Artikel aus der Kolumne
Oha, ein weiterer selbsternannter Spin-Doctor, der in der Rheinpfalz
vom 12.07.2007 "Darstellungsmanagement" (Neudeutsch für lügen und
vertuschen?) betreiben will. Werner
Ropte, ganz zufällig Mitglied des Stadtrats von
Ramstein,
meint doch tatsächlich, dass Saarländer nicht vom
US-Fluglärmterror betroffen sein können.
Lieber Herr Ropte, speziell für Sie: US-Militärflugzeuge von den hässlichen Zwillingen und US-Airforce-Mordbasen Ramstein und Spangdahlem terrorisieren mich und meine Familie im Saarland seit Jahrzehnten mit perversem, unnötigem und teilweise illegalem Fluglärm. Dank Ramstein ist nicht einmal das Wochenende frei von militärischem Fluglärm. Das wissen Sie sicher, denn es wollen doch 900 Tonnen Waffen pro Monat zum Zerfetzen von Zivilisten in den Nahen Osten gebracht werden. Ein paar Hunderttausend Familien durften schon trauern und sind teilweise dabei, missgebildete Babys großzuziehen, deren Mütter zuviele Rückstände der US-Uranmunition im Körper hatten. Renken Sie sich bloß den Hals nicht aus beim verkrampften Wegsehen! Und viel Spaß, wenn auch der letzte Ramsteiner Geschäftsmann merkt, dass die US-Soldaten nicht hier sind, um den "Local Nationals" ihre Dollars zu geben. Schließlich gibt es alles billig auf der Base und in den Läden der AAFES. Zu Ihrem Appell "Weltpolitische Anschauung und Fluglärmdiskussion bitte trennen!" darf ich Ihnen nahelegen: Man kann und darf auch ein Gewissen haben und Ross und Reiter nennen.
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