bekommen?
Wenn 77% unseres blöden Volkes keine Auslandseinsätze der Bundeswehr wollen, dann juckt uns das doch nicht, denken die meisten unserer Parlamentarier. So ein paar Bundeswehr-Tornados in Afghanistan, die tun doch nichts. Die wollen nur spielen und ein paar Fotos machen. Nein, diese Fotos werden ganz bestimmt nicht an die Operation Enduring Freedom gegeben, damit die wieder ein paar Dörfer kaputtbomben.
Immerhin gibt es ein paar Anständige, die dagegen waren. Und mein Respekt gilt Gauweiler und Wimmer wegen ihrer Verfassungsklage, auch wenn die Kriegsmafia die Jurisdiktion sicher längst unterwandert hat und die Klage wenig Erfolg haben wird. Unsere Politiker verstoßen so gewohnheitsmäßig gegen Grundgesetz und Völkerrecht, dass die jetzige Aktion wahrscheinlich noch als Kleinkriminalität durchgeht.
Die Helden von gestern Abend sind wohl nicht fertig geworden. Daher fliegen sie jetzt, um 21.40 Uhr schon wieder. Es hat sich herausgestellt, dass es gestern (Überraschung!) die US-Airforce war, die unsere Grundrechte missachtet. Läuft das nun unter Ausländerkriminalität, oder müssen wir erst die Marionetten in Mainz und Berlin einbuchten?
Wir sollten unsere amerikanischen "Freunde" richtigerweise als "Mitbürger mit Integrationspotenzial" bezeichnen. Oder ehrlicher: als Besatzer. Die Milliarde USD Besatzungskosten, die sie pro Jahr an deutschen Steuergeldern kriegen, sagt doch alles.
Wie nennt man Menschen, die gewohnheitsmäßig ohne Not andere Leute belästigen? Die z.B. noch um 21.43 Uhr unter Höllengetöse über dicht besiedeltem Gebiet Krieg spielen? Asozial?
Und wie könnte man sie resozialisieren? Ihnen ihr Kriegsspielzeug wegnehmen und sie Kinder pflegen lassen, die durch Phosphor und Minen verkrüppelt wurden?
Das muss man sich mal vor Augen halten: Die USA sind mit weit über 100.000 Soldaten im Irak und haben nicht einmal die Hauptstadt so weit unter Kontrolle, dass sich Bodentruppen in Stadtteile wagen, wo gegnerische Kräfte vermutet werden - zumal das nach den vielen Jahren Krieg eigentlich eine Aufgabe der irakischen Polizei sein sollte. Was wollen die dann mit 21.000 zusätzlichen Soldaten dort? Noch mehr Chaos und zivile Opfer durch noch mehr Unfähigkeit?
Ich appelliere an meine Politiker: Keinen Cent mehr für diese gemeingefährlichen Elefanten im Porzellanladen! Ich will für die Steuermilliarden, die noch an die US-Truppen gehen, lieber Schulen und intakte Straßen in Deutschland sehen, von mir aus auch humanitäre THW-Einsätze im Ausland. Ich will den US-Terror nicht finanzieren müssen!
Nach einem Tag mit Fluglärm gibt es...? Richtig: Einen Abend mit Fluglärm. Zwischen 20.00 und 20.50 Uhr 6 laute (in Worten: LAUTE) Überflüge von US-Transportern. Und es ist noch nicht zu Ende. Ob es Übungsflüge sind, oder ob sie Krüppel (nach USA) und Krüppelerzeuger bzw. Krüppel in spe (von USA) in diesen Nachtaktionen durch die Gegend fliegen, weiß ich nicht. Es ist eine Sauerei ohnegleichen. Ich habe die Politiker, die ich gewählt habe, nicht legitimiert, dass sie ausländische Mörderbanden noch nachts meine Fensterscheiben zum Vibrieren bringen lassen und bin stinksauer!
