Artikel aus der KolumneOh mein Gott! Laut dem Artikel "Bush,Pentagon: der Witz vom Rückzug aus dem Irak 2008" auf Radio Utopie ballern insgesamt 272.000 US-Soldaten und -Söldner im Irak herum: 146.000 staatliche Soldaten und mindestens 126.000 private Söldner.
Um über 200.000 Zivilisten zu ermorden, dieses Chaos anzurichten und maximal ein paar Quadratkilometer halbwegs (aber auch nur halbwegs) "sicher" für die eigenen Truppen und die Spielzeugregierung zu bekommen, braucht man 272.000 Soldaten und Söldner? Ich fürchte, da ist jede afrikanische Kinderarmee "effizienter". Ups! Hoffentlich habe ich jetzt Blackwater oder Halliburton nicht auf Ideen gebracht. Laut dem Artikel Irak, Bush, Blackwater und das Ende des staatlichen Kriegsmonopols ist das "Menschenfutter" eh in den Slums von Peru und Uganda eingesammelt worden. Bloß sind es derzeit wohl noch Erwachsene.
Apropos private Söldnerfirmen - Wäre das nicht eine Perspektive für Ramsteins Bürgermeister "Wir brauchen die Amis"-Layes angesichts Gewerbesteuerrückgangs und drohenden Nullumsatzes durch US-Truppen? Im Gegensatz zu den Amerikanern müsste solch eine Firma, die sich in seinem Gewerbegebiet ansiedelt, Gewerbesteuer zahlen und in deutschen Geschäften einkaufen. Wäre da vielleicht eine Flugreise Layes' in die USA im Steuergeldverschwendung/Resultatverhältnis nicht deutlich günstiger als die "Bitte bleibt hier"-Bettelreisen von Innenminister Bruch? Jetzt bitte keine Diskussion über Moral. Die mehreren Hunderttausend zivilen Opfer der US-Armee, die von über Ramstein verschickter Munition zerrissen und vergiftet wurden, haben die beiden doch bis heute erfolgreich aus ihrer Wahrnehmung ausgeblendet.
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