Artikel aus der Kolumne
Ist es nicht rührend, wie unsere Lokalpolitiker keine Mühen scheuen, es
den US-Truppen noch angenehmer zu machen, ihr Geld in ihren eigenen
Geschäften auszugeben, wenn sie mal gerade keine Iraker oder Afghanen
töten oder Deutsche mit Fluglärm terrorisieren? Die RHEINPFALZ
berichtet am 29.06.2007 über liebevolle Planungen. Sogar
US-Söldnern von anderen Standorten soll mit deutschen Steuergeldern die
Infrastruktur bereitgestellt werden, damit sie ins geplante KMCC auf der
Airbase Ramstein kommen können. Um den Bürgern, die den Unsinn
finanzieren müssen, die Augen zuzuschmieren, faselt man sogar davon,
über die Freifahrtberechtigungen für US-Militärangehörige "verhandeln"
zu wollen. Dabei ist jetzt schon klar: Ein Mal umsonst essen und
trinken auf der Base, und die "Verhandlungen" sind beendet.
Je mehr man über die Geschenke erfährt, die unsere lieben Parasiten in den Hintern geblasen kriegen, umso mehr wundert man sich, wieso sich die Angriffskriegleugner aus der Lokalpolitik noch erdreisten, das Wort "Wirtschaftsfaktor" in den Mund zu nehmen. Sie bauen wohl auf das breite Unwissen über ihre Machenschaften, die still und leise den reinen Kostenfaktor US-Airforce beständig unter den Teppich kehren und diesen Moloch nähren.
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