Auf der Bundestags-Website habe ich mir die Liste der Mitglieder und Vertreter des Verteidigungsausschusses angesehen und einer Auswahl folgenden Text gemailt (Namen und dann rechts E-Mail anklicken):
Sehr geehrte...
ich bitte Sie, bei der Abstimmung über den Einsatz der
Bundeswehr-Tornados in Afghanistan Ihr Möglichstes zu tun,
um diesen Einsatz zu verhindern. Es ist ein weiterer
Mosaikstein, um nach einer Salamitaktik immer ein wenig mehr
Krieg zu führen. Wir unterstützen anderer Staaten Kriege
bereits viel zu sehr, auch durch finanzielle Zuwendungen an
die USA (1. Mrd. USD jährlich zur Unterhaltung der US-Basen
in Deutschland, von denen aus der Tod in die Welt getragen
und die deutsche Bevölkerung terrorisiert wird, z.B. durch
Fluglärm). Überlegen Sie, was mit den Aufklärungsdaten der
deutschen Tornados passieren wird. Überlegen Sie, was
passiert, wenn ein Tornado abgeschossen wird. Jede einzelne
"kleinere" Aktion verselbständigt sich und ist in kürzester
Zeit nicht mehr zu kontrollieren. Wie der gesamte
Afghanistan-Krieg. Kein Krieg ist kontrollierbar, egal was
man sich vorher einredet. Helfen Sie mit, die Notbremse zu
ziehen!
Mit freundlichen Grüßen
Ich freue mich über jeden, der diese Möglichkeit nutzt, seinen MdBs zu sagen, was er will bzw. nicht will.
Aus den SR1-Nachrichten von heute:
Ramstein: Klagen gegen Flughafen-Erweiterung abgewiesen
Das Verwaltungsgericht Neustadt hat mehrere Klagen gegen die Erweiterung
des Militärflughafens Ramstein abgewiesen. Anwohner befürchten, der zu
erwartende Fluglärm werde stärker sein als von der Genehmigungsbehörde
angenommen. Das sei sowohl tagsüber als auch in der Nacht nicht
zumutbar. Das Gericht entschied jedoch, die Erweiterung für militärische
Lufttransporte sei rechtlich nicht zu beanstanden. Die Kläger könnten
weder weitergehende Lärmschutzauflagen noch einen finanziellen Ausgleich
beanspruchen.
War doch klar. Von den Behörden gedeckte Verzögerungstaktik beim Prozess, Nacht-und-Nebel-Abholzaktionen im großen Stil - der Ausbau des US-Kriegsflughafens Ramstein ist nicht umsonst in juristischen Fakultäten ein Paradebeispiel dafür, wie man nicht zu genehmigende Vorhaben in Salamitaktik durchbekommt. Allerdings war das keine sportliche Herausforderung, da die Interessenlage von Durchführenden und Überwachern sich 100% überlappt hat. Haben ein paar Geldgeier noch gedacht, sie könnten ein paar Hundert Euro für neue Fenster abstauben, wenn sie danach nur für ewig die Klappe halten und den Lärm ertragen, so hat sich gezeigt, dass auch diese Duckmäuser nichts bekommen. Tja Leute, jetzt habt ihr es wohl hoffentlich eingesehen. Gegen diese Regierung, die das Grundgesetz ignoriert, kommt auch kein Rechtssystem an. Bis zu den nächsten Wahlen dauert es noch. Aber schreibt euch schon mal einen Zettel als Merker, denn vor den Wahlen werden sie auf unser schlechtes Gedächtnis bauen und uns wieder anlügen, dass sich die Balken biegen.
Regierung sieht Risiken beim Tornado-Einsatz, aber hey, das muss ja nicht heißen, dass das schlecht wäre. Immerhin werden dann die alten Tornados abgeschossen, und Verteidungsminister Jung braucht dann unbedingt neue schicke Eurofighter. Mit abgeschossenen Tornados sind wir dann auch endlich richtig im Krieg drin, ein Traum der Militaristen in Berlin geht in Erfüllung. In dem ganzen Durcheinander fällt dann auch nicht auf, dass genau wie für den Irak auch für Afghanistan eigentlich keine erfolgversprechenden politischen Konzepte existieren.
Mit dieser Regierung können wir uns die Hoffnung auf eine friedliche Politik abschminken.
Nun ist es amtlich: Deutschland ist der 51. Bundesstaat der USA. In der 2. Luftpost vom 02.02.2007 wird vor Gericht ausgesagt, dass die Hoheit bei der Festlegung von Fluglärm und Entschädigungen bei der US-Airforce liegt, und dass es beim Lärmterror dieser Art nicht um Menschen (schon gar nicht um deutsche Steuerzahler, die den Irrsinn finanzieren müssen) sondern um Grundstücke geht. Obwohl es allen klar ist, dass die Menschen gegen den Lärm klagen!
Was die Einwohner Deutschlands zählen, kann man nicht besser ausdrücken als die Feststellung, dass die US-Airforce bis zu 16 Mal am Tag solch einen Höllenlärm über deutschen Häusern verursachen darf, dass man sich nur noch schreiend verständigen kann. Wenn sie öfter lärmt, ist das auch ok, dann zahlt der deutsche Staat eben ein halbes Lärmschutzfenster. Das muss man sich mal vorstellen: Lärmterror durch Ausländer ist deutsche Staatsräson.
Daraus kann man als hier lebender Mensch nur folgern: Wer die Politiker noch einmal wählt, die solche Gesetze und Gesetzesauslegungen zulassen, hat es nicht besser verdient. Ich habe meine Lehren daraus gezogen und werde sie dieses Mal vor der Wahl trotz aller Lügenmärchen und Versprechungen nicht mehr vergessen.
Heute wurden wir um 6.52 Uhr von einem tierischen Dröhnen und Sägen geweckt: Triebwerkslärm eines US-Frachtflugzeugs. Was es wohl für wichtige, dringliche Sachen geladen hatte? Jeans für Jimmy und Johnny, damit sie sie nicht in deutschen Geschäften kaufen müssen? Ein paar verkrüppelte und tote Soldaten, die zurück in die Heimat dürfen? Oder gar frische oder wenigstens notdürftig aufgepäppelte Soldaten, die wieder den Tod in die Welt tragen?
3 Tage war ich nun auf Dienstreise in weniger asozialen Teilen der Republik (sprich: ohne Lärmreservat), und ich habe die himmlische Ruhe in Berlin-Mitte sehr genossen. Selbstverständlich gibt es dort Verkehrslärm, der ist aber gegenüber dem perversen Lärm der Kampfjets in meiner Heimat vernachlässigbar. Dafür darf ich diesen unnötigen Mist jetzt wieder um 20 Uhr ertragen, und heute Mittag gaben die Militärs wieder alles, damit mein Söhnchen nicht ungestört seinen Mittagschlaf halten konnte. Wenn ich bedenke, dass ich über meine Steuern diesen Terror finanzieren muss, wird mir ganz schlecht.
Die Schweizer Regierung macht sich Gedanken darüber, was sie ihren Bürgern zumutet und schreibt auf den Seiten der Schweizer Luftwaffe u.a.
Und unsere Regierung holt die Ausländer auch noch auf Dauer hierhin, wo es wegen der dichten Besiedelung absolut ungeeignet zum Üben ist und lässt es zu, dass Jets gewohnheitsmäßig an mehreren Tagen der Woche hintereinander bis in die Nacht unsere Heimat verlärmen. Dazu hat sie noch Lärmreservate (TRA) eingerichtet, damit sich der Lärm schön konzentriert und unsere amerikanischen "Freunde" nicht allzuweit von ihrer Basis üben müssen.
Was sehe ich denn im Webalizer? Unsere amerikanischen Freunde haben einen neuen Proxy namens bonnie.spangdahlem.af.mil. Da kann ich doch nur beipflichten zu bring back my bonnie to me. Geht nach Hause. Hört auf uns zu nerven und lasst Euch nicht mehr in sinnlosen Kriegen verheizen.
War ja klar. Kaum ist der Himmel blau, nerven wieder US-Jets (A-10) am Himmel, auch zur Mittagessenszeit. Ich sage da nur: "NOT WELCOME! FUCK OFF!"
RIA Novosti berichtet: "TEL AVIV, 23. Januar (RIA Novosti). Israel prüfe die Möglichkeit eines NATO-Beitritts für eine effektivere eigene Sicherheit, sollte Iran in Besitz von Atomwaffen kommen, schreibt die Zeitung 'Jerusalem Post' am Dienstag."
Dann wird es ja wohl nicht mehr lange dauern, bis unsere Regierung auch israelische Jets hier üben lässt. Wenn die gesicherte Existenz Israels laut unserer Kanzlerin deutsche Staatsräson ist, dann doch das Übungsrecht mit Kampfjets erst recht.
Spiegel Online berichtet: "So überraschte im Auswärtigen Ausschuss FDP-Fraktionsvize Werner Hoyer Minister Steinmeier mit der Auskunft, dass die deutschen "Tornados" zwar britische Flugzeuge ersetzen würden, aber nur, um die "Harrier"-Jets in Zukunft Kampfeinsätze fliegen zu lassen. Und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) klagte in der vergangenen Woche vor Abgeordneten, sie misstraue mittlerweile den Informationen des Verteidigungsministeriums. Manche angebliche Anforderung der Verbündeten wirke, so Merkel, als habe die Bundeswehr sie selbst bestellt."
Truppen in die Welt zu schicken, die die USA in ihren völkerrechtswidrigen Kriegen unterstützen, ist halt der ganz große Legokasten für Männer, die im negativen Sinn nicht erwachsen geworden sind.
Nachdem dieser perverse Fluglärm Krieg spielender In- und Ausländer schon dafür gesorgt hat, dass viele Bewohner in den Lärmreservaten klares Wetter nicht mehr als schönes sondern als schlechtes Wetter bezeichnen (weil der Fluglärm dann noch schlimmer wird), zeigt sich mehr und mehr, dass trübes und nebliges Wetter keine Erleichterung mehr bringt. Heute haben uns die Militaristen über unseren Köpfen mal wieder so richtig gezeigt, wie man sich da unten als Stück Dreck (das ist wohl die Übersetzung von "local national") fühlen soll. Herzlichen Dank auch an unsere gewählten Verräter in Berlin und den Landesregierungen! Ich hoffe, dass möglichst wenige Wähler beim nächsten Mal wieder so dämlich sind und eine der großen "Volks"-Parteien wählen. Was soll sich denn auch ändern, wenn immer die selben Nasen am Ruder sind?
Die "Stars & Stripes" schreibt, dass das vertraute Brüllen wieder da ist: "The familiar roar of F-16 fighter jets is back at Incirlik Air Base in Turkey." Das ist doch eine schöne Umschreibung für den Lärmterror, an den sich die dortige Bevölkerung offensichtlich noch gut erinnert. Zwei Spangdahlemer F-16-Staffeln werden dort insgesamt sechs Wochen lang Übungsflüge abhalten. Aus unserer Sicht leider nur sechs Wochen, dann kommen die ungeliebten Gäste wieder und tragen ihren Teil zum Lärmterror bei. Wie schön wäre es, wenn sie endlich in ihre Heimat zurückkehren würden, dorthin, wo ihre Familien auf sie warten. Hier jedenfalls wartet außer ein paar gesetzlosen Politikern kein Schwein auf sie.
Nachfolgend eine E-Mail ans saarländische Innenministerium, die uns die aus dem Lärmreservat ausgewanderte Mitbürgerin in Kopie geschickt hat:
Den Damen und Herren des Innenministeriums zur Kenntnis: Auf Grund des nicht nachlassenden militärischen Fluglärms und der Tatsache, oder nennen wir es subjektiven Eindrucks, dass wir Bürger 2. Klasse sind und die saarländische Regierung nicht gewillt ist, uns davor zu schützen, verlasse ich das Saarland. Das bin ich mir und meinen Kindern schuldig. Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen mehr offene Ohren ihren Bürgern gegenüber.
Gesundheit, Lebensqualität und eine Entwicklungsmöglichkeit für sanften Erholungstourismus, klar. Das Abwandern qualifizierter Kräfte tut der Region ebenfalls weh. Aber das reicht noch nicht. Unsere Regierung veruntreut jährlich eine Milliarde US-Dollar, um sie den Amerikanern für die Unterhaltung ihrer Kriegstreiberbasen in Deutschland hintenreinzublasen - sagt jedenfalls die deutsche Botschaft in Washington. Zur Sicherheit liegt hier eine lokale Kopie.
Die Terror geht schon wieder los. Die Kollegen des ganz offensichtlich gehirngewaschenen US-Soldaten Ty (für den Fall, dass diese Kriegspropaganda lieber vom Netz genommen als sachgerecht kommentiert wird, habe ich eine Kopie gesichert) kämpfen wieder über meiner Heimat. Und die Transporter dröhnen wieder häufiger, vermutlich bei der Ankunft in Ramstein mit frischen und zusammengeflickten Soldaten beladen und beim Abflug mit Krüppeln wie ihrem Kameraden.
Achtung, Satire!
Ob man die Kampfjets wohl
abschießen dürfte, wenn sich Schäubles feuchte Träume im Grundgesetz
niederschlagen würden? Immerhin bedroht der Fluglärmterror die
Gesundheit von Millionen Menschen und damit die "Grundlagen des
Gemeinwesens". Fädelt Schäuble das alles ein, weil er endlich ein Mittel
gegen den Fluglärmterror haben will? Man beachte die Komponente "Terror"
im Wort "Fluglärmterror".
Ach ja, liebe Bild-Online - ich lese auf der o.a. Seite "Ty war in den Krieg gezogen, um das Land von Diktator Saddam Hussein zu befreien." War da nicht was mit angeblichen Massenvernichtungswaffen und der Bedrohung der Welt als Kriegsgrund?