[09.08.2025] Japan: F35B müssen am Boden bleiben. Zu laut.

Die F35 ist in ih­rer Nor­mal­aus­führung schon ex­trem laut. Die Kurz­start­ver­si­on (ei­ne Art Senk­recht­star­ter) setzt noch einen drauf. Der Lärm ent­steht bei ei­ner sol­chen Lan­dung zwar über dem Mi­li­tär­flug­platz, be­trägt aber in 75 Me­tern Ent­fer­nung 130 dB und in 300 Me­tern noch un­er­träg­li­che 110 dB. Da­bei muss man da­von aus­ge­hen, dass die tie­fen Fre­quen­zen mit der A-Be­wer­tung klein­ge­rech­net wur­den, wie man das auch bei Mo­tor­rä­dern tut.

Wie man auf die Wer­te in 300 Me­tern kommt, ist un­klar, da Fach­leu­te von ei­ner Schall­pe­gel­ab­nah­me von 6 dB pro Ab­stands­ver­dopp­lung aus­ge­hen. Das wären in 300 Me­tern 118 dB, in 600 Me­tern 112 dB und in 1,2 Ki­lo­me­tern 106 dB. Auch wenn die emp­fun­de­ne Laut­heit von meh­re­ren Fak­to­ren ab­hängt, ist die­ser Wert in­ak­zep­ta­bel für Mensch und Tier. Die lo­ka­len Be­hör­den ha­ben das ein­ge­se­hen. Das ja­pa­nische Mi­li­tär will nicht auf­ge­ben. In De­mons­tra­tio­nen sol­len die Men­schen an den Lärm heran­ge­führt wer­den: „Durch die Flug­vor­füh­rung ge­ben wir den An­woh­nern die Mög­lich­keit, die Geräusch­ei­gen­schaf­ten der F-35B aus ers­ter Hand zu er­le­ben, und an­sch­ließend wird das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um der lo­ka­len Ge­mein­schaft die Er­geb­nis­se sei­ner Über­prü­fung er­läu­tern“. Ver­mut­lich wer­den die Pi­lo­ten sich be­son­de­re Mü­he ge­ben, den Lärm bei der Vor­füh­rung zu mi­ni­mie­ren. Da­nach wird das Mi­li­tär ent­schei­den. Es wird da­von ab­hän­gen, ob die Bür­ger mas­sen­haft auf die Bar­ri­ka­den ge­hen, oder ob sie so tief und fest schla­fen wie die Men­schen um Bü­chel – oder den Mund hal­ten, weil sie auf Ge­schäft­chen mit Sol­da­ten hof­fen. Nach Bü­chel kom­men zwar kei­ne F35B, aber da­für wer­den sie über die Ge­mein­den der Um­ge­bung hin­weg star­ten und lan­den.

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