Artikel aus der KolumneIn einem Schreiben an den Trierer Bischof Bischof Marx habe ich ihn gefragt, wie er den Empfang der US-Soldaten anlässlich des Peace Day (siehe Kolumnenartikel vom 16.05.2007) mit seinem Gewissen und der Botschaft Jesu in Einklang bringen könne, da die US-Soldaten der Gewalt nicht abgeschworen haben und in Afghanistan und dem Irak weiter Zivilisten töten.
Ich habe gestern eine Antwort bekommen, und er schließt das Schreiben mit folgendem bemerkenswerten Satz:
"Wenn Jesus sich mit Zöllnern und Pharisäern an einen Tisch setzen konnte, warum sollte der Bischof von Trier dann das Gespräch und die Begegnung mit Soldaten der US-Streitkräfte verweigern?"
Dieser Schlusssatz zeigt nicht nur den feinen Humor des Bischofs sondern auch, dass er durchaus im Sinne Jesu diese Menschen noch nicht aufgegeben hat. Vielleicht hören sie ja irgendwann auf die Stimme ihres Gewissens. Ich selbst befürchte aber, dass die US-Soldaten so gehirngewaschen sind, dass sie nur durch selbst erlittenes Leid zur Besinnung kommen. Bis dahin müssen viele Unschuldige leiden und sterben, zumal einige nicht mal durch Verkrüppelung etwas gelernt haben (siehe Kolumnenartikel vom 03.01.2007)
